#1 Vorstellung und Entwurfsplan, Verbesserungen und Anregungen erbeten von Frank Kaiser 04.06.2015 21:47

Hallo Modellbahner und Planer,

nach bereits mehrwöchiger Planungsphase und vielen Anregungen, die ich bereits im Stummi Forum erhalten habe hier nun das Ergebnis. Zunächst zu meiner Person. Ich bin 56 Jahre alt und habe schon einige Erfahrungen mit Spielbahnen. War die letzten 15 Jahre jedoch abstinent. Mir steht in unserem Häuschen der frisch renovierte Dachboden für die MoBa zur Verfügung. Alles was mit Elektronik zu tun hat ist für mich keine Herausforderung, da ich vom Fach bin.

Welches Gleissystem soll eingesetzt werden? Tillig-Elite wird wohl zum Einsatz kommen. Manchmal denke ich auch noch an Peko. Weinert ist ein junges Gleis und muss sich die nächsten 10 Jahre erst behaupten, deshalb kommt es für mich nicht in Frage
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Wieviel Platz hast du zur Verfügung? 9,25 * 2,80 Meter rund herum mit einer Tiefe von 80 -max. 90 cm.
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Kopfbahnhof? Ein unbedingtes Muss sind die drei Bahnhöfe. Obwohl mein Platz dafür kaum ausreicht. Mir kommt es im Betrieb nämlich sehr auf den Bahnhofsbetrieb an.
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Kreisverkehr? Nein, unter der Anlage ist Platz für einen Zugspeicher. Gefahren wird nach Fahrplan, nebst Übergaben etc.
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Mindestradien im sichtbaren Bereich sollen es mindestens 866 mm besser 900 mm sein. Ausnahme werden die Innenradien der Bogenweichen sein, da gibt Tillig nichts besseres her.
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Epoche III, nur das erlaubt den gewünschten Betrieb in den Bahnhöfen
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Welches Thema soll deine Anlage haben? Eingleisige Nebenbahn mit zwei abzweigenden Nebenbahnen. Eine davon sichtbar mit weiterem Bahnhof als Spitzkehre und anschließendem Kopfbahnhof.
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Welche Fahrzeuge sollen eingesetzt werden? Auf der durchgehenden Nebenbahn werden Diesel und Dampfloks fahren auf den beiden abgehenden Nebenbahnen wohl nur Dampfer. Noch überlege ich ob ich die durchgehende Nebenbahn elektrifiziere. Dann würden in diesem Beriech natürlich E_Loks zum Einsatz kommen.
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Welche Gebäude sollen mit rauf? Das ist noch völlig offen
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Welche Betriebsstellen sollen auf der Anlage sein? Die drei Bahnhöfe habe ich bereits erwähnt. Wegen der Dampfer selbstverständlich auch ein Bw
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Der Schattenbahnhof befindet sich unter dem rosa Bahnhof. Er soll 16 Züge unterschiedlicher Länge aufnehmen. Die Anbindung findet über 2 lange jeweils 2 gleisige Rampen statt. Hier könnten nochmals mindestens 6 weiter Züge Platz finden.
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Betrieb wird vollautomatisiert. Auch der Rangierbetrieb, samst an und Abkuppeln. Ja ich weiß, das ist eine Herausforderung
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Wer soll auf der Anlage spielen? Eigentlich nur der PC. Wenn ich wirklich mal lange Weile habe übernehme ich die eine oder andere Aufgabe.
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Steuerung? MoBaSbS von Patrick Urban, eine digitale Selbstbausteuerung. Ist bereits vorhanden
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Sonst noch was? In vielen Foren wird immer wieder auf die Schönheit langer Züge hingewiesen. Ich konnte langen Zügen noch nie etwas abgewinnen. Wie bereits erwähnt ist der Schwerpunkt der Betrieb in den Bahnhöfen, Lokwechsel, Umfahren, Bw, Güterwagen beladen, Güterzugbildung, Rangieren. Deshalb werden auf meiner Anlage nur kurze Züge verkehren, halt wie auf Nebenbahnen üblich. Max Zuglänge wird 2,25 Meter.
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Zum Betrieb in den Bahnhöfen:

Oben Rechts (grün):
Gleis 1 ist Gütergleis mit Güterschuppen, Kohlehändler, Gleis 1a links wir eine unbefestigte Holverladerampe, Gleis 1b rechts ist Rampengleis mit einer Seiterampe
Gleis 2 ist Personengleis (Hauptgleis)
Gleis 3 ist Personengleis um Zugkreuzung zu ermöglichen. Gleis 3a könnte noch Lokschuppengleis werden, ansonsten wird hier über Nacht eine VT Garnitur abgestellt
Gleis 4 dient zum Umfahren und ggf. Kopfmachen für dass, was nicht Wendezug ist. Gleis 4a links wist Abstellgleis
Gleis 5 ist Freiladegleis
Gleis 6 Anschlussgleis
In der Zufahrt zum Bahnhof liegt ein weitere Anschließer

Oben Links (blau)
Gleis 1 Personengleis
Gleis 2 Personengleis
Gleis 3 Umfahrgleis im rechten Teil Schuppengleis und Rampengleis. Gleis 3 links Kohlewagen- und Wartegleis.
Gleis 4 Freilagegleis mit Kopframpe am Ende. Gleis 4 Linke Lokschuppen
Gleis 5 Anschlussgleis

Unten (rosa)
Betriebsmittelpunkt
Gleis 1 Gütergleis für die beiden abzweigenden Nebenbahnen. Personengleis wenn gleichzeitig Zugkreuzungen der abgehenden Nebenbahnen stattfinden. Gleis 1 hat noch links einen Inselbahnsteig mit weiterem Gleis für kurze Garnituren VT, Donnerbüchsn etc.
Gleis 2 Personengleis für die beiden abgehenden Nebenbahnen
Gleis 3 Personengleis für die durchgehende Nebenbahn (Hauptstrecke)
Gleis 4 Personengleis für die durchgehende Nebenbahn bei Zugkreuzung und Überholung
Gleis 5 Umfahrgleis für die Dampfer und Zufahrt zum Bw
Gleis 6 und 6a Gleise für den Güterschuppen der OGA
Gleis 7 Freiladegleis mit anschließender Kopf und Seitenrampe im rechten Bereich
Gleis 8 Abstell- und Aufstellgleis
Gleis 9 Anschlussgleis
BW selbsterklärend , Versorgung von Dampf sowie Dieselloks. Ggf noch Änderungen falls die durchgehende Nebenbahn elektrifiziert wird.

Ich suche jetzt noch Anregungen und Verbesserungen. Also Feuer frei, was muss noch anders gemacht werden

Im Übrigen werden Kenner sofort die Vorbilder erkennen.

Noch zwei Hinweise zwischen dem blauen und dem grünen Bahnhof befindet sich ein Dachfenster, deshalb die Aussparrung, gegenüber ein Schornstein. Der Zugang zum Raum ist im Fußboden. Die Drempelhöhe beträgt lediglich 88 cm, die Dachschräge an den langen Enden hat einen Winkel von 45 Grad an den kurzen Seiten von 65 Grad.

Bahnhöfe














Wintrack-Datei

http://www.ewetel.net/~frank_kaiser/Planung/7/track_7_17.tra


Gruß

Frank

#2 RE: Vorstellung und Entwurfsplan von masteba 04.06.2015 22:03

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Hallo Frank,

das ist natürlich ein beeindruckender Einstand hier. Daher zunächst mal ein herzliches Willkommen!

Epoche III ist auch mein Zeitrahmen, mit noch etwas IV dazu. Da bin ich zunächst mal ganz Deiner Meinung, damals war der Bahnbetrieb noch abwechslungsreich. 2 Dinge hast Du, die finde ich beachtlich. Den Platz und Ahnung von Elektrik. Der Plan, den Du vorlegst ist beeindruckend, wenn ich auch denke, die Umsetzung dürfte eine heftige Aufgabe werden. Gleich 3 Bahnhöfe, da hat dann selbst der Kollege Computer allle Hände voll zu tun. Ich schau meiner Eisenbahn auch ganz gerne mal nur zu, kann mir aber so einen Großbetrieb zu Hause nicht ganz vorstellen - vor allem ferngesteuerte Rangiergeschäfte, da bin ich lieber immer selbst ganz nah dran. Daher bin ich gespannt und freue mich auf weitere Berichte von Dir.

#3 RE: Vorstellung und Entwurfsplan, Verbesserungen und Anregungen erbeten von Frank Kaiser 25.06.2015 22:13

Hallo Modellbahnplaner,

ich habe nochmals etwas Kosmetik an meinem Plan walten lassen. Das Projekt hat jetzt auch einen Namen. "Von Georgenthal nach Tambach-Dietharz". Nun ja. Es wird ein weiteres Georgenthal entstehen. Gleisplanvorlage für Georgenthal stammt diesmal von 1943. Quelle ist das Buch "Von der Waltershäuser Pferdebahn zur Waldsaumbahn" aus dem Rockstuhl Verlag. Meine Wahl auf diesen Gleisplan von Georgenthal ist gefallen, weil er wohl in der Geschichte von Georgentahl die umfangreichsten Gleisanlagen aufweist. Der Gleisplan von Tambach-Dietharz stammt wohl bereits aus dem Jahr 1920. Quelle war hier ebenfalls aus dem Rockstuhl Verlag das Buch, die Georgenthaler - Tambacher Eisenbahn. Wie bereits beschrieben möchte ich den Betrieb auf dieser Strecke jedoch zeitlich etwa in den 60er Jahren darstellen. Es wird also keine sklavische Umsetzung eines Originals werden, jedoch schon mit starker Orientierung am Vorbild. Das Projekt Georgenthal ist hier schon ausgiebig diskutiert worden. Auch diese Tatsache hat mich inspiriert. Wie aus dem Gleisplan hervorgeht ist auch noch der Gleisanschluss nach Friedrichsroda vorhanden und soll betrieben werden. Es soll schon eine Menge Bewegung in den Bahnhöfen werden. In Tambach-Dietharz gibt es eine erhebliche Abweichung vom Original. Im Original ist Tambach-Dietharz Endpunkt der eingleisigen Strecke . Ich habe Tambach-Dietharz jedoch zum Spitzkehren Bahnhof gemacht an dem sich ein weiterer (Phantasie) Bahnhof anschließt. Ich habe hierzu den Anschließer zum ehemaligen Steinbruch zur Fortführung der Strecke missbraucht. Die Gleislängen für Tambach Dietharz entsprechen in der Länge maßstäblich 1:87 lediglich der Anschließer ganz links, Getreideverladung, ist verkürzt. Ebenso müsste das Ausziehgleis ganz rechts länger sein. In Georgenthal habe ich die Gleislängen auf ca. 85 % gekürzt. Ich finde das ist vertretbar. Es wären mit viel Mühe vielleicht noch 10 % rauszuholen, brauche ich jedoch nicht. Von euch Lesern erhoffe ich mir viele Anregungen zur Verbesserung und Vorschläge. Es sind bestimmt noch viele Fehler vorhanden. Baubeginn wird im Herbst sein. Deshalb ist noch Zeit für Planungen. Noch ist nichts vorhanden. Wir brauchen daher auf nichts Rücksicht nehmen. Also Feuer frei.

Als nächstes werde ich ein Betriebskonzept erstellen und mich an den Fahrplänen versuchen. Literatur hierzu ist in den letzten Tagen angekommen. Ich muss nur noch Zeit zum lesen finden.

Gruß Frank







Wintrackdatei
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#4 RE: Vorstellung und Entwurfsplan, Verbesserungen und Anregungen erbeten von Knollo68 26.06.2015 06:20

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Hallo Frank
Kannst du den Zugspeicher auch ohne die gestrichelten Linien darstellen zur besseren Übersicht?

#5 RE: Vorstellung und Entwurfsplan, Verbesserungen und Anregungen erbeten von helko 26.06.2015 08:07

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Zitat von Frank Kaiser im Beitrag #3
ich habe nochmals etwas Kosmetik an meinem Plan walten lassen.

und dabei etwas zu viel Paste (s. FaArbenlehre weiter unten) aufgetragen??

Die Steilküste oben links sieht einfach nicht nur nicht gut aus, sondern wirkt auch unglaubwürdig, da keine Bahn der Welt so etwas gabaut hätte.



Bei Wegfall könnte dieser Bahnhhof schräg gelegt werden, damit er nicht so gekünstelt und gequetscht aussähe.

Ausserdem würden 2 Bahnhöfe vollkommen genügen, dafür ein Ecke oben für eine schöne Landschaft à la Brandl gestalten.

Der Zugspeicher ist m.E. auch nicht optimal, der könnte mit meiner sequentiellen Methode im gesamten linken Untergrund liegen.

Der jetzige Zugspeicher enthält zu viele S-Bögen; dazu auch noch Zusätzliche bei den Zufahrten, die ich unbedingt vermeiden würde, weil sie auch in/an einer Steigung liegen.

Die Kreuzung bei Gleis 9 kann locker nach rechts verschoben werden, damit die Gleise auch eine ausreichende Nutzlänge haben



Etwas Grundsätzliches: Die Gleisfarben kann man im Menu einstellen und muss sie nicht jedesmal dem Gleis erneut zuweisen

- Links oben sind in E11 2 verschiedene Strecke auf unterschiedlcihem Niveau, das erschwert die Übersicht; die höhere Strecke kann E12 zugeschlagen werden.
- Der untere Bahnhof hat die gleiche Farbe hat wie der Zugspeicher darunte.

Es gibt auch bei Tillig Flexgleise!!!



Diese Schienen könnten den Gleisen im Zugspeicher zugeschlagen werden, dann wird die Nutzlänge erhöht. genauso ist rechts noch viel Platz vergeudet.

Das BW sieht für die vielen RLS viel zu klein aus, es könnte weiter nach links verschoben werden

#6 RE: Vorstellung und Entwurfsplan, Verbesserungen und Anregungen erbeten von wknarf 26.06.2015 11:37

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Moin Frank,

Zitat von Frank Kaiser im Beitrag #3
(...) In Georgenthal habe ich die Gleislängen auf ca. 80 % gekürzt. Ich finde das ist vertretbar. Es wären mit viel Mühe vielleicht noch 10 % rauszuholen, brauche ich jedoch nicht. Von euch Lesern erhoffe ich mir viele Anregungen zur Verbesserung und Vorschläge. Es sind bestimmt noch viele Fehler vorhanden. Baubeginn wird im Herbst sein. Deshalb ist noch Zeit für Planungen. Noch ist nichts vorhanden. Wir brauchen daher auf nichts Rücksicht nehmen. Also Feuer frei.



Es ist schön, dass noch jemand den Bahnhof Georgenthal baut.

Helko hat schon etwas zum Zugspeicher geschrieben und ich schließe mich auch seiner Meinung an, dass es besser ist, auf einen Bahnhof zu verzichten und stattdessen mehr Landschaft zu bauen.

Was mir an Georgenthal aufgefallen ist: Du baust den Bahnhof so auf, dass die Gleise, auf denen Du am meisten händisch eingreifen musst (Ladestraße, Rampe), hinten an der Wand liegen. Ich meine, es ist besser, den Bahnhof um 180° zu drehen, so dass diese Gleise gut erreichbar sind.

Viele Grüße,

Frank

#7 RE: Vorstellung und Entwurfsplan, Verbesserungen und Anregungen erbeten von Frank Kaiser 26.06.2015 22:13

Hallo Forumsgemeinde,

vielen Dank für die konstruktiven Vorschläge. Auch ich hatte in den letzten Wochen Zweifel am dritten Bahnhof. Ich habe ihn jetzt mal in die ewigen Jagdgründe geschickt. Tambach-Dietharz erhält damit etwas mehr Raum und im rechten Teil ist nun wie im Original der Anschluss für den Steinbruch. Im Übrigen liegt Tambach-Dietharz nicht mehr parallel zur Anlagenkante und hat wie Georgenthal eine leichte Krümmung erhalten. Es sieht einfach besser aus als vorher. Die Steilküste ist beseitigt. Die Strecke nach Gotha verschwindet genauso wie die nach Friedrichsroda im Untergrund. Ich habe versucht sie vor den Tunneleingängen nicht mehr parallel zu führen um den Eindruck von unterschiedlichen Strecken anzudeuten.

Im Zugspeicher habe ich erste Änderungen vorgenommen. Mir ist die Kritik hinsichtlich der Geschichte mit den S-Bögen noch nicht ganz klar. Habe ich einfach noch nicht verstanden. Ich habe schon vor geraumer Zeit einige Test mit Radien von ca. 800mm und S-Bögen unternommen. Selbst bei 4 % Steigung und geschobenen Zügen gab es keine Entgleisungen. Ich habe allerdings keine kleineren Radien getestet. Hat jemand von euch praktische negative Erfahrungen? Würde mich über derartige Berichte freuen. Das angesprochene gerade Gleis im linken Teil des Schattenbahnhofs muss bleiben. Der Schattenbahnhof wird auf einem Metallrahmen gebaut. Diesen kann man dann nach vorne herausziehen um an ihm zu arbeiten. Bedeutet, in den Geraden liegen die Schnitte. Meine Planung sieht im Endausbau 20 Züge vor. Dafür reicht die Größe allemal. 12 Züge bequem im Zugspeicher 4 Züge in den Zufahrten (Rampen) und 4 auf der Anlage sichtbar.

Ja die Geschichte mit dem Bw macht mir auch einiges an Kopfzerbrechen. Im Original liegt es deutlich weiter rechts. Ich werde es wohl auch nochmal dahin verschieben um dem Original möglichst nahe zu kommen. Es hat tatsächlich nur diese eine kurze Zufahrt von ca. 75 Meter. Auf den Plänen sehe ich eine Schlackegrube unmittelbar vor der Drehscheibe, einen Kohlenbansen auf gleicher Höhe wie die Grube und einen Wasserkran. Auch im Original hat es einen sechsständigen Schuppen. Kann es sein, das in einigen der Schuppe auch Wagen instand gesetzt worden sind. Denn die Literatur spricht an mehreren Stellen von Wagenreparatur in Georgentahl. Im übrigen wäre ich froh wenn jemand Einzelheiten über die weitere Ausstattung des Original Bw beitragen könnte. In den nächsten Tagen werde ich noch weitere Literatur auswerten vielleicht ergibt die noch etwas.

Der Betrieb der Bahn ist so geplant, dass ich später, abgesehen von Entgleisungen und Dergleichen nicht in den Betrieb eingreifen möchte. Güterzüge die nicht als reine Dg fahren erhalten daher Kadee Kupplungen. Loks von Personenzügen, die Kopf machen sollen erhalten Digitalkupplungen. Dort wo abgekuppelt werden soll, werden Magnete vergraben. So, dass an jeder erforderlichen Stelle ohne eingreifen gekuppelt werden kann. Eigentlich soll der gesamte Betrieb vom Rechner erledigt werden. Ich möchte im Betrieb einfach nur zuschauen. Dieses hatte ich hier im Forum bisher noch nicht dargelegt. Ein drehen von Georgentahl dürfte damit überflüssig sein. Es sei denn es gibt dafür noch andere Gründe.







Schattenbahnhof 1600 px Link http://www.ewetel.net/~frank_kaiser/Plan...26/sb_gross.jpg


Wintrackdatei
http://www.ewetel.net/~frank_kaiser/Plan.../track_7_26.tra

Gruß Frank

#8 RE: Vorstellung und Entwurfsplan, Verbesserungen und Anregungen erbeten von helko 29.06.2015 10:24

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Zitat von Frank Kaiser im Beitrag #7
Das angesprochene gerade Gleis im linken Teil des Schattenbahnhofs muss bleiben. Der Schattenbahnhof wird auf einem Metallrahmen gebaut. Diesen kann man dann nach vorne herausziehen um an ihm zu arbeiten. Bedeutet, in den Geraden liegen die Schnitte. Meine Planung sieht im Endausbau 20 Züge vor. Dafür reicht die Größe allemal. 12 Züge bequem im Zugspeicher 4 Züge in den Zufahrten (Rampen) und 4 auf der Anlage sichtbar.


Den neuen Plan kann ich nicht runterladen, Fehler 404

Das mit dem Zugspeicher ist jetzt klar, aber ob sich ein so langes Ding ruckfrei bewegen lässt????
Nur hat der Zugspeicher stark unterschiedliche Nutzlängen. Ausserdem würde ich links oben zumindest virtuell einen weiteren ZS mit einplanen, falls die "Kaufsucht" ausbricht.

Links oben sieht es jetzt doch gefälliger aus.

Ich kenne den Originalbahn "Untendorf" nicht und halte auch grundsätzlich nichts vom sklavischen Nachbau, "Frei nach" lässt einem viel mehr Spielraum.
Rechts sind 2200 und 1350 Weichen drin, links dafür der vollkrasse Gegensatz mit den engen Bogenweichen (innen 5xxmm). Werfe die BW raus und lass dir 3 lange mit zumindest 1350/900mm schnitzen; Drei deshalb, weil dann auch die DKW ersatz werden könnte, Bild ganz unten.

Dafür rutscht das rechte Vorfeld weiter nach rechts:



Hier habe ich dier redudante Gleisverbindung (Gleis 2->3) entfernt und die 2 Langen mit dem S-Bogen gegen eine Links/Rechts-Kombination getauscht.


Nachtrag:
Das BW würde ich trotzdem weiter nach links schieben, damit es auch nach etwas BW aussieht



Es wurden lediglich die gebogenen Gleise durch Geraden ersetzt. Dahinter der "Versuch" mit (4) Bogenweichen 1350/900 und den Normalen mit 866mm, sieht noch etwas "unrund" aus, sollte ja nur die Möglichkeit zeigen. WW hat(te) auch mal einen gebogenen Hosenträger gezeigt.

#9 RE: Vorstellung und Entwurfsplan, Verbesserungen und Anregungen erbeten von Frank Kaiser 30.06.2015 20:43

Hallo Helko, hallo Planer,

der Link zum Gleisplan ist jetzt funktionell. Sorry! Soweit vielen Dank für die erneuten Anmerkungen. In der Tat die linke Einfahrt nach Georgenthal macht mir auch noch Kopfzerbrechen. Grundsätzlich kann ich mit Radien von 866 mm gut leben, auch die Bogenweichen wären aus meiner Sicht tragbar. Aber ich werde dennoch versuchen es günstiger aufzulösen. Welche Überlegungen liegen zu Grunde:
Gleisplan möglichst im Original erhalten. Nach links muss auch in eines der Streckengleise ausgezogen werden. Möglichst in das untere, da hier weniger Verkehr sein wird (Verbindung nach Friedrichsroda) Ich glaube es wirkt komisch wenn bis in den Tunnel ausgezogen wird (Optik). Also muss das verbleibende Gleis möglichst lang verbleiben um ausziehen zu könne und beim zurückdrücken auch noch Gleis 2, 3und 4 erreichbar sein. Im Original befindet sich auch eine DKW, deshalb möchte ich auch diese besehen lassen. Weichenselbstbau traue ich mir nicht zu. Im Übrigen möchte ich den Gleisabstand zwischen Gleis 2 und Gleis 3 auf Normalabstand des Gleissystems belassen. Auf keinen Fall mehr, da ich jetzt schon bei 90 cm Tiefe liege. Das ist Ultimo. Also bleibt vermutlich lediglich ein Hosenträger. Mit 866 Radius Weichen stellt sich das Problem des Gleisabstandes zumindest auf der Bahnhofsseite (Gleis 2 und 3) Dennoch werde ich versuchen zu planen. Dafür spricht: keine Bogenweichen mit 5xx Radius und Verbleib von genug Strecke zum Ausziehen. Gleisplan in den nächsten Tagen.

Ja mein Zugspeicher hat unterschiedliche Gleislängen. Meine Züge jedoch auch. Bitte beachten die maximale Zuglänge habe ich auf 2,25 Meter festgelegt. Da geht auf dem einen oder anderen Gleis auch noch etwas sequentiell.

Die scheinbar redundante Gleisverbindung rechts hat seine Begründung. Wieder bezogen auf das Original dient die Verbindung im Bahnhofsbereich zur Zu-, und Abfahrt ins BW. Hier spielt auch der Bahnübergang eine Rolle. Ins BW fahrende Loks müssen diesen nicht ständig belegen. Laut Literatur ist genau aus diesem Grunde die zweite Gleisverbindung eingebaut worden. Es ergeben sich dadurch zusätzliche Fahrmöglichkeiten im Bahnhof diese möchte ich erhalten. Im Übrigen würde ich durch das Weglassen der Gleisverbindung lediglich Gleislänge im Bahnhof gewinnen, die ich nicht benötige. Es handelt sich ausschließlich um Nebenbahnen, wenn auch mit viel Verkehr. (8 Umbauwagen + Lok, oder 7 Schürzenwagen + Lok, 6 Silberlinge + Lok). Und ja, die Frage ist streitbar wie viel Original und wie viel Phantasie darf es sein. Ich möchte hinsichtlich des Gleisplans nahe am Original bleiben.

Mich treibt jedoch noch eine weitere Idee umher. Was sagt ihr dazu. Im rechten Teil Einbau einer Wendel um vom jetzigen Anlagenniveau 40- 50 cm Höhe zu gewinnen. Dann eine schmale 2 Anlagenebene ca. 20 cm einmal im Raum rundherum. Hier könnten die Züge nach Tambach-Dietharz entlang fahren. Schöne Panoramastrecke ca. 20 Meter. Also von Georgenthal ins Wendel nach oben einmal im Raum umher Wendel wieder nach unten und dann nach Tambach-Dietharz. Gleichzeitig könnte man an der Unterseite die Anlagenbeleuchtung anbringen. Hierzu interessieren mich eure Meinungen.

Raumskizze ohne Maßstab Winkel der Dachschräge 45 Grad an den langen Seiten 75 Grad an den kurzen Seiten.



Gruß Frank

#10 RE: Vorstellung und Entwurfsplan, Verbesserungen und Anregungen erbeten von Frank Kaiser 09.07.2015 18:05

Hallo MoBa Planer,

ich habe jetzt versucht die linke Bahnhofseinfahrt an das übliche Gleisbild anzupassen. Hierzu habe ich zunächst Tambach-Dietharz insgesamt weiter nach rechts verlegt um Platz zu gewinnen. Die Weichen mit 866 mm Radius wurden getauscht. Für die noch vorhandenen Bogenweichen habe ich noch keine Alternative gefunden. Werde mich aber bemühen da etwas hinzubasteln. Ich habe mir Peko angeschaut, man sieht jedoch den Unterschied zu deutlich. Für mich habe ich entschieden das Gleissystem reinrassig zu halten. Leider habe ich keine Erfahrungen mit den Weichenbausätzen von Tillig-Elite. Hat jemand von euch Erfahrungen ob ich damit Bogenweichen mit größerem Innenbogenradius als 543 mm hinbekomme?

Das Bw ist auch nochmals ein Stück weiter nach links gerutscht. Da gehört es eigentlich nicht hin!!!

In Georgenthal ist im linken Bereich jetzt auch soviel Platz, dass ich ausziehen kann ohne im Tunnel verschwinden zu müssen.

Die zweite Anlagenebene habe ich wieder verworfen, da es in den Raumecken mit den Kurven in der zweiten Ebene merkwürdig wirkt. Eigentlich schade, das wäre eine schöne Panoramastrecke geworden.

Was haltet ihr davon im der linken oberen Ecke statt des Berges eine Kulisse einzubauen?

Ich freue mich weiterhin über viele Bemerkungen von euch.

Gruß
Frank













Wintrack-Datei

#11 RE: Vorstellung und Entwurfsplan, Verbesserungen und Anregungen erbeten von Frank Kaiser 10.07.2015 10:07

Hallo MoBa Planer,

ich habe eine erste Zusammenstellung des rollenden Materials vorgenommen. Zunächst die Personenzüge. Wenn auch der Gleisplan einem Original aus Thüringen nachgebildet wurde möchte ich mit Zügen der DB darauf fahren. Zur Erinnerung in der Epoche III, Mitte bis Ende der sechziger Jahre.

Was haltet ihr davon?

Personenzüge

#12 RE: Vorstellung und Entwurfsplan, Verbesserungen und Anregungen erbeten von masteba 10.07.2015 12:09

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Hallo Frank,

meine folgenden Hinweise sind nur relevant, wenn Du es genau nehmen willst. Das kann man auch locker sehen - tu ich selber auch. Aber da Du schon fragst:

Die Typen sind an sich ziemlich richtig, lange Donnerbüchsenzüge aber für dieangegebene Zeit nicht mehr typisch. So reinrassige Zugbildungen waren auch mal meine Favoriten, Du kannst aber durchaus mischen. Macht das ganze abwechslungsreicher.

Beim Schnellzug fehlt die erste Klasse, zwei kombinierte Speisewagen sind auch nicht logisch - dann ein Speisewagen und ein 1.-Klassewagen. Für die Silberlinge reicht auch eine V100 oder V80, dann vielleicht ein Wagen weniger.

Bei den Schürzenwagenzügen (als Eilzug?) ist die erste Klasse eindeutig überrepräsentiert. Das würde so eher zu einem F-Zug passen, die wurden in den 60ern aber aus neuem -üm-Material gebildet. Die 55 sehe ich in der Epoche nicht mehr im Personenzugdienst - viel zu langsam. Wie wäre es mit einer 03 oder 01? Und die Wagen gerade hier mischen, paar 28er (Ro oder LI) oder 35 (FL) dazwischen, evtl. auch die Eilzugwagen mit Doppeltüren (RO, Li, FL). Wirkt dann viel lebendiger.

Vor allem durch Beigabe der Post, Pack- und Speisewagen aus anderen Bauserien kannst Du vorbildgerecht das Bild auch höherwertiger Züge auflockern. Diese waren als Neubaufahrzeuge immer knapp, daher fuhren meist ältere Typen mit in Zügen aus neuen UIC-X-Wagen. Das ging so bis in die 80er Jahre bei den Post und Pw.

Die 24 wurde schon am Anfang dieser Zeit außer Dienst gestellt, die verwandte 64 wäre vielleicht besser. Die Umbaudreiachser waren (fast) immer paarweise eingesetzt, also ein Wagen mehr oder weniger, dann paßt es.

#13 RE: Vorstellung und Entwurfsplan, Verbesserungen und Anregungen erbeten von Frank Kaiser 08.09.2015 15:11

Hallo Planer,

leider fehlte mir in den letzten Wochen die Zeit um weiter zu planen. Auf der anderen Seite aber ganz gut die Pläne nochmals mit etwas Distanz zu betrachten. Denn Einiges gefiel mir immer noch nicht. Also nochmal alle Beiträge von euch und anderen gelesen und festgestellt, dass Einiges besser geht. Allerdings leider aus meiner Sicht nicht mit meinem favorisierten Gleis von Tillig. Eigentlich finde ich das Gleis super aber es gibt leider keine durchgängige Gleisgeometrie bei den Weichen. Ich habe mir beim MoBa Händler da mal Einiges angeschaut. Das Tilliggleis mit anderen DKW oder Bogenweichen zu kombinieren sieht teilweise unschön aus, weil die Schwellenroste unterschiedliche Maße aufweisen. Ich habe nun mit Roco Line geplant und finde es optisch homogener. Was meint ihr dazu?

Radien sind nun 900 mm bzw. größer. Der Abzweigeradius der 10 Grad Weichen beträgt 1946 mm, der der DKW 959 mm und bei den Bogenweichen 826 mm.

Im Übrigen habe ich dann die gesamte Anlage gespiegelt. Das wurde erst möglich durch meine Entscheidung die Zugänglichkeit zum Dachfenster anders zu realisieren. Jetzt ist alles nochmals etwas großzügiger geworden und wirkt optisch auch besser. Auch der Schattenbahnhof ist auf die andere Seite gewechselt und hat nun auch noch Reserven für spätere Zeiten, falls ich diese jemals brauche.

Für weitere Anregungen, Tipps und Hilfen bin ich jederzeit offen, nur zu.















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