#1 Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Arduino Kram - Schiebetor von fl_dutch 01.09.2018 20:28

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Moin,

ich würde euch hier gerne meine aktuelle Testanlage peu a peu bis zum aktuellen Baustatus vorstellen. Insgesamt wird es ein wenig eine Zusammenfassung des Planungs- und Anlagenthreads im Stummiforum sein, ergänzt um aktuelle Gedanken :).

Begonnen hat der Spaß im Mai 2015 - tatsächlich schon mehr als 3 Jahre her. Die Idee war damals (inspiriert nach einem Besuch des MiWuLa), mich mit einer Testanlage wieder an das Thema Modellbahn heranzuwagen. Vorbild sollte grob die Emslandstrecke sein, mit dem Personenverkehr und den beiden trimodalen Häfen GVZ Dörpen und Eurohafen Haren/Meppen. Da das Thema bei näherem Hinsehen doch sehr umfangreich wäre und die Fläche (noch) auf 360 x 60/120 (son halber Hundeknochen) begrenzt ist, war da ein wenig Kompromissarbeit notwendig. Achja und Epoche V/VI sollte es auch noch sein und Märklin System mit K-Gleis.

Die erste Idee war eben die Kombination aus Personen- und Güterverkehr. So sah dann die erste Planungsidee aus:


Erster Entwurf by Jens Broens, auf Flickr

Da war alles drin was ich so wollte, eine Brücke, Personenbahnhof und ein wenig Platz für Güter, alles auf 2 Ebenen verteilt. Über Steigungen habe ich mir damals noch keine großen Gendaken gemacht :). Genausowenig wie zu sinnvollem Betrieb...

In mehrere Planstufen wurden der Personenbahnhof geopfert und ein Fiddleyard in Schubladenausführung gewählt. Final kam dann folgendes dabei heraus:

(vorerst) finaler Entwurf by Jens Broens, auf Flickr

Ein konkretes Vorbild gibt es nicht, trotzdem versuche ich mich am Vorbild zu orientieren und trotz der eingeschränkten Gleislängen mit Epoche VI Rollmaterial zur arbeiten.

Damit komme ich auch zum Namen für die Hafenbahn. "Hammeln" steht dabei für eine Mischung aus Haren und Emmeln - die Harener Schiffer wollten damals die Eisenbahn nicht in der Stadt haben, weil sie Umsatzeinbuße fürchteten - so wurde der Bahnhof in den ca. 4 km entfernten Ortsteil Emmeln ausgelagert. "Hammeln" ist gedacht als "was wäre wenn" die Harener Schiffer die Bahn sogar an den Hafen gelassen hätten, aus heutiger Sicht. Es gibt zwar mit dem GVZ Dörpen und dem Eurohafen um die Ecke größere Häfen mit ordentlicher Gleisanbindung...

Aus heutiger Sicht bin ich mit dem Konzept soweit zufrieden, auch wenn mir tatsächlich sowas wie eine Paradestrecke fehlt, bei der die Züge auch mal länger fahren können. Weiterhin sind die Gleislängen etwas unbefriedigend. Auch die Gleise selber sind mit dem K-Gleis wenig vorbildgerecht und die Weichen von Märklin sind echt kein Lichtblick (bspw. bleibt die Märklin KöF mit Telex an den Pukos hängen - wtf).
Weiterhin war die Anlage in 2 Segmenten geplant, auch gebaut, aber die Gleisanlagen nicht ordentlich darauf abgestimmt, so dass ich die Trennstelle beim Umzug nicht wieder lösen wollte - doof, aber gerade eben so noch umziehbar. Schwein gehabt.

Für die Zukunft - dieser Teil wird sich jeweils auf Ideen beziehen, die ich für die Nachfolgeanlage habe:
Der aktuelle Kellerraum hat gute 8x3m, wobei der Großteil mit Equipment für mein 2. Hobby (Lanparties) vollgestellt ist. Das wird sich sicherlich irgendwann ändern. Für die spätere Zukunft nach der Testphase ist wieder eine Hafenanlage geplant, dann aber mit mehr Fläche und auch einer 2-spurigen Haupstrecke mit Personen- & Güterverkehr und einem Nachbau des Bahnhofs Haren. Die Hafenbahn wird dann eher an den Häfen Osnabrück und Hanau orientiert sein, aber auch eher wieder angelehnt und kein 1:1 Nachbau. Gleise muss ich dann mal schauen - die aktuellen Piko Betongleis Neuvorstellungen finde ich sehr vielversprechend - die mit PuKo-Band ausgerüstet wäre doch was. Für eine neue Anlage möchte ich versuchen, den Großteil in Modulbauweise anzugehen, möglichst auch in Angliederung an Fremo-Puko oder MiniMäx (MiniMax für Märklin), um zumindest mit Teilen der Anlage auch mal zu einem Treffen zu fahren. Wie genau, muss ich dann noch schauen.

Aktuell wird aber weiter an Hammeln gebaut. Einen Blick auf die ersten Bautätigkeiten gibt es im nächsten Post :). Auch Infos zum verwendeten Digitalsystem und deren Komponenten wird es als Zusammenfassung nochmal geben.

Ich freu mich schon auf euer Feedback. Anregungen, was man alles hätte anders machen können sind jederzeit herzlichst Willkommen.

Groetjes
Jens

#2 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" von becki 01.09.2018 21:23

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Moin Jens und herzlich Willkommen,

da hast Du dir ja einiges vorgenommen und schon etliches hinter dir. Ich bin mehr der Typ Fahrbetrieb Spielbahn aber ich werde ganz sicher ab und zu reinschauen. Mit neuen wird hier nicht gegeizt und bei der Länge des Raumes sind deine Ansätze durchaus erweiterungsfähig.
Nur nicht den Spass verlieren, schönes Wochenende.

#3 Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Rohbau & Fiddle Yard von fl_dutch 02.09.2018 12:14

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Moin Becki,

soo weit ist Spielbahn ja nicht von "Betrieb" auf einer Rangieranlage entfernt. Dafür aber meine Nachfolgeanlage, die dann irgendwann den gesamten Keller nutzen darf :). Die Ausgestaltung hier ist ja nur ein Addon.

Weiter gehts:

Die Bauphase war als Erstlingswerk ein wenig Trial and Error und soviele Bilder vom Rohbau gibt es eigentlich fast nicht sehe ich gerade. Ich sollte fürs nächste Projekt etwas mehr dokumentieren.

Ich hatte oben ja bereits geschrieben, dass an sich 2 Segmente vorgesehen waren. Diese habe ich auch als solche gebaut:
Segment rechts mit Fiddle Yard Schublade - der vorne "tiefere Bereich" ist die Wasserfläche:


Segment rechtsl by Jens Broens, auf Flickr

Dann noch die Linke Seite - ist übrigens immer doof, wenn man merkt, dass man die Höhe der Spanten falsch berechnet hat. Was nicht passt, wird dann mit Unterleghölzern passend gemacht:


Segment links by Jens Broens, auf Flickr


Dann gabs die ersten Gleise auf der Anlage - eine Mischung aus "ich hab da was Gebrauchtes bei Ebay ersteigert in allen möglichen Längen" und neuen Flexgleisen. Ob ich für eine neue Anlage nochmal auf gebrauchte Gleise und Weichen zurückgreifen werden glaube ich nicht. Für eine Testanlage sind die gebrauchten Gleise aus nem Konvolut aber super zum "rumspielen" - man hat schonmal was, wo man Auslegen und Fahren kann. Auch zum Löten üben (K-Gleis!) sind sie dankbar - wenn da mal was zu heiss wird, halb so schlimm. Die Flexgleise sind hier noch nicht verlegt.


Gleiswüste by Jens Broens, auf Flickr


Erste Gleise by Jens Broens, auf Flickr

Und zuletzt nochmal ein paar Fotos des Fiddle Yards - da habe ich die Verbindung zur Strecke einfach ohne "Schrauben und Gleis auflöten" gemacht. Funzt auch und ist ja kein Fremo-Modul. Zur Arretierung dient je Geis ein Riegel (das Foto reiche ich bezeiten mal nach). Der Fiddle Yard ist komplett mit Flexgleisen verlegt - jaja, Perlen vor die Säue, da hätte man auch eher die Gebrauchten nehmen können. Dummerweise habe ich erst die Gebrauchten verbaut und dann die Flexgleise bestellt smiley_clever_5844.


Fiddle Yard gefüllt by Jens Broens, auf Flickr


Fiddleyard Schublade mit Absturzsicherung by Jens Broens, auf Flickr


Fiddleyard Schublade Beleuchtung by Jens Broens, auf Flickr


Und nochmal gefüllt, mit Bastelchaos und Faller Container Kränchen by Jens Broens, auf Flickr

Für die Zukunft:
- Modulbauweise mit ordentlichen Gleisabschlüssen an den Modulkanten
- für den Unterbau die Spantenhöhen richtig berechnen
- keine gebrauchten Gleise
- wahrscheinlich kein K-Gleis (es sei denn Märklin wirft Betonschwellengleise auf den Markt)
- keine Korkbettung und keine Vernagelung der Gleise - wie genau, muss ich schauen (Tips sind willkommen)
- keine Einzelgleisbettung in Rangierbereichen

Der nächste Post wird über ein zentrales Element der Anlage gehen: die Spundwand für die fast 4m lange Kaimauer.

#4 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Rohbau & Fiddle Yard von Sinter 02.09.2018 21:43

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Hi Jens,

Deine Anlage kenne ich schon aus dem Stummiforum. Und das was du auf dem Platz gebaut hast finde ich echt gut. Weiter so.

#5 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Kaimauer von fl_dutch 10.09.2018 14:09

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Moin,

@Marc: Merci - ja, ich denke dass hier einige die reinschauen die Anlage bereits vom Stummiforum her kennen. Da hier die Hafendichte etwas höher ist, erhoffe ich mir natürlich etwas Feedback und vor allem Kritik - ist ja eine Testanlage!

Sooou, weiter geht es wie versprochen mit der Kaimauer. Ich hatte ja anfangs geschrieben, dass ich mich da am Eurohafen Haren/Meppen und am GVZ Dörpen orientiere. Dort gibt es entsprechende Spundwände als Kaimauer:

GVZ Dörpen, mit Bruderherz als Größenvergleich :)


Spundwand im GVZ Dörpen by Jens Broens, auf Flickr

Und nochmal im Eurohafen Haren/Meppen, inkl. Pollern, Leitern, Griffbogen und Nischenpollern sowie den "Schlössern".


Spundwand Vorbild Eurohafen by Jens Broens, auf Flickr

Also mal geschaut, was es so bei den Herstellern in H0 so gibt. Die Kaimauer von Faller kam am nächsten:


Faller Kaimauer Stellprobe by Jens Broens, auf Flickr

Naja, das sieht trotz Alterung ab Werk nicht sehr vorbildgerecht aus. Tips wie Trapezbleche von Evergreen, aus dem Architekturmodellbau o.ä. waren alle irgendwie nicht nah genug dran. Die tolle Kaimauer von Artitec passt leider nicht zu meinem Vorbild. Also weiter recherchiert, wer denn solche Spundwände in der Realität herstellt. Dabei bin ich via Google Suche auf das Spundwandhandbuch gestoßen (die Domain www.spundwand.de ist leider mittlerweile ohne Inhalt, die Suche nach Spundwandhandbuch wirft aber noch ein Ergebnis). Aus dem Handbuch habe ich mir dann die passenden Maße besorgt und daran orientiert ein 3D Modell erstellt.

Weiter gibt es ja noch die Poller, Bügel, Leiter, etc. Auch da gibt es einen Hersteller: ASF-Anker (https://asf-anker.de/de/kantenpoller) bietet Kantenpoller an, wie man sie bei meinen Vorbildern findet. Dazu gibt es auch eine Zeichnung mit Maßen :). Zack - 3D-Modell fertig. Unter https://asf-anker.de/de/steigleitern gibt es dort auch ein Bild des weiteren Zubehörs wie Nischenpoller, Steigleiter, Bügel. Dito die Schlösser für die Verankerung an der Landseite. Auch da habe ich basierend auf dem Bild 3D-Modell konstruiert.

Wie der Titel verrät, habe ich die Modelle dann im 3D-Druck angefertig. Ich hatte nochmal bei Shapeways (3D-Druck Anbieter, wo auch Fremdanbieter ihre Objekte zum Druck anbieten) geschaut - dort gab es ein schönes Modell, genau passend. Für den Preis, die sich bei meinen 4m Spundwand ergaben, lohnte sich dann der Kauf eines eigenen Druckers. Ein Dremel Idea Builder ist es geworden, mit all seinen Vor- und Nachteilen.

Die ersten Ergebnisse des Drucks nun in den folgenden Bildern.

Den ersten Druck meines Spundwandmodells hat ein Bekannter mit seinem Drucker gemacht. Braunes ABS-Filament. Das mal im Vergleich zur Faller Kaimauer:


Faller Kaimauer vs. 3D-Druck by Jens Broens, auf Flickr

Das sieht doch schon besser aus. Allerdings wollte ich meinem Bekannten nicht zumuten, 4m Spundwand zu drucken. Da war eben der eigene Drucker fällig. Da das beigelegte PLA Kunststofffilament beim Dremel weiss ist, erstmal ein Vergleich des ABS-Profils vs. des von mir gedruckten PLA-Profils:


ABS dunkelbraun vs. PLA weiß by Jens Broens, auf Flickr

So schaut es dann aus, wenn man da in die Massenproduktion geht - noch zu Testzwecken, aber hier schon mit den "Schlössern" für die Verankerung:


3x Spundwand passen auf die Druckfläche by Jens Broens, auf Flickr

Hinzu kommen dann in Einzelfertigung Steigleitern und Kantenpoller, die nach Bedarf angeklebt werden - auf der Unterlage sieht man noch die ausgedruckten Daten des Vorbilds von ASF-Anker:


Steigleitern & Kantenpoller by Jens Broens, auf Flickr

Erste Stellprobe: so siehts dann an der Hafenkante aus:

Ohne Titel by Jens Broens, auf Flickr

Weiter gings dann mit neuem PLA-Filament in der Grundfarbe braun. Wie man an den Schlössern sieht, ist der Druck nicht immer supergenau und akkurat. Leitern und Poller sind testweise gelb gefärbt:

Ohne Titel by Jens Broens, auf Flickr

Danach ging es in die Massenproduktion für 4m Spundwandsegmente. Zusammengefügt sah es in der Stellprobe dann so aus:

Ohne Titel by Jens Broens, auf Flickr

Das war doch schon nach meinem Geschmack. Fehlte nur noch der Rost-Look. Da es dazu keine Bilder gibt, eine kurze Beschreibung. Die Spundwände wurden zunächst mit einfacher Abtönfarbe (Mischung aus Braun und Kastanie) aus dem Baumarkt dick eingefärbt (damit die Struktur des Drucks nicht so ganz stark durchkomt). Danach wurden Vallejo Pulverfarben für den Rosteffekt genutzt. Mit Klarlack fixiert - damn, zu dunkel - also nochmal mit Pulverfarben nachbehandelt, damit es auch etwas matter wurde.

Bevor die Spundwände jetzt in den Hafen kommen, wurde das Wasser (ja, braun, wie im Vorbild!) eingelassen. Rauhfasertapete, braun gestrichen. Darauf wurde dann die Spundwand gesetzt:

Spundwand mit Kibri Schubleichter by Jens Broens, auf Flickr

Nochmal kleine Stellprobe mit Steigleiter und Nischenpollern:

Ohne Titel by Jens Broens, auf Flickr

Wasser darf natürlich auch nass aussehen, daher gabs da nochmal etwas glänzenden Klarlack auf die Rauhfaser-Unterlage:

Ohne Titel by Jens Broens, auf Flickr

Das ist erstmal alles zur Kaimauer.

Für die Zukunft:
- Es gibt auch noch "Schlösser", die für eine diagonale Verankerung da sind, die würde ich noch konstruieren und ggf. auch jetzt noch einfügen
- Ich würde da nix anders machen :) - ich bin mit der Spundwand soweit sehr zufrieden, evtl. etwas Variation, da es Spundwände in alle möglichen Farbe und Variationen gibt (da würd ich bezeiten mal einen kleinen Beitrag im Vorbild-Forum machen, da doch einiges an Bildmaterial vorhanden ist).

Das nächste Thema wird die Oberfläche an der Kaimauer sein.

#6 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Beton soll es sein. von fl_dutch 11.09.2018 23:34

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Moin zusammen,

weiter gehts mit dem Bodenbelag an der Kaimauer. Auch wenn bei meinen Vorbildern tatsächlich hauptsächlich Asphalt und H-Pflastersteine an der Kaimauer zu finden sind, habe ich mich doch irgendwie auf Beton eingeschossen. Auch hier habe ich erstmal bei den üblichen Herstellern das Programm durchforstet, und bin dabei auf die "Pappbetonplatten" von Busch gestoßen. Daneben ein "Eigenversuch" mit "geritztem", gefärbten Kork, alles noch mit der Faller Kaimauer.




Der Eigenversuch hat mir nicht so gut gefallen, ebenso die Busch Platten, da mir da die 3-Dimensionalität fehlt. Also zurück ins Internet und mal schauen, was die Hersteller in der Realität so an Betonplatten anbieten. Nach Hinweis im Stummiforum wurde ich auf die Firma Stelcon aufmerksam. Eigentlich ging es dabei um die Gleisauskleidungsplatten, aber Stelcon bietet auch Betonplatten für Industriegelände. Die Platten habe ich dann grob Maßstabsgerecht aus Birke Sperrholz gesägt (ich liebe die kleine Proxxon Kreissäge), geschliffen und Betongrau gefärbt. Waren einige :).

Zunächst mal ein Bild der Rohlinge mit dem Spundwandprototypen (und nem Vergleich Faller Container vs. Container aus dem 3D-Drucker):



Kleine Probeverlegung der geschliffenen und gefärbten Plättchen:


Betonplatten Probeverlegung by Jens Broens, auf Flickr

Die eigentliche Idee war übrigens, die Platten auch wirklich als Gleisauskleidung zu verlegen. Ähnlich, wie das im MiWuLa am Flughafen an der Kesselwagenentladung des Flughafentanklagers der Fall ist:


miwula-39.jpg by Jens Broens, auf Flickr

Dafür fehlt mir aber leider die Fräsmaschine, denn die Pukos brauchen Kontakt. Ich habs mit der Busch Pappe versucht. Meine Skills und meine Geduld reichen dafür nicht aus - das Ergebnis des MiWuLa ist einfach phänomenal, aber für mich nicht erreichbar :(. Ergo habe ich mich dazu entschieden, einfach einen Randstein zum Gleis zu setzen und das Gleis normal einzuschottern:


Rangierweg mit Vogelsand by Jens Broens, auf Flickr

Der Schotter stammt übrigens von Koemo und passt sehr gut zu dem, was hier so rumliegt. Ich hatte vorher einen "billigen" aus der Bucht, wenig zufriedenstellend. Die Rangierwege sind übrigens aus eingefärbtem, gesiebtem Vogelsand. Ahjo - unten im Bild sieht man noch die Betonplatten und die (leicht zu großen) "Randsteine". Die Wasserrinne ist übrigens einzeln in jede Platte eingefeilt.

Ab und zu habe ich einen Gullideckel eingebaut - naja, der helle Untergrund sollte nicht durscheinen *Fail*. Aber dafür ist es eben eine Test- und Lernanlage :).


Gullideckel by Jens Broens, auf Flickr

Weiterhin habe ich der Betonwüste auch noch ein paar Kanaldeckel, die wie auch die Gullideckel von Kotol stammen, spendiert:


Kanaldeckel by Jens Broens, auf Flickr

Wie man sieht, habe ich die Schienen für meinen Containerkran dort schon verlegt und gealtert. Das war kein Spaß, da ich dafür in die frisch verlegten Betonplatten freihand eine Nut schneiden musste (wollte). Denn: der Containerkran sollte zwar beleuchtet sein, aber dennoch flexibel platzierbar - dafür brauchte es Metallschienen und nicht das mitgelieferde Plastikgedöns.

Die Schienen habe ich dann mit Montagekleber befestigt:

Ohne Titel by Jens Broens, auf Flickr

Hier sieht man die bereits gealterte Betonfläche kurz nach dem Umzug der Anlage in den neuen Keller (für den Umzug waren alle Gebäude, Lichter etc. abgebaut):

Ohne Titel by Jens Broens, auf Flickr

Soviel zum Thema Hafenfläche.

Für die Zukunft:
- Die Kanten sind etwas zu Rund geworden.
- Ggf. solche Platten aus Gießmaterial herstellen (die Holzfasern stellen sich beim Färben auf, auch wenn ich das in den Griff bekommen habe)
- Eine Idee für die Gleisauskleidung entwickeln - da stören die Pukos ungemein.
- Gullideckel ordentlich einpassen
- Ich musste zwischendrin die Stärke des Birke-Sperrholzes ändern, aber auch teilweise unterfüttern, damit die Betonplatten mit der Kaimauer ordentlich abschliessen. Da muss in Zukunft genauer gearbeitet werden!

Falls jemand von euch Ideen für die Gleisauskleidung für Pukoflitzer hat (Betonplatten!) - gerne her damit. FKS-Modellbau macht schicke Ätzbleche, die im Winter den Weg auf die Anlage finden sollen (im Bereich des Ölterminals). Die sehen patiniert fast so aus wie die Gummiplatten an Bahnübergängen und sind ausreichend leitend.

Next Stop: Containerkran.

Grüße aus der Nacht
Jens

#7 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Beton soll es sein. von Lernkern 12.09.2018 01:20

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Tag Jens.

Auf dem letzten Bild sieht es so aus, als hättest du nicht nur die Schienen der Kranbahn sondern auch die anderen Schienen verrostet. Stimmt's?

Ein schönes Projekt, das!

Viele Grüße

Jörg

#8 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Containerkran von fl_dutch 12.09.2018 20:42

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Moin zusammen,

@Jörg: Die Schienen sind auf dem Bild teilweise verrostet. Da bin ich noch lange nicht fertig, da ich mit Wasserfarbe und Pulverfarben roste. Vor allem fehlt die "Rückseite" der jeweiligen Profile... Die hier im Forum öfter gesehene Methode mit der Airbrush scheint mir da etwas effizienter zu sein. Da werde ich mal im Winter dran üben.

Thema heute: der Containerumschlag. Wenn man sich mal in der Realität die Containerkräne bzw. Containerbrücke ansieht, gibt es richtig fette Oschis. Dann schaut man mal im Modellbereich und findet bei Faller dieses "Ding", dass hier im Thread schonmal mit auf dem Foto war. Die Heljan Containerbrücke gibts es nur noch zu horrenden Preisen in der Bucht, die Vollmer 5620 sieht nett aus, ist aber nicht für die Verladung von Schiff an Land gedacht. Die Containerbrücke von Kibri war dann der aktuell sinnvollste Kompromiss, musste aber noch ein wenig getuned werden. Los gehts.

Der Kibri Kran, der im Original einen Demag Kran als Vorbild haben soll, kommt als Gittermastkonstruktion daher. Allerdings hat er 2 kleine Probleme:
a) Mit der normalen Bauweise bekomme ich nicht genug Auslage übers Wasser, um Schiffe Be- & Entladen zu können
b) Es passen leider keine 40'' Container zwischen den vertikalen Streben hindurch

Meine Lösung:


Kibri Containerkran verbreitert by Jens Broens, auf Flickr

Per 3D-Druck (die schwarzen Teile) habe ich den Kran auf der Wasserseite verbreitert. Auf der "Rückseite" habe ich diese Verbreiterung nicht durchgeführt, da ich nur die beiden Gleise direkt an der Kaimauer zum Containerumschlag nutzen will. Gut, jeder Statiker würde mir das in der Realität um die Ohren hauen, aber das war für den Einsatz auf meiner Anlage leider notwendig.

Das knallige Gelb wusste auch nicht wirklich zu gefallen, uns so habe ich mich für eine 2-farbige Variante entschieden - nicht weil es die beim Vorbild so gibt, sondern weil mir das gefiel :). Rot und blau.


Ohne Titel by Jens Broens, auf Flickr

An den Spreader wollte ich nicht mit Farbe ran, da es doch zuviele beweliche Teile gibt. Der untere "Balken" mit dem Fahrgestell ist auf dem Bild auch noch nicht lackiert, da hier noch eine Idee für die Stromabnahme von den Schienen gefunden werden musste.

Also erstmal den Containerkran mit LED-Scheinwerfern versorgen (da fehlt leider ein Detailsbild), deren Gehäuse wieder per 3D-Druck entstanden sind. 6 an der Zahl.


Beleuchtung Kibri Containerkran by Jens Broens, auf Flickr

Auf der Anlage testweise noch ohne Stromabnehmer - man sieht noch die Drähte :)


Beleuchtung Kibri Containerkran by Jens Broens, auf Flickr

Die Stromabnahme von den Schienen geschieht mit kleinen Messingblechen (da würde ich mal ein Foto nachreichen), die ich in die Fahrgestelle eingebaut habe. Ergebnis auf der Anlage, komplett lackiert:


mit Umgebungslicht by Jens Broens, auf Flickr


Ohne Umgebungslicht by Jens Broens, auf Flickr


Ohne Umgebungslicht by Jens Broens, auf Flickr


Ohne Umgebungslicht by Jens Broens, auf Flickr

Am Ende finde ich den Kran ganz gelungen. Noch fehlen an den Enden der Schienen die "Kran-Prellböcke".

Übrigens können meine Hobbies auch mal im wahrsten Sinne des Wortes miteinander kollidieren, da sich das Lager für die Lanparties und die Modellbahn im gleichen Kellerraum befinden - schwupps, mit einem Sitzsack von der Anlage gefegt:


Ohne Titel by Jens Broens, auf Flickr

Glücklicherweise sind die Kupferlackdrähte nicht gerissen und mit ein wenig Sekundenkleber liess sich alles wieder richten...

Für die Zukunft:
- Vor der Lanparty alle beweglichen Teile auf der Anlage in Sicherheit bringen.
- Ich finde den neuen Faller Containerkran saugeil - wenn da hoffentlich noch die Bewegung reinkommt, wird es den definitiv geben, auch wenn der Preis wirklich ne Hausnummer ist.

#9 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Containerkran von Eiltriebwagen 12.09.2018 21:11

Hallo Jens,

deine recht großzügige Hafenanlage gefällt mir ausgesprochen gut. Die gesickte Spundwand ist dem Vorbild sehr gut nachempfunden und auch farblich sehr gelungen.

Ich freue mich auf weitere Beiträge.

Viele Grüße aus Lübeck

Burkhard

#10 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Containerkran von Sinter 12.09.2018 22:08

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Jens, für mich ist das mehr als eine Testanlage. Mit den Details und das was du selber konstruierst ist das alles echt klasse.

#11 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Containerkran von fl_dutch 29.09.2018 23:53

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Moin zusammen,

heute gibts nur nen Testvideo, kleines Experiment mit dem neuen motorisiertem Slider. Einfahrt eines Containerzuges. Ich finde mit dem Slider ist noch etwas mehr Bewegung drin, als wenn ich nen Zug einfach nur an der Cam vorbeifahren lasse.



Mal schauen, was sich da für Möglichkeiten ergeben Geschichten zu erzählen :).

Groetjes
Jens

#12 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Loktankstelle & Hafenmeisterei von fl_dutch 04.02.2019 03:38

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Moin,

da hat der nächste Post doch länger gedauert als ich eigentlich wollte...

Der Hafen hat nun eine Loktankstelle und Container für den Hafenmeister bekommen.

Die Loktankstelle stammt aus dem Hause Faller, wurde aber noch ein wenig getuned. Als "Neonröhre" wurde ein China-LED-Filament genutzt - eigentlich noch zu groß. Die Streugutkiste stammt aus dem neu erworbenen DLP-3D-Drucker und am Vorbild orientiert. Hatte diese auf einem Foto einer DB Tankstelle gesehen. Jemand hier eine Idee, was da normalerweise drin ist an so einer Tankstelle?

Lok Tankstelle by Jens Broens, auf Flickr

Heute gabs dann noch zwei Leuchten dazu. Der Lampenschirm stammt erneut aus dem 3D-Drucker und orientiert sich an den Standard-Straßenlampen, die hier in der Gegend so rumstehen. Der Mast besteht aus 1mm Messingrohr. Am Lampenschirm passend, unten rum etwas schmal ...

Neue Leuchten by Jens Broens, auf Flickr

Weiter gehts nach rechts - Lückenschluss zu den Containern mit ein wenig Grünzeug. Zwei der drei Kiefern (die im Vordergrund) stammen von MBR Models - waren mir auf der Intermodellbau im letzten Jahr ins Auge gesprungen und wollten endlich mal verbaut werden.

Ohne Titel by Jens Broens, auf Flickr

Auf dem letzten Foto sind die Container noch nicht "behandel". Mittlerweile haben diese andere Farbe erhalten, Inneneinrichtung, Beleuchtung, Beschilderung und einen Parkplatz aus Juweela-Steinchen. Die Oval-Leuchten über den Türen kommen erneut aus dem Drucker und sind mit passenden LED bestückt. Sobald ich 403er SMD LED auch löten kann, gibts die Oval-Leuchten irgenwann auch maßstabsgerechter - so sind sie eigentlich zu groß.

Ohne Titel by Jens Broens, auf Flickr

Ohne Titel by Jens Broens, auf Flickr

Einen Namen hat der Hafen auch bekommen - Europort Hammeln, nicht zu verwechseln mit Europoort Rotterdam. Und damit man vor dem Hafen auch gewarnt wird, gabs ein entsprechendes Schild:

Ohne Titel by Jens Broens, auf Flickr

#13 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Loktankstelle & Hafenmeisterei von Rüm Hart 04.02.2019 10:05

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Moin Jens

Gegenbesuch . Hab ja deine Anlage schon in natura sehen dürfen, aber das alles hier noch mal nachzulesen ist spannend. Schöne Anlage, schön beschrieben und bebildert . Und dass damals die Harener Schiffergilde den Bahnhof im Ort verhindert hatte war mir tatsächlich neu.

Vor allem die Geschichten rund um die 3D-Druckerei ist für mich interessant. Ein Feld, dem ich mich unbedingt mal nähern muss.

Zitat von fl_dutch im Beitrag #12
Die Streugutkiste stammt aus dem neu erworbenen DLP-3D-Drucker und am Vorbild orientiert. Hatte diese auf einem Foto einer DB Tankstelle gesehen. Jemand hier eine Idee, was da normalerweise drin ist an so einer Tankstelle?

Ich weiß es nicht, vermute aber, dass da Bindemittel gelagert wird. Für den "Tropfen" der danebengeht ...

Gruß, Manfred

PS: was ist eigentlich eine Lanparty?

#14 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Loktankstelle & Hafenmeisterei von oebbler 04.02.2019 15:02

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Hallo!

Tolle Arbeit die du da ablieferst!

Schönes Grünzeugs rechts und links der Straßen und Gleise!

Auch die Details sind schön und klasse eingearbeitet!

LG

Gottfried

#15 Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Rund um das Stellwerk von fl_dutch 07.03.2019 16:13

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Moin,

lange nichts mehr hier geschrieben. Irgendwie nicht richtig Zeit gefunden.

@Manfred: Merci. Das mit dem Bindemittel ist mittlerweile bestätigt. Nu bin ich auf der Suche nach Schippen und Besen - mal sehen, ob ich in Dortmund fündig werde. Bei einer Lanparty treffen sich diverse Computerverrükte zum Zocken... z.B. regelmäßig im Alten Schlachthof in Lingen:



Da bin ich einer der Organisatoren.

@Gottfried: Danke für die positiven Worte.


Weiter gehts mit den aktuellen Fortschritten. Der Bereich um das Stellwerk war noch "Wüste", genauso wie das Anschlussgleis vor dem Stellwerk. Da musste *jetzt* was passieren. Die Anlage war eh von der Wand abgerückt, also auch von der Rückseite zugänglich. Ok, sie steht eh auf Rollen, aber wenn man da grad den Hintergrund angebracht hat, kann man diese Stelle gleich mal angehen :).

So sah es vor allen Maßnahmen dort aus, es wird gerade damit begonnen, die Zuwegung zu Stellwerk zu pflastern:

Pflasterwahnsinn by Jens Broens, auf Flickr

Einige Steinchen später und mit frischem Mutterboden (getrocknete, sterilisierte Erde aus dem Maulwurfshügel) - die Steine sind noch etwas nass, da die Erde mit Wasser-Leim-Gemisch behandelt wurde:

by Jens Broens, auf Flickr

Da ich rund um das Stellwerk auch gleich begrünen wollte, habe ich auch landschaftlich am Anschlussgleis gewerkelt. Da der Einschnitt dort für eine normale Böschung zu steil wird, habe ich aus 3mm Depron und selbstgebautem Prägestempel sowas wie eine Betonstützwand gebaut, eingepasst und mit Boden versehen:

Geländebau rund ums Stellwerk. by Jens Broens, auf Flickr


Geländebau rund ums Stellwerk. by Jens Broens, auf Flickr

Ein paar erste Schichten Grünzeug:

Geländebau rund ums Stellwerk. by Jens Broens, auf Flickr

Mehr Grünzeug und ein Geländer als Absturzsicherung für unvorsichtige Rangierbegleiter auf dem höher gelegenen Ausziehgleis:

by Jens Broens, auf Flickr


by Jens Broens, auf Flickr

Und das ganze mit Bäumen und Sträuchern versehen aus verschiedenen Perspektiven:

by Jens Broens, auf Flickr


by Jens Broens, auf Flickr


by Jens Broens, auf Flickr

Endlich ist diese Lücke geschlossen. Hier und da könnte noch ein wenig mehr "wildes" grün rein, ein paar junge Kiefern bspw. mal sehen, ob ich da was schönes hinbekomme.

#16 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Rund um das Stellwerk von StEn 09.04.2019 21:34

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Hallo Jens,

wollte dir mal schreiben, dass mir deine Landschaftsgestaltung sehr gut gefällt: kleinteilig und viel Detailverliebtheit und hohem Zeitaufwand: genau mein Stil

Bei dem Prellbock am Stellwerk könntest du noch die Diagonalstreben mit den beiden Schraubenlöchern entfernen.

Grüße
Steffen

#17 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Arduino Kram von fl_dutch 11.04.2019 13:07

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Moin,

@Steffen: Danke dir fürs Feedback. Aber im Landschaftsbereich geht noch was ;) - dafür ist es ja eine Testanlage und meine Baum- und Strauchbauskills müssen noch entwickelt werden... Meine Prellböcke muss ich mir dann wohl nochmal vornehmen - ich bin da aber ein wenig misstrauisch, da die Märklin Prellböcke durchaus allergisch auf sowas reagieren könnten. Werde mal schauen, ob ich noch wo was unbearbeitetres rumfliegen habe. Ansonsten werden die Prellböcke auf Dauer mal durch etwas aus dem 3D-Drucker ersetzt.

Aktuell beschäftige ich mich vor allem mit Arduino-DCC-Decodern für bewegte Teile auf meiner Anlage. Zuerst das Schiebetor an der Einfahrt zum Tanklager. Das Schiebetor selber ist schon 2 Jahre alt. Ich hatte damals auf einen neuen Decoder eines Herstellers gesetzt, mit dem ich bis dato sehr gute Erfahrungen im Signal- und Lichtbereich gemacht hatte. Die neuen Decoder versprachen neben tollen Lichtfunktionen auch eine Servofunktionalität. Nach diversen Softwareupdates war die Funktion aber nicht so, wie es sein sollte. Bei einem der diversen Probierversuche (Betätigung eines Blinklichtes führte zu Servozucken) mit Wechsel der Anschlüsse habe ich dann nen falschen Anschluss erwischt und den Decoder gegrillt :(. Ab da war dann die Idee da, mein Schiebetor mit Warn-Blinklicht (inkl. Vor- und Nachlauf des Blinklichtes, was ich mit dem Kaufdecoder leider nicht hinbekommen habe) irgendwie über einen Arduino zu handeln.

Dank der Libraries MobaTools und nmradcc war dies auch nach ein wenig Probiererei auch umsetzbar. Endlich funzt mein Schiebetor jetzt so, wie es soll.



Auf dem Video läuft es noch ein wenig fix - das ist aber mittlerweile schon geändert. Und ja, an das Flackerlicht im Stellwerk muss ich auch noch ran - zuviel PWM-Dimmung :(.

Das Folgeprojekt ist dann der Neubau meiner Lagerhalle, die 2 bewegliche Tore mit Blinklichtern sowie noch diverses Licht bekommen soll.

Hier mal ein Blick auf eines der Tore mit Rammschutzpollern und Rammschutzbügeln als erste Stellprobe. Den Rammschutzbügeln fehlt noch die Biene-Maja-Optik.


Rammschutzbügel

Licht für die Laderampe wird es mit Neonleuchten geben, die jeweils aus einer Lichtwanne aus dem 3D-Drucker und 3 SMD-LED (805):


Lagerhalle

Der Arduino Decoder ist auch soweit fertig - die Servoantriebe und 2 Blinklichter ebenso, daher den Spaß mal als Videos:



Die unterschiedlichen Farben der Blinklichter (rot und orange) sind Absicht. Das rechte Tor führt in den Lagerbereich und dort wurde eine "automatische" Toröffnung über Magnetschleife nachgerüstet, das linke Tor geht in den Fertigungsbereich, wird also nicht so oft genutzt - dort fehlt dann noch der Zugseilschalter für die Torbetätigung.

Aber erstmal geht es jetzt an die Neonbeleuchtung.

#18 RE: Hafen-Rangier-Testanlage "Hammeln" - Arduino Kram von Cyberrailer 18.04.2019 20:48

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Hallo Jens

WOW, das sieht echt spitze aus !
Der Baustil ist ähnlich wie meiner, aber bei weitem besser.
Ich konnte jedenfalls keine Schwachstellen bei dir ausmachen ;-)

Gruß Mario

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