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#41 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von Thomas M 03.08.2016 13:44

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Eine kurze Zusatzinfo zu Gips im Modulbau. Auch ich arbeite sehr gerne mit Hasendraht und Zeitung, meine Felsstrukturen mache ich aber mit Gips. Ich habe über Jahre sehr gute Erfahrungen mit Holzleim im Gips gemacht. Etwa ein drittel des Wassers zum Anrühren habe ich durch Holzleim ersetzt. Dadurch wird der Gips flexibler. Meine Stationäre Anlage steht in einem Raum mit altem Holzboden (Holzbalkenunterbau), da sind Schwingungen an der Tagesordnung! Seit 10 Jahren kein Riss!

#42 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 03.08.2016 14:08

Hallo Zusammen

Ich war heute mal im Baumarkt und habe nach Hasendraht geschaut. Für Martin habe ich den Tipp, dass es auch Material mit 1 Meter Rollenbreite gibt. Das wäre für die hohen Berge vielleicht die bessere Wahlt gewesen, da man dann alles ein einem Zug hätte verdrahten könnte ohne anzustückeln. In dem Baumarkt in dem ich heute war, hat es natürlich mal wieder keinen Hasendraht gegeben.

Holzleim im Gips, darauf muss man auch erst mal kommen. Wäre mal einen Versuch wert.
Aber wie ist es denn wenn man mit Zeitungspapier auch Strukturen ausbilden will, geht das auch und wie verhält sich das Material dann. Man kann dem Kleister ja auch noch andere Klebstoffe wie Weißleim oder Acrylemulsion beimischen, auch damit verändert man das Material.

Ich mache mir hier gerade ein wenig gedanken, wie man eventuell die schroffen Felsen aus der Fränkischen Schweiz möglichst naturgetreu nachbilden kann, denn gerade diese verzeinzelten Steine sind es ja, welch der Landschaft hier ihren nahezu einmaligen Charakter aufprägen.
Ich bin kein Gipsgegner, da man mit dem Material auch ganz tolle Sachen machen kann, aber wenn man ein Material verwenden kann, das weniger staubt, dann ist da auch wieder was gewonnen, zumal Zeitungspapier ja wirklich mindestens einmal die Woche frei Haus geliefert wird, bei uns ist es z.B. der Martkspiegel vom Müllerverlag.
Ein Argument gegen Zeitungspapier war bei mir, dass ich auf keinen Fall eine Bildzeitung in meiner Anlage haben möchte. Ich würde ja am liebsten unbedrucktes Zeitungspapier verwenden. WC-Papier würde ich auch nicht so gerne nehmen. Dann lieber die Küchentücher. Ich befürchte, dass eine Anlage bei Verwendung von WC-Papier ein Scheiß-Charma bekommt. Wobei ich das immer noch besser finde als Bildzeitung.

Vielleicht versuche ich in der nächsten Zeit mal aus Materialresten ein kleines Fränkisches Schweiz Diorama hin zu bekommen, dann kann ich auch mal mit den Felsformationen experimentieren. Ich habe im Geländebau noch nicht wirklich sehr viel Erfahrung.

Mal noch eine Frage. Sind hier vielleicht noch Mitleser aus der Gegend um Nürnberg dabei? Ich würde gerne mal sowas wie ein Bautreffen veranstalten, bei dem man ein wenig Erfahrungen austauscht und einfach mal ein paar Sachen ausprobiert.

Gruß Matthias

#43 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von Thomas M 03.08.2016 14:49

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...und dann gab es ja auch noch Gipsbinden für auf den Hasendraht zu überbauen... da ist die Armierung gegen Rissbildung schon mit eingebaut. Ein Altmeister des Anlagenbaus (Name ist mir gerade entfallen) hat immer so gearbeitet.

#44 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von engine404 03.08.2016 21:20

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Hallo zusammen,

bevor der Bau der weiteren Segmentkästen weitergeht, muss ich die ersten Kästen auf Beine stellen, sonst wird es zu eng in der Bude. Da ich mit dem Bahnhof auch mit anderen zusammen Fahrbetrieb machen möchte, kann der Bahnhof in 5 Sandwichpacketen transportieren werden. Jetzt wüsste ich gerne welche SOK die Forumsbahn hat. Sind das 1300 mm wie beim FREMO?

Grüsse Martin

#45 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 119erFan 03.08.2016 21:59

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Moin Martin,

ja, sind 130 cm, wie beim Fremo auch. Darf ich der Frage entnehmen, dass wir Behringersmühle irgendwann bei einem Forenbahntreffen sehen werden?

Viele Grüße

Dan

#46 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von engine404 03.08.2016 23:50

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Moin Dan,

irgendwann bestimmt. Aber ich will nicht mit einer Sperrholzwüste aufschlagen. Ausserdem brauche ich dann noch ein Übergangssegment. Wann sind denn die nächsten Treffen geplant, damit ich mir das mal ansehen kann.

Gruss Martin

#47 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 04.08.2016 02:34

Hallo Martin

Schau mal hier nach:
Jahrestreffen 15.09.-18.09. 2016 in Suhl-Albrechts

Das Jahrestreffen findet vom 15.09. bis 18.09.2016 in Suhl Albrechts statt. Das sollte das nächste Forenbahntreffen sein.

Ich weiß noch nicht ob ich das ganze Treffen dabei sein werde oder ob ich diesmal noch nur einen Tag vorbei schaue, hängt ein wenig davon ab, ob ich meine Streckenmodule fertig bekomme. Ich hänge immer noch bei der Fräsvorrichtung für die 45 Grad Schräge am Trassenbrett fest. Ich könnte es ja einfach hinfeilen oder hinschleifen, aber irgendwie will ich es gleich richtig machen.
Das Treffen rückt so schnell näher und ich bin mit so vielen Dingen beschäftigt.

Gruß Matthias

#48 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von StEn 04.08.2016 07:23

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Hallo Matthias,
du brauchst dich nicht beeilen. Der Meldetermin für die Module ist verstrichen und bis Sonntag wird bereits der Arrangementplan erwartet. Wenn du noch ein Streckenmodul mitbringen willst, sprichst du das bitte mit MichaB direkt ab, ob sich das noch integrieren lässt.
Ich kann deine Papierbedenken gut nachvollziehen, ich selbst würde ausschließlich Papier des "Spiegel" oder der FAZ nehmen, oder -stilecht- alte MoBa-Zeitschriften

@Martin: Du bist herzlich eingeladen, mal vorbeizukommen: bei Feucht auf die A73 und bis zum Ende durchfahren

@Thomas: Gips mit Anteilen Holzleim ist eine echt gute Idee. Damit dürfte die Gipsmasse dann etwas zäher werden. Lässt sich der "Flex-Gips" dann auch noch gut nachbearbeiten?
Gipsbinden hatte ich vergessen, das stimmt, die sind sehr stabil.

Grüße
Steffen

#49 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von engine404 04.08.2016 13:46

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Hallo Steffen,

danke für die Einladung. Ich würde sehr sehr gerne kommen, aber im September sind wir im Urlaub. Ich hoffe, das nächste Treffen ist nicht in all zu ferner Zukunft.

Grüsse Martin

#50 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von Dominik B 04.08.2016 14:04

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Hallo Martin,

das freut mich aber zu lesen, dass du dich der Forumbahn anschließen möchtest. Alle unsere zukünftigen Treffen sind hier aufgelistet:
Alles zu Treffen, Veranstaltungen, Events

Gruß

Dominik

#51 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von Thomas M 04.08.2016 18:15

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Hallo Steffen,

lässt sich prima nachbearbeiten, ich warte immer so 2 Stunden, dann ist es meiner Erfahrung nach ideal. Man muss beim auftragen nur zügig arbeiten, diese Mischung zieht schneller an. Schau dir mal die Bilder in meinem Picassa Album an, alle Felsen sind Holzleim-Gips- Dispersionsfarbe Mischungen.

#52 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 07.08.2016 18:40

Hallo Zusammen an alle Interessierten

Ich melde mich mal wieder mit ein paar kleinen Konstruktionsdetails, da es bei den letzten Modulen noch ein paar Kleinigkeiten anzupassen gibt, bzw. gab.

Damit sich am Ende keine Fehler mehr einschleichen und weil z.B. das Bahnhofsgebäude schon mal genau platziert sein muss, denn es kommt auf eine separate Platte, damit man den Bahnhof einzelch transportieren kann und weil der Bahnhof über zwei Module verläuft. deshalb wird hier noch eine passende Platte eingesetzt, auf welcher das Bahnhofsgebäude später seinen Platz finden wird.

Neben dem Dummy vom Bahnhof habe ich auch noch das Lagergebäude mal grob umrissen und eingefügt. Der Bahnhof war auch noch notwendig, damit die Zufahrtsstraße zum Bahnhofsplatz genau platziert werden konnte. Die Bahnsteigkante im Bereich des Bahnhofs musste auch noch etwas korrigiert werden, da hat sich irgendwie im Laufe des Entwerfens eine Biegung mit eingeschlichen, die jetzt wieder raus musste.

Ich denke es passt jetzt soweit. In den nächsten Tagen werden dann hoffentlich die letzten Teile gefräst, so dass ich dieses Projekt von meiner Seite dann als abgeschlossen ansehen kann. Wie ich mit den Gebäuden dann noch in dieses Projekt eingebunden werde, weiß ich selber noch nicht, ich habe den Bahnhob aber vor ein paar Jahren schon im Detail fotografisch erfasst und auch schon ein paar Vermessungen durchgeführt, zumindest das Bahnhofsgebäude dürfte ich dann wohl noch machen.

Genug geschwätzt, hier sind die Bilder:




Sieht im Moment noch sehr trostlos auf den Bildern aus, weil das saftige Grün der Landschaft fehlt. Bäume in 3D zu zeichnen und dann auch noch alles digital zu begrasen, das wäre sogar mir zu viel.
Da ich bisher selbst noch kein Modellbahnprojekt fertig umgesetzt habe, weiß ich nicht wie lange das dauert, bis mit der Landschaftsgestaltung begonnen wird und das Zeitungspapier dann endlich unter der Vegetation verschwindet, ich kann es aber echt kaum erwarten.

Ich überlege schon, ob ich aus den Materialresten vielleicht mal ein kleines Miniprojekt mit Bäumen und Felsen baue, bei welchem das ganze schnell umsetzbar ist.

Heute Abend erstelle ich noch die CNC Programme, damit ich Morgen dann gleich mit dem Fräsen beginnen kann.
Nebenbei habe ich auch schon mit dem Bahnhof Ebermannstadt in 1:160 begonnen, aber dazu mehr in einem anderen Bericht.
Manchmal wünsche ich mir selbst, dass ich die Fähigkeit hätte mich kurz zu fassen.

Gruß Matthias

#53 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 16.08.2016 19:05

Hallo zusammen

Ich habe gerade mal die Vorschau auf die neue Modellbahnschule im Netz angesehen und etwas interessantes entdeckt.
Dort wird geschrieben: ZUSAMMENSPIEL Pappe und Tapetenkleister ergeben eine wunderbar modellierbare Masse, die sich auch für die Oberfläche der Landschaft im Anlagenbau eignet und Gips vielfach ersetzt.

Hier mal der Link auf die Seite: https://shop.vgbahn.info/modelleisenbahn...BCtzen_974.html

Wenn man wieder jemand über die Landschaftsgestaltung mit Zeitungspapier meckern sollte, dann kann man jetzt davon ausgehen, dass derjenige einfach nicht mehr auf dem laufenden ist.

Ich mach mich in kürze mal auf den Weg zum Bahnhof und besorg mir die neue Ausgabe von der Modellbahnschule, mal sehen was es da so interessantes drin zu lesen gibt. Leider ist die Zeitschrift ja nicht wirklich aktuell, da es um den Themenschwerpunkt "Unterbau" geht und sicher nichts über meine Steckbauweise drin steht. Schade eigentlich.

Ich werde mal sehen, ob ich heute noch ein paar Bilder über den Bahnhof einstellen kann. Kann aber sein, dass ich es nicht schaffe, weil ich gerade ein Gehäuse für ein 13,3" FullHD Display zeichen und fräsen will, das soll dann für die Digitale Modellbahnsteuerung zum Einsatz kommen. Zusammen mit dem Raspberry PI3 und dem kleinen Display wird da eine richtig transportable Lösung draus. Vielleicht wird das System dann ja auch dafür genutzt, den Bahnhof Behringersmühle zu steuern. Das Dititalsystem stelle ich vielleicht in kürze auch mal hier vor.

Bis bald mal wieder.
Gruß Matthias

#54 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 20.08.2016 03:04

Hallo Zusammen

Ich komme jetzt endlich mal dazu noch ein paar weitere Ansichten über die Segmentanlange Behringersmühle einzustellen.

Zunächst mal die zuletzt für dieses Projekt gefrästen Bauteile:


Die ersteren hat sich der Martin zwischenzeitlich schon geschnappt und baut daran gelegentlich etwas weiter. Die Teile auf dem zweiten Bild liegen noch bei mir zur Abholung bereit. Allerdings fehlt aktuell noch ein Abschlussprofil von Modul 9, das habe ich ganz vergessen. Holz habe ich besorgt, ich kann das fehlende Teil dann morgen auf die Maschine bringen.

Der Martin hat zwischenzeitlich schon mal mit dem Zusammenbau von Modul 10 begonnen.
Der Elektrohobel ist übrigens nicht bei den Modulen zum Einstatz gekommen, soviel ich hat da im Haus eine Türe gestriffen. Wenn ein Teil so falsch geraten ist, dass man den Elektrohobel braucht, dann fertige ich das Teil lieber noch einmal.





Also viel ist nocht mehr zu machen, ich denke der Holzunterbau dürfte in Kürze abgeschlossen sein. Ein paar Trassenbretter, Straße und die Zufahrt zum Bahnhof sowie der Bahnhofsvorplatz fehlen noch, daber das sind Kleineigkeiten, eigentlich nur noch Fleißarbeiten für mich.

Nebenbei habe ich schon mit der Unterkonstruktion für Ebermannstadt in Spur N angefangen, aber dazu folgt in den nächsten Tagen ein Separater Bereicht.

Zurück zum Thema Behringersmühle möchte ich noch ein paar Motive von Antiken Ansichtskarten einstellen. Es gab in einem anderen Forum ein paar Diskussionen ob Die Wiesent im Bereich vom Bahnhof Behringersmühle verlegt wurde. Die Fotos sollen eigentlich zeigen, dass die Wiesent hier bleiben durfte wie sie immer war. Nur im Bereich der Hindenburgbrücke wurde das Flussbett verlegt, da es sonst irgendwie mit der Überbrückung nicht ganz geklappt hätte, aber die Hindenburgbrücke ist ein anderes Thema, obwohl hierzu eventuell noch ein weiterer Modulabschnitt in Planung ist, aber bei diesem habe ich nichts gezeichnet, dieser Abschnitt wurde bereits angefangen als ich Martin noch nicht kannte.

Zunächst mal ein Bild, auf dem der Bahnhof und die Bahnstrecke noch nicht vorhanden waren, aus welchem Jahr diese Aufnahme stammt ist nur schwer zu bestimmen, auf jeden Fall war es vor 1929:


Die Folgenden Bilder sind dann nach der Fertigstellung der Bahnstrecke und dem dazugehörigen Stationsgebäudes entstanden.




Diese Aufnahmen dürften kurze Zeit nach der Fertigstellung des Bahnhofes entstanden sein, da die Lagergebäude noch nicht vorhanden waren. Nur das heutige Hexenhaus stand damals bereits. Wer wissen will warum es heute ein Hexenhaus ist, dazu schreibe ich hier mal nichts rein. Ein paar Leuten habe ich die Geschichte ja schon mal erzählt. Mal sehen ob der Martin da etwas mit einer Hexe umsetzt, man könnte da eine Druckknopfaktion für Ausstellungen vorsehen.

Hier noch eine Aufnahme aus dem Jahr 1961, damals stand bereits das Lagergebäude und daneben steht bereits ein früheres Gebäude, welches später für die noch heute dort stehenden Baywa-Gebäude Platz machen musste. Ob es zu diesem Haus Unterlagen gibt, damit man das gute Stück nachgebaut werden kann, dazu kann ich im Moment noch nichts sagen. Ich weiß nur, dass für die späteren Baywa-Gebäude zeichnungen vorhanden sind, wobei auch hier die Zeichnungen vom aktuellen Stand etwas abweichen. Ein paar Details wichen bereichts beim Bau von den Zeichnungen ab, ein paar andere wurden wahrscheinlich geändert, als die DFS bereits das Gebäude übernommen hat.


Soviel mal wieder von meiner Seite. Ich werde Morgen noch das fehlende Profil fräsen und mal sehen wie es dann mit den letzten Teile so weiter geht. Ein paar von den kleineren Straßenabschnitten kann ich noch aus Materialresten fräsen, für die größeren Teile muss mir der Martin erst noch Material bringen.

Gruß Matthias

#55 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 28.08.2016 02:18

Hallo Zusammen.

Diesmal ein kleiner Zwischenbericht ohne Bilder. Der Bau schreitet weiter voran, es sind jetzt zumindest schon mal alle Rahmenteile fertig gefräst und Martin ist gerade dabei noch die letzten 3 Rahmen zusammen zu bauen. Eventuell schafft er es vor dem Urmab noch die Module bei schönem Wetter im Garen aufzunehme und alles Module zusammen auf ein Bild zu bringen. Ein paar von den Deckplatten aus 8mm Pappelsperrholz sind noch zur fräsen, aber ich denke das ist auch bald geschafft, wir müssen aber erst mal wieder Material besorgen, es sind langsam nur noch Reste übrig.

Jedenfalls habe ich mir heute alles mal angesehen und es sieht soweit alles gut aus und ich denke, dass in ein paar Wochen dann bereits mit dem Verlegen der Gleise begonnen werden kann.
Auf jeden Fall ist das Gerüst was gerade am Werden ist, wirklich riesig, ich kann es immer noch nicht ganz glauben, dass ich daran mitgebaut habe.

Dann bis bald mal wieder.
Gruß Matthias.

#56 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 29.08.2016 01:29

Hallo an alle Interessierten

Hier kommt mal wieder ein kleiner Überblick über den aktuellen Bauzustand der Anlage.

Martin nannte es einen Meilenstein, weil bei der Anlage jetzt alle Rahmen komplett sind, nur die Deckplatten und Straßen fehlen bei ein paar von den Modulen noch, diese werden aber auch bald fertig sein und dann kann der Rohbau abgeschlossen.
Der nächte Meilenstein dürfte dann die Fertigstellung des Geländeuntergrundes aus Papier und Kleber sein. Man kann bei einigen Abschnitten ja bereits erkennen wie es mal werden wird, leider ist aktuell der große Hang im ersten Modul noch nicht gemacht, das wird sicher beeindruckend. Ich wäre auch mal neugierig, wieviele Tonnen Gewicht in Hamburg im Miniaturwunderland hätte eingespart werden können, wenn die statt Gips ihre Berge mit Hasendraht und Zeitungspapier gebaut hätten. Es wären sicher einige Tonnen weniger.

Die Aufnahmen wurden im Garten aufgenommen, da es auf dem Dachboden wegen der Arbeiten etwas eng geworden ist. Im Garten war dann genug Platz um die ganze Anlage mal zusammen zu setzen.

Zunächst mal die Gesamtübersicht:


Es folgt eine Ansicht welche den Berghang hinter der Straße etwas genauer zeigt. Die Unterkonstruktion ist hier bereits vollständig hinter Gittern.


Diese Abbildung zeigt die neu fertiggestellten Module. Leider noch unvergittert und es fehlen noch ein paar Deckplatten und die Platten für die Trasse, aber die werden gefräst sobald ich wieder Material bekomme. Die Zeichnungen sind bereits fertig und das Fräsprogramm kann erstellt werden.


Da sich das Empfangsgebäude von Behringersmühle leider über zwei Segmente verläuft, wurde hier ein Einsatz eingeplant. Für den Transport muss das Empfangsgebäude einfach mal kurz raus.
Herausnehmbare Elemente hätten sich auch für die Lagergebäude angeboten, so hätte man verschiedene Epochen darstellen können, leider ist es dafür jetzt zu spät, wirklich schade.


Das waren jetzt mal die aktuellen Bilder von Behringersmühle. Martine macht jetzt mal eine kurze Sommerpause, aber Ende September geht es ganz sicher wieder weiter und es gibt dann auch wieder neuigkeiten.

Der Dritte Meilenstein, welcher noch in diesem Jahr abgeschlossen werden sollte sind die Geisanlagen. Es sollen noch in diesem Jahr die ersten Modelle über die fertiggestellten Gleisanlagen rollen. Mal sehn ob dieser Meilenstein noch in diesem Jahr abgeschlossen werden kann.

Wärend Martin Pause macht, werde ich aber nicht untätig sein. Ich arbiete gerade an der Fräsvorrichtung um die 45 Grad Böschung an den Trassenbrettern fräsen zu können, die ersten Teile habe ich am Samstag noch gefräst und parallel dazu geht es bei mir mit dem Bau von Ebermannstadt in Spur N weiter. Ich bin gerade dabei die Teile für die Segmente zu schleifen. Ich kürze werde ich dazu ein eigenes Thema erstellen.

Gruß Matthias

#57 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von Dominik B 29.08.2016 20:17

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Hallo Matthias,

wow, man muss schon sagen: Ein ganz schön imposanter Bahnhof wird das, bei gerade mal drei Gleisen. Da ist wirklich noch extrem viel Landschaft drum rum, gefällt mir aber sehr gut so! Die Landschaft darf nicht zu kurz kommen. So reine Betriebsmodule wo am besten nur Gleise drauf sind und sonst nichts finde ich extrem langweilig.

Gruß

Dominik

#58 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 29.08.2016 23:07

Hallo Dominik

Man kann an diesem Bahnhof aber trotzdem schon richtigen Rangierbetrieb machen, wobei man sich dann noch überlegen sollte, ob man das Abstellgleis am Ende des Bahnhofs noch etwas zu verlängern. Ich denke, dass man damals die Wagen dort abgestellt hat, bis sie abgeholt wurden, denn die beiden Bahnsteiggleise mussten ja eigentlich frei bleiben, damit die Lok umgesetzt werden konnte, denn nicht alle Züge die in der damaligen Zeit verkehrt sind, waren Wendezüge.
Jedenfalls kann man ganz schön hin und her rangieren und wenn der Zug kommt, dann muss alles was im Bahnhof steht, rechtzeitig aus Abstellgleis verschoben werden, damit der Personenzug reibungslos abgewickelt werden kann. Schwer vorzustellen, wie das früher mal war.

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, will der Martin den Bahnhof nun aber in einer etwas späteren Zeit ansiedeln, als bereits die Baywagebäude standen und die Getreideverladung auf die Wagen über diese Verladebrücke erfolgte:


Ich glaube die stand erst so gegen 1967, bin mir da aber auch nicht ganz sicher. Ich bin da nicht so ganz der Historiker. Ich habe eigentlich gehofft, dass damals auch bereits die ozeanblau/beige V100 gefahren wäre, weil ich die von der Farbgebung her etwas intressanter finde als die rote, aber ich glaube diese Lackierung gab es dann erst als es bereits Museumsbahn war.

Gruß Matthias

#59 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von dolfan96 30.08.2016 09:37

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moin,
das Bild spricht für sich alleine, soviel Platz hätte ich auch gerne.
Super Arbeit, ich bin gespannt auf weiteres.
Carsten

#60 RE: Behringersmühle - Planung und Bau einer transportablen Segmentanlage in Modulbauweise von 13.10.2016 01:09

Hallo Zusammen

In der letzten Zeit hat sich wegen Urlaub usw. nicht viel in Behringersmühle getan. Im Moment werden die Rahmen gerade verspachtelt und verschliffen, das macht viel Arbeit die auch sein muss, aber man sieht halt nichts interessantes dabei. Stellt euch die letzten Bilder einfach ein wenig in Staub gehüllt vor.

Ich war aber auch nicht untätig in den letzten Tagen und habe schon mal angefangen das Adaptermodul von Behringersmühle auf F96 zu entwerfen. Es wird ein ziemliches auf und ab, aber mal sehen was am Ende dabei raus kommt. Hier schon mal der aktuelle Stand des Entwurfs:


Die Wiesent wird bei diesem Modul nach vorne herausgeleitet. Bei der Straße im Hintergrund bin ich noch nicht gans siched, wie ich das am besten anstelle. Soll ich die Straße nach hinten aus dem Modul herausführen, oder führe ich sie weiter, so dass man statt des F96 ein Adaptermodul auf die neuen BS Module anbauen kann. Eventuell müssen dann von diesem Modul zwei Varianten gebaut werden, damit man für beide Modulnormen gerüstet ist. Wäre ja eigentlich fast schade um die schöne Straße, wenn man die einfach so verschwinden lässt.

Dann hoffen wir mal, dass es bald wieder ein paar Neuigkeiten von der Baustelle gibt. Ich denke mal, dass ich nicht der einzige bin, der auf neugierig daraf wartet.

Gruß Matthias

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