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#61 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 17.10.2016 06:02

Hallo Forenkollegen

Es gibt mal wieder ein kleines Update in Behringersmühle.
Die Trassenbretter, und Straßen und der Untergrund für den Landschaftsbau aus Holz, welche das letzte Mal noch fehlten, sind zwischenzeitlich gefräst und haben ihre Platz auf dem jeweiligen Segment gefunden.

Ein paar kleinere Änderungen mussten noch vorgenommen werden, aber so ist das eben bei so einem großen Projekt.

Hier zunächst mal die Bilder:

In der Aussparung fehlt noch der Einsatz für das Bahnhofsgebäude, es muss noch genau eingepasst werden und es fehlt nich der Rand in der Aussparung, der verhindern soll, dass der Einsatz nach unten durchfällt. Den fräse ich noch in den nächsten Tagen.


Auf dem Bild erkennt man eventuell am Endprofil des vorderen Segments, dass sich hier noch etwas geändert hat. Die Zufahrt zum Bahnhof wurde noch etwas höher gelegt, da sich diese beiden Straßen in einem nachträglich geplanten Segment Nr. 11 treffen werden, damit die Zufahrt zum Bahnhof möglich wird. Zusätzlich wurde noch ein Eck eingefügt, damit neben dem Gleich die Stützmauer aufgebaut wird, welche die Erdmassen zum Gleis hin abstützen, damit die Straße nicht irgendwann aufs Gleis runter rutscht. Die Stützmauer wurde erst bei weiteren Recherchen zum Orginal entdeckt, nachdem der Bahnhof schon fast fertig geplant war.
Soviel erst mal zu den aktuellen Baufortschritten. Eventuell werde ich dem Martin demnächst mal helfen, den Hasendraht mit Zeitungspapier zu verkleiden, damit sich langsam die Landschaft mal etwas Gestalt annimmt. Bis Weichnachten sollten ja eigetlich bereits die Gleise liegen. Ob dieser Meilenstein noch eingehalten werden kann, wird sich zeigen.

Ich habe in der Zwischenzeit, neben meinen anderen Projekten, noch am Übergangsmodul zur Forenbahn weiter gezeichnet. Das Modul dürfte dann auch bald in Angriff genommen werden können. Vielleicht kann der Bahnhof dann beim nächsten Jahrestreffen zum Einsatz kommen.



Dann bis bald mal wieder.
Gruß Matthias

#62 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von Knollo68 17.10.2016 20:05

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Hallo Matthias
Sehr schöner Bericht von dir , ich habe mal eine Frage.Mit was spachtelt ihr eure Module und was verwendet ihr für die Gelände Gestaltung ?
Mfg Steffen

#63 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 18.10.2016 11:09

Hallo Steffen

Zum Spachteln der Module kann ich gerade nicht viel sagen, da ich gerade selber erst noch Spachtelmasse kaufen muss, aber ich denke, wenn man das einfachen Holzspachtelmasse, oder Schnellspachtelmasse nimmt, so nennt sich das soviel ich weiß, macht man damit nicht viel falsch. Ich weiß im Moment auch noch nicht, womit ich meine Module lackieren soll.

Das Gelände jedenfalls wird zunächst mit Hasendraht gebildet und dann mit in Tapetenkleister getränktem Papier überzogen. Zwischedruch werden auch noch Papierstreifen ins Hasengitter mit eingeflochten, damit sich die Papierschicht besser damit verbindet und sich nicht ablöst. Im Bereit der Holzteile wird das Papier zusätzlich noch mit Holzleim behandelt, damit es am Holz besser hällt.
Wenn du dann noch Gelände zusätzlich auf dem Untergrund gestalten willst, kannst du Bauschaum nehmen oder Polystyrol direkt auf den Papieruntergrund kleben und dann weiter gestalten.
Die Konstruktion aus Hasendraht und Papier mit Kleister wird übrigens sehr fest, ich war da sehr überrascht, als ich das zum ersten Mal gesehen habe.
Ich denke man kann auf das Papier dann auch noch mit Gips aufbauen, aber das würde ich fast sein lassen, weil Gips das ganze nur schwer macht.

Gruß Matthias

#64 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von F1/2 Senator 18.10.2016 14:16

Hallo Forist,

zum Spachteln der außen sichtbaren Zapfenlöcher kann ich nur PRESTOLITH empfehlen, der härtet ruckzuck aus und fällt beim Trocknen dickerer Schichten nicht "zusammen". Andere Spachtelmassen haben den Nachteil, in den dickeren Schichten "ewig" zum schleiffähigen zu bauchen und sie "schrumpfen" und müssen in mehreren Lagen aufgetragen werden.
Wegen des Styrolgeruchs nicht unbedingt etwas für die Wohnzimmerverarbeitung aber auf dem Balkon / in der Garage geht's auch. Nach dem Durchhärten ist auch wieder alles "familienfreundlich".

LG F1/2 Senator

#65 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von Knollo68 18.10.2016 21:09

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Danke für die schnellen Antworten
Gruß Steffen

#66 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 23.10.2016 04:27

Hallo Zusammen

Es ist wieder ein Stück voran gegangen. Die Beinkonsolen sind an den Rahmen montiert und die ersten Module stehen jetzt auf eigenen Beinen. Martin meinte, es wäre eine ganz neue Berspektive.
Die Schienenoberkannte liegt aktuell auf 108cm. Mit den telekopierbaren Fußstücken, welche ich entworfen habe, kommt man damit dann locker auf die 130cm, welche z.B. für die Forenbahn benötigt werden, diese Fußstücke sind so ausgelegt, dass man damit die Beine um 25cm verlängern kann.

Hier aber zunächst mal die Bilder.



Auf den Bildern sind zunächst mal die hinteren 4 Segmente auf die Stelzen gestellt. Das Segment Nr. 6 welches sich noch mit ins Bild gemogelt hat, steht aktuell noch auf den Holzböcken aus dem Baumarkt.

Martin hat auch schon damit weitergemacht das Drahtgitter für die Berge zu legen. Segment Nr. 10 ist schon fertig. Vielleicht kann ich die nächsten Tage mal mithelfen, die Papierschicht aufzubauen, damit über weitere Fortschritte berichtet werden kann. Bis Weihnachten sollten ja eigentlich schon die Gleise liegen und alles befahren werden können, ob das noch einzuhalten ist, ist im Moment schwer zu sagen. Aber mal sehen wie es weiter geht.

Bis dahin.
Gruß Matthias

#67 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 28.11.2016 16:00

Hallo Zusammen

Es geht wieder voran mit Behringersmühle.

Nachdem endlich alle Segmente vom Bahnhofsmodule auf eigenen Beinen im Hobbyraum aufgestellt waren, ging es mit dem der Modellierung des Untergrundes weiter.

Zuerst wurden die Spangen mit dem Hasendrahlt versehen, welche sorgfälltig aufgetackert wurde. Danach ging es mit dem in Kleister getränkten Zeitungspapierstreifen weiter.
Am Wochenende wurde nur der etwas größer Berg verkleidet, der Kleister war auf den Bildern noch gar nicht getrocknet. An anderen Stellen wurd bereit mit Abtönfarbe der Untergrund für die weiter Gestaltung vorbereitet.

Noch sind einige Stellen in der Landschaft durchsichtig, aber das wird sich auch zügig änder. Martin will jetzt jeden Tag nach der Arbeit noch eine Stunde an der Anlage arbeiten, das geht jetzt sicher die nächste Zeit recht zügig weiter.

Hier dann mal die aktuellen Bilder.

















Ich zeichne zur Zeit noch an einem Abschlusssegment welches beim Abstellgleis zum Einsatz kommt. Das ist vorerst noch kein ÜBergang zur Fremo Norm, es wird aber auch einen Übergang auf Normprofil geben, falls der Bahnhof mal als Durchgangsbahnhof eingesetzt werden sollte.

Soviel für diesmal, ich hoffe es gibt bald wieder neue Ansichten von der Anlage und vielleicht komme ich ja auch schon mal dazu die ersten Bauteile fürs Bahnhofsgebäude zu zeichnen. Ich will da aber nicht zu viel versprechen, da ich zur Zeit mit allem was ich tue nur sehr langsam voran komme.

Gruß Matthias

#68 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 19.12.2016 18:08

Hallo Zusammen

In Behringersmühle gibt es wieder ein paar Fortschritte.
Nachdem die Weichen und Gleise geliefert wurden, hat der Bau der Gleisanlagen begonnen.

Im Bereich des Bahnsteiggleises musste jetzt noch etwas improvisiert werden, da der Bahnsteig von Martin nach NEM ausgelegt war, aber im Original hat sich da niemand an NEM gehalten. Deshalb wurde das Gleis noch einmal unterfüttert.
Eigentlich sollte das 2mm Sperrholz noch direkt auf die Holzunterlage kommen, aber der Kork ist so fest mit dem Untergrund verklebt, dass es nicht mehr möglich war diesen zu entfernen. Es ist also alles sehr stabil und wir hoffen, dass es in der Praxis damit keine Probleme geben wird. Die Platinen am Modulübergang wurden dann auch noch mit der Unterkonstruktion verschraubt, so dass es hier wirklich keine Probleme geben sollte.






Vor dem verlöten mit der Platine muss natürlich erst mal die Brunierung von den Tillig Gleisen weg, damit es auch hält.



Ein einfaches Hilfsmittel, damit die Gleise parallel werden und man sich die Finger nicht verbrennt. Das Teil sieht danach aus, als wäre es aus Bakelit.





Und hier die erste Platine die verschraubt wurde. Sieht im Moment noch etwas unsauber auf, ich hoffe mal, dass der Martin das noch so hin bekommt, dass es im fertigen Zustand etwas besser rüber kommt.



Und hier folgt noch die erste Weiche welche bereits eingebaut ist. Es ist die Weiche für das Umfahrungsgleis am Ende des Bahnhofs.




Soviel zum aktuellen Stand.

Die ersten Schienen liegen schon, man kann sagen, dass dieser Meilenstein fast erreicht wurde. Eigentlich sollte bis Weihnachten ja bereits allles befahrbar sein. Mal sehen ob er das noch hin bekommt. Ich werde vielleicht in der Woche nach Weihnachten auch mal ein bisschen mitbauen. Die Landschaft muss ja noch fertig aufgeklebt werden und es ist noch ein die Abschlusssegmente fertig zu zeichnen und die müssen dann auch noch gebaut werden.

Gruß Matthias

#69 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 09.01.2017 00:52

Hallo Zusammen

Es gibt aktuell wieder ein paar Kleinigkeiten aus dem Modellbehringersmühle zu berichten.

Diesmal geht es um einen Kastenprellbock der am einen Ladegleis angebracht werden soll. Vom Vorbild gibt es nicht allzuviele Informationen, nur ein Bild vom Vorbild gibte es, und zwar diesese:

So eine tolle Abbildung reisst einen natürlich echt vom Hocker.

Da nicht viel mehr zur Verfügung stand, wurde einfach mal ein erstes Versuchsmodell angefertigt.


Ein kleiner Klotz aus Holz diente dafür als Kern um den dann die Holzleisten herumtrappiert wurden.

Zunächst wurde das ganze einfach mal mit brauner Farbe bemalt und


Das ganze wirkte dann etwas künstlich. Die Abdrücke auf den Pufferbohlen wurde mit einem Güterwagen aufgestempelt, bei dem die Puffer einfach ein wenig Farbe abbekommen haben.

Das die Farbe dann doch etwas zu intensiv war, wurde das ganze mit Verdünnung wieder heruntergenommen. Zusätzlich man noch etwas Sand oben drauf.

Das ganze sieht schon recht ordentlich aus, aber die Holsleisten die verwendet wurden, waren dann doch etwas zu dünn.

Deshalb wurde ein neuer Versuch unternommen. Diesmal wurden dafür spezielle Leisten aus etwas größerem Material mit der Böhler Kreissäge angefertigt, welche ungefähr den Materialquerschnitt von Schwellen haben.

Das Ergebnis sieht nur erst mal so aus:


Ich denke so kann er sich eigentlich schon sehen lassen. Für die doch etwas mageren zur Verfügung stehenden Informationen ist es ganz gut umgesetzt.

Soviel mal zu einem ersten Teil der Ausgestalltung.
Die Schienen nicht noch nicht ganze fertig verlegt, aber auch hier tut sich etwas. Ich werde in den nächsten Tagen weiter berichten.

Gruß Matthias.

#70 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 28.01.2017 05:20

Hallo Zusammen

Es geht weiter in Behringersmühle. Ich war letztes Wochenende auch mal wieder bei Martin vor Ort und habe mich von den Fortschritten selbst überzeugt und ich kann nur sagen, dass alles wirklich sehr beeindruckend ist. Bis auf die Ladegleise sind jetzt alle Gleise verlegt. Das Ladegleis wartet noch auf eine neue Tilligweiche, da diese wegen Problemen mit der Stellschwelle ausgetauscht werden muss. Wenn diese eintrifft, wird auch das Ladegleis fertig gestellt.
Ich hatte leider keine Kamera dabei, deshalb kann ich davon keine Bilder liefern, allerdings ist durch die ganzen Bauarbeiten im Moment auch etwas Chaos auf der Anlage, aber das kennt sicher jeder ein wenig.

Ersatzweise habe ich mal ein Bild von der ECoS mit dem Gleisbildstellwerk von Behringersmühle:

Martin hat hier auch gleich Fahrstraßen programmiert, damit man nachher nicht zu viel falsch machen kann. Sehr vorraussichtig.

Hier mal die Ansteuerung für die Weichen:

Die Beiden Weichen von den Bahnsteiggleisen werden gemeinsam geschalten, da ja hier eigentlich nur Zugeinfacht und Umfahren gebraucht wird, wenn die Lok ans andere Ende des Zuges fährt. Deshalb hat Martin hier einen Ausgang Für beide Weichen verwendet und es bleibt somit noch ein Schaltausgang vom SwitchPilot frei für das alte Einfahrsignal.
Weiterhin kommen bei der Anlage Weichenantriebe von Hoffmann zum Einsatz.


An der Stelle an welcher sich heute die Trapeztafel befindet, stand früher mal ein alte bayrisches Einfahrtsignal, dieses soll auf im Modell zum Einsatz kommen. Hinter den Büschen kann man den Sockel des ehemaligen Signals noch erkennen, wenn man genau hinsieht.

Weiter geht es dann unter der Anlage.
Die ersten zwei Segmente sind bereits fertig verdrahtet. Martin hat hinten angefangen und arbeitet sich nach vorne durch. Deshalb sind aktuell die Segmente 5 und 4 verdrahtet, fehlen noch 3 Stück, bzw. kommt nachher ja noch die Stromversorgung für die Landschaftssegmente dazu, wo noch ein paar Gebäude stehen werden, welche ebenfalls für die Beleuchtung um Verkabelung verlangen.
Wobei, kleine Anmerkung. Ganz fertig sind die Segmente noch nicht verdrahtet, es fehlen noch die Bahnsteigleuchten, welches sich unter anderem auf dem Zwischenraum zwischen dem Bahnsteiggleis und dem Umfahrgleis befinden. Die genaus Position der Lampen muss noch festgelegt werden.

Hier sieht man den Aluwinkel in den ich die Aussparungen für die Sub-D Stecker gefräst habe. Martin hat dann die Teile getrennt und auf jedem Segment komme zwei davon zum Einsatz.



Für die Verkabelung der Weichen hat Martin 5 Meter lange 9polige Sub-D Verlängerungskabel verwendet. Diese schneidet er dann in der Mitte auseinander. So spart er sich sehr viel Lötarbeit, da einzelne Kabel direkt bis zum Verbraucher geführt werden, ander landen an der 9 poligen Verteilerplatine.
Die Kabel selbst werden dannin 15x15mm Kabelkanälen geführt.



Am einen Segmentende befindet sich dann immer ein Dummy-Stecker auf dem das Kabel beim Transport aufgesteckt wir. Für den Gleisstrom kommt eine assymetrische Verbindung zum einsatz, die eine Phase bekommt am Modulende einen Stecker, da andere eine Buchse im Steckerwinkel. Beim Transport wird dann das eine Kabel in die Buchse gesteckt, so dass es sich auch für den Transport sicher "verstecken" lässt. So kann kein Stecker beim Transport beschädigt werden und kein Kabel abgequetscht werden.

So sieht es im Betrieb aus:


Und so wenn das Modul für den Transport vorbereitet ist:


Martin hat bei den Bananensteckern auf unterschiedliche Farben verzichtet, weil man diese ja ohnehin nicht falsch einstecken kann. An den Endstücken wird aber dann noch alles nach Norm gebaut, damit das Modul auch auf Treffen eingesetz werden kann.

Soviel zum aktuellen Stand in Behringersmühle im Modell. Ich habe noch ein bisschen was da ich ja noch ein kleines Endstück für die Anlage gzzeichnet habe, aber dazu berichte ich ein anderes Mal.

Gruß Matthias

#71 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von V-36 28.01.2017 15:11

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Hallo Matthias

Die Idee mit der Winkelaluschiene
um die Stecker zubefestigen ist genial.
Danke für diesen Tipp.

Gruß Tom

#72 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 28.01.2017 16:23

Hallo Tom

Die Teile sind auch bei mir mit der CNC gefräst, falls du welche brauchst.

Gruß Matthias

#73 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von cauchy 28.01.2017 20:06

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Hallo Matthias!


Wird die Polarisierung über den Umschalter vom Hoffmann gemacht?

Dann Obacht ... ich habe nach ca. zwei Jahren die Umschaltung ändern müssen, weil die Polarisierungsschalter einiger Antriebe nicht mehr sauber umgeschaltet haben.

Ich habe die Kabel von den Hoffmann-Antrieben abgeklemmt und einfach Froschbesafter ("Frog Juicer") genommen. Das war hinsichtlich Aufwand beim Ändern die einfachste Lösung. Und die Teile funktionieren seitdem absolut tadellos.


Grüße,
Harald


* Es wird hiermit versichert, dass keine Amphibien beim beschriebenen Umbau zu Schaden gekommen sind. *

#74 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 29.01.2017 04:31

Hallo Harald

Ich werde das mal an den Martin so weitergeben, falls es Probleme mit der Polarisierung gibt, dann weiß er ja woran es liegt. Bis die Polarisierung aber zum Einsatz kommt wird es noch einige Zeit dauern.
Das Problem bei den Polarisierungsschaltern in den Antrieben könnte sein, dass die gleichzeitig mit dem Schaltimpuls bereits umschalten, während die Schien noch in der amten Position anliegt, da spratzelt es dann jedes Mal ein klein wenig im Schalter, was ihn aber auf Dauer wahrscheinlich etwas schädigt.

Ich werde meine Weichen alles mit Servos umschalten. Die DR4024 von Digikeijs, welche ich für die Servos verwende haben einen Schaltkanal und den kann man so einstellen, dass er genau in der Mittelstellung der Servos umschaltet, ich hoffe, dass es so ordentlich funktioniert. Aber das wird sich dann zeigen wenn es soweit ist.

Wo bekommt man eigentlich die Frog Juicer her? Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die jemand in Canada bestellt. Ich hoffe es gibt da auch einen Vertrieb in Deutschland.

Gruß Matthias.

#75 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von cauchy 29.01.2017 13:48

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Moin!


Nur als Beispiel (nicht verwandt, ...): Weichen-Walter.


Grüße,
Harald

#76 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von V-36 29.01.2017 19:56

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Matthias

Danke fürs Angebot werde später mal darauf zurück kommen.

Gruß Tom

#77 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von Manuela 30.01.2017 04:43

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Ich hab auch schlechte Erfahrung mit den Weichenantrieben mit Umschalter gemacht, diese Antriebe habe ich alle gegen MP1 Motore von MTB getauscht. Conrads ohne Umschalter betreibe ich mit einer selbst gebauten Relaisschaltung, da habe ich Bistabile Indutrierelais von Siemens für genommen, funktioniert super.

#78 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 30.01.2017 05:58

Bei den Umschaltern gibt es scheinbar noch etwas Entwicklungspotential. Idealerweise müsste vor dem Weichenschaltvorgang das Herzstück stromlos geschalten werden und nachdem die Weiche die entsprechende Endposition erreicht hat, wird wieder der entsprechende Strom drauf gegeben, das ist für alle Komponenten am besten, nur wie soll man das dann wieder ansteuern. Wobei man das bei RocRail vielleicht über ein Marko regeln kann. Leider bin ich bei RocRail in der Makroprogrammierung auch noch nicht so richtig drin.

Für meinen Bahnhof Ebermannstadt in Spur N habe ich China-Servos für 2,50 Euro das Stück vorgesehen. Ich hoffe das klappt so, weil ich mir gerade schon schwer tue mir alleine die Weichen leisten zu können.

Gruß Matthias

#79 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von engine404 01.02.2017 07:38

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Hallo zusammen,

ich verwende seit Jahren die original Hoffmann Antriebe und habe noch keine schlechten Erfahrungen mit dem Umschalter für die Polarisierung gemacht. Da ich noch 5 von diesen Antrieben rumliegen hatte, werden die auch in Behringersmühle verbaut. Der erste ist bereits eingebaut, Polarisierung ist angeschlossen und die ersten Testfahrten über die Weiche waren erfolgreich.

Sollte es im Laufe der nächsten Jahre zu Ausfällen kommen, werden sie gegen Tortoise oder Cobalt ausgetauscht. Hat schon Jemand Erfahrungen mit Cobalt?

Gruß Martin

#80 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 12.02.2017 00:42

Hallo Zusammen

Da es demnächst mit dem Bau der Gebäude für Behringersmühle losgeht, dachte ich, ich erkläre einfal mal wie ich per CAD ein Gebäude vermesse.
Voraussetzung ist natürlich dass man ein entsprechendes Tool hat, welches als PlugIn im CAD Programm eingebunden ist. Das Programm welches ich hier verwende ist PhoToPlan von Kubit-Software.


Hier habe ich schon mal etwas vorbereitet. Ich habe das Bild im CAD geladen und ich habe am Gebäude ein paar Linien anglegt, man brauch ein paar Geometrien, mit welchem man dem Programm mitteilen kann, wo genau die Ebene im Bild liegt, welche entzert werden soll. Dafür sind diese roten Linien da, wo sich die Linien Schneiden ergibt sich im Moment ein verzerrtes Rechteck und dieses wird vom Programm entzerrt.


Als ich das Foto aufgenommen habe, habe ich am Gebäude zwei Maßstäbe angebracht. Mit diesen kann man dem Programm jeweils eine horizontale und eine vertikale Abmessung mitgeben, damit alles am Ende auch 1:1 eingemessen wird.


Das Programm legt dann das Entzerrungsgitter über das Bild.


Dieses wird dann mit dem vorbereiteten Rechteck in Deckung gebracht.


Dann verlangt das Programm noch die Eingabe des horizontalen und vertikalen Maßes, wofür ich die Marker am Gebäude angebracht habe. Danach wird das Bild dann entzerrt.


So sieht dann das Ergebnis aus. Da man hier nich die ganze Seite sieht, habe ich die Mittellinie vom Dach aus gezogen, nur die Hälte der Gebäudesiete nachgezeichnet und das Ergebnis gespiegelt. Die Geometrie die man dann erhält wird mit dem CAD auf den entsprechenden Maßstab skaliert und ich nehme dann die Abmessungen von dem Teil ab und zeichne das Gebäudeteile dann mit den Abmessungen in 3D.

Ich hoffe ich konnte hier mal einen kleinen Einblick geben, wie man Häuser im richtigen Maßstab erstellt.

Noch eine Kleine Anmerkung. ES gibt ein paar Modellbauer die ihre Gebäude zunächst in 1:100 zeichnen, weil sie meinen diese dann in den entsprechenden Maßstab viel leichter skalieren zu können. Das ist totaler Unfug, weil man ja auch die Materialstärke berücksichtigen muss unn diese kann man ja nicht entsprechend mitskalieren, da muss man nehmen was es so gibt. Deshalb konstruiere ich jedes Gebäude gleich im Zielmaßstab und wenn ein Gebäude in verschiedenen Maßstäben benötigt wird, dann konstruiere ich es halt zwei oder dreimal. Einzige Ausnahme ist Spur Null. Da kann man das H0 Gebäude einfach verdoppeln und statt 2mm MAterial nehme ich dann eben 4mm Material, weil es dass dann aber als Karton nicht bekomme, nehme ich dann 4mm Sperrholz. Karton verwende ich bis 3mm.


So sieht dann die erste Zeichnung vom Seitenteil aus.

Gruß Matthias

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