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#1 Optimierung Entwurf BW Igling II von Reinhard Heckmann 27.04.2015 19:30

Hallo Planungs-und BW-Spezialisten,

ich werde demnächst den Bau des Bahnbetriebswerkes auf meiner Anlage Igling II in Angriff nehmen und bitte die Spezialisten mal einen Blick über die Planung zu werfen.

Unsicher bin ich mir beim Gleisplan, ob das zusätzliches Gleis für den fahrbaren Bekohlungskran mit Hochausleger unbedingt erforderlich ist.

Hier die Vorgeschichte:
Mir schwebte bei der Planung von Igling II auch ein mittelgroßes BW vor. Eine wichtige Motivation war die Verwendung der exzellenten Bausätze der ehemaligen Firma B & K, von denen ich viele im Besitz habe. Neben der kurzen Entschlackungsanlage mit 2 Behandlungsgleisen wollte ich ursprünglich die Großbekohlung mit dem Bekohlungskran Rosenheim verwenden. Der irgendwann eingetretenen Vernunft fiel dann bald wegen Platzmangel der stark überdimensioniert Bekohlungskran zu Opfer.
Auf eine Großbekohlung mit 2 Behandlungsgleisen und die b & K Entschlackungsanlege wollte ich aber nicht verzichten. Auch wenn die Großbekohlung mit 2 Behandlungsgleisen bei nur 5 Lokschuppengleise stark übertrieben ist, möchte ich doch ein einigermaßen von den Betriebsabläufen stimmiges BW bauen. Es gab scheinbar auch in der Praxis sogenannte Einsatz-BW`s die über umfangreiche Behandlungseinrichtungen und wenig Schuppengleise für stationierte Loks verfügten.

Im BW Igling II kommen folgende BW-Einrichtungen zum Einsatz:

    Auhagen Großbekohlung 11416
    B & K Entschlackungsanlage (28,7cm) mit 2 Wasserkränen
    Bochmann Besandungsanlage BW Freiburg
    Bochmann Wasserturm
    Lokschuppen Bestwig (5-ständig) von Lüneburg Modell
    Hapo 23m Drehscheibe mit MÜT Digirail Antrieb


Außer der Einfahr- und Ausfahrweiche sind baulich noch keine Fakten geschaffen.

Für die Beschickung der Auhagen Großbekohlung ist der Weinert Regelspurkran mit Hochausleger vorgesehen. Alternative eventuell das KHK Modell.
Mir ist nicht ganz klar, wie dieser Regelspurkran eingesetzt wurde. Diese hatten wohl ein elektrischen Antrieb.

Dazu habe ich folgende Fragen:

1.Waren diese "eigenfahrfähig" oder wurden die mit einer Elektrowinde bewegt?
2. Wurden diese auch von einer Lok bewegt?
3. Kann man den fahrbaren Kran in den Betriebspausen auf dem Kohlewagengleis parken?

Ich tendierte ehrlich gesagt zur Variante 1 (kein separates Krangleis), weil ich dann glaubwürdig einen Hilfskran am Kohlebansen mit dem Behandlungsgleis platzieren kann.
Anderenfalls wirkt ein Hilfskran am Krangleis etwas merkwürdig.

Aber auch außerhalb der Frage nach dem separaten Krangleis sind natürliche auch sonstige Verbesserungsvorschlage willkommen. Ich möchte möglich offensichtliche Baufehler vermeiden. Obwohl ich mich eingehend mit der Literatur über BW befasst habe, interessiert mich die Meinung der BW- und Betriebsspezialisten.

Für eure Tipps vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße aus Igling


Hier die Variante 1 (ohne Krangleis)





Hier die Variante 2 (mit Krangleis)



#2 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von Nordlicht03 27.04.2015 22:16

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Hallo,

Ich würde Variante 2 wählen.

Zitat
1.Waren diese "eigenfahrfähig" oder wurden die mit einer Elektrowinde bewegt?



Bei deiner BW-Größe und Epoche waren das wohl "eigenfahrfähige" Regelspurkräne.

Zitat
2. Wurden diese auch von einer Lok bewegt?



Sowas gab es auch.

Zitat
3. Kann man den fahrbaren Kran in den Betriebspausen auf dem Kohlewagengleis parken?



Da die Regelspurkräne meist eigene Krangleise hatten, können sie in den Betriebspausen auch dort verbleiben.

Zitat

Außer der Einfahr- und Ausfahrweiche sind baulich noch keine Fakten geschaffen.



Das sieht aber trotzdem schon gut aus!
Am Ausfahrgleis würde ich auch noch einen Wasserkran aufstellen.

Der Kohlebansen kann auch etwas breiter sein und bis ganz ans Kohlengleis heranreihen. Aber teste vorher aus, ob dein Regelspurkran von seinem Krangleis auch alle Winkel des Kohlebansens erreichen kann. Ferner ob er Hochbunker und Ausschlackung (ist das eine mit Schlackensumpf zwischen den Behandlungsgleisen?) problemlos von seinem Krangleis erreichen kann. Wenn da ein Schlackensumpf ist, dann muß der Regelspurkran den auch mit ausbaggern.

Daß die Wasserkräne gemeinsam mit der Entschlackung am gleichen Stand sind ist richtig. Gibt es da zwischen den Gleisen einen Schlackensumpf, dann müß zumindest ein Wasserkran so plaziert werden, daß er Wasser in dem Schlackensumpf füllen kann.

Vor der Entschlackungsanlage kommt noch der Stand zum Lösche ziehen (das sehe ich in deinem Plan nicht). Oft wurde das aber auch gemeinsam am Bekohlungs-Stand gemacht. Also kleiner Bansen zwischen den Behandlungsgleisen direkt nach dem Hochbunker (hinten Kohle rein rutschen lassen, vorne Lösche ziehen).

Die Drehscheibe kann auch noch kurze (!) 1-2 Freistände verkraften (Lokleitung und Wasserturm etwas versetzen). Insb. fehlt da noch das Rohrblasgerüst, was man gut an einem Freistand plazieren kann. An einem Freistand kannst du auch noch eine Untersuchungsgrube machen.

Zitat
Anderenfalls wirkt ein Hilfskran am Krangleis etwas merkwürdig.



Ja, zumal der kleine Hilskran wohl nicht über das Krangleis hinweg bis zumzweiten Bekohlungsgleis reichen wwürde (auch ohne Krangleis dazwischen wäre der Ausleger eines kleinen Hilfskranes wohl zu klein), aber du könntest noch einen kleinen Fuchsbagger dort irgendwo hinstellen als Unterstützung bei großem Dampflokandrang (1-2 Stellen bei der Kohlebansenmauer offen lassen damit der Fuchsbagger da rein fahren kann).

#3 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von Reinhard Heckmann 28.04.2015 10:05

Hallo Nordlicht,

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Du hast dich ja ausführlich mit meiner Planung beschäftigt und wertvolle Verbesserungsvorschläge gemacht. Man merkt gleich, dass hier ein kompetenter BW-Spezialist zur Feder gegriffen hat.

Es spricht doch viel für die Variante 2. Aber ich war mir nicht sicher und freue mich über jede Hilfestellung bei der Entscheidung.

Zitat
Am Ausfahrgleis würde ich auch noch einen Wasserkran aufstellen.


Wird gemacht.

Zitat
Der Kohlebansen kann auch etwas breiter sein und bis ganz ans Kohlengleis heranreihen. Aber teste vorher aus, ob dein Regelspurkran von seinem Krangleis auch alle Winkel des Kohlebansens erreichen kann. Ferner ob er Hochbunker und Ausschlackung (ist das eine mit Schlackensumpf zwischen den Behandlungsgleisen?) problemlos von seinem Krangleis erreichen kann. Wenn da ein Schlackensumpf ist, dann muß der Regelspurkran den auch mit ausbaggern.


Der Kohlebansen wird so groß wie möglich innerhalb der Reichweite des Regelspurkranes gebaut. Ich brauche auch viel Kohle, damit der Hochbunker einigermaßen berechtigt ist . Die Reichweite zum Schlackensumpf ist kein Problem.

Zitat
Vor der Entschlackungsanlage kommt noch der Stand zum Lösche ziehen (das sehe ich in deinem Plan nicht). Oft wurde das aber auch gemeinsam am Bekohlungs-Stand gemacht. Also kleiner Bansen zwischen den Behandlungsgleisen direkt nach dem Hochbunker (hinten Kohle rein rutschen lassen, vorne Lösche ziehen).


Wird eingebaut.

Zitat
Die Drehscheibe kann auch noch kurze (!) 1-2 Freistände verkraften (Lokleitung und Wasserturm etwas versetzen). Insb. fehlt da noch das Rohrblasgerüst, was man gut an einem Freistand plazieren kann. An einem Freistand kannst du auch noch eine Untersuchungsgrube machen.


Ich hatte hier eine Wartungsöffnung vorgesehen und wollte trennbare Gleise vermeiden. Ich werde das aber noch einmal überdenken. Notfalls müssen nur meine schlanken Enkel durch die Öffnung passen. Rohrblasgerüst und Untersuchungsgrube wird vorgesehen.

Zitat
Ja, zumal der kleine Hilskran wohl nicht über das Krangleis hinweg bis zumzweiten Bekohlungsgleis reichen wwürde (auch ohne Krangleis dazwischen wäre der Ausleger eines kleinen Hilfskranes wohl zu klein), aber du könntest noch einen kleinen Fuchsbagger dort irgendwo hinstellen als Unterstützung bei großem Dampflokandrang (1-2 Stellen bei der Kohlebansenmauer offen lassen damit der Fuchsbagger da rein fahren kann).


Die Alternative mit dem Fuchsbagger ist gut. Damit der Kohlebansen nicht so langweilig ausschaut, werde ich vielleicht zumindest das Fundament eines ehemaligen Behelfskranes andeuten.

Viele Grüße aus Igling

Reinhard

#4 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von helko 28.04.2015 13:35

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Zitat von Reinhard Heckmann im Beitrag #1
Hallo Planungs-und BW-Spezialisten...

habe mir mal irgendwo einen Ablauf dazu kopiert, wenn du mir Deine Mailadresse durchgibst; kann ich ihn Dir schicken.

#5 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von Reinhard Heckmann 28.04.2015 18:02

Hallo Nordlicht,

Ich habe statt der Arbeitsöffnung bei der Lokleitung noch 2 Stumpfgleise eingefügt. Die Arbeitsöffnung wäre ohnehin sehr eng. Die Zugänglichkeit habe ich getestet und hoffe, daß bei 70cm Arbeitstiefe noch kleine Arbeiten durchgeführt werden. Das Bw wird sowie separat gebaut und dann in die Anlage eingefügt.

Hier noch ein paar WinTrack Sreenshots vom aktuellen Planungsstand.

Viele Grüße aus Igling

Reinhard





#6 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von Nordlicht03 28.04.2015 22:02

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Hallo,

Zitat
Du hast dich ja ausführlich mit meiner Planung beschäftigt



Naja, ich baue ja gerade auch ein großes Dampf-BW. Daher hatte ich im Vorfeld natürlich auch viel recherchiert.
Hier ist mein Gleisplan: Link
Ich habe nur nicht so viel Platz wie du, d.h. alles außer dem BW muß bei mir entfallen bzw. in der "Weiten Welt", sprich "Schattenbahnhof", liegen.


Zitat
Der Kohlebansen wird so groß wie möglich innerhalb der Reichweite des Regelspurkranes gebaut. Ich brauche auch viel Kohle, damit der Hochbunker einigermaßen berechtigt ist . D



Ja, das ist wichtig. Die Kohlebansen, die normalerweise bei den Hochbunker-Bausätzen dabei sind, sind eher ein Witz. Einmal Hochbunker füllen und der Bsansen wäre schon leer.
Zur Auflockerung kannst du den Kohlebansen auch noch etwas unterteilen, damit da verschiedene Kohlesorten gelagert werden können.


Zitat
Damit der Kohlebansen nicht so langweilig ausschaut, werde ich vielleicht zumindest das Fundament eines ehemaligen Behelfskranes andeuten.



Ja, das ist auch eine gute Idee. Du könntest das dann so gestalten, daß zuvor nur ein kleines BW vorhanden war aund dann mit steigendem Verkehrsaufkommen der Hochbunker gebaut wurde und der Bansen vergrößert wurde.

Zitat
Die Zugänglichkeit habe ich getestet und hoffe, daß bei 70cm Arbeitstiefe noch kleine Arbeiten durchgeführt werden.



Kannst du nicht von der Baumreihe im Hintergrund ein Stück herausnehmbar machen (b.B. auf Höhe der Kreuzung)? Damit müßtest du dann überall gut dran kommen.

Zitat
Das Bw wird sowie separat gebaut und dann in die Anlage eingefügt.



Das ist gut. Am Basteltisch baut es sich viel Rückenschonender als stundenlang vorne übergebeugt über der Anlage zu hängen.

Zitat
Hier noch ein paar WinTrack Sreenshots vom aktuellen Planungsstand.



Sieht gut aus. Die beiden oberen Freistände neben dem Lokschuppen würde ich auch noch kürzen, und zwar auf Höhe der anderen beiden. Dann hast du mehr Luft zu den Ausfahrgleisen und dann könnte dort noch einiges gelagert werden was sonst noch so in ein BW gehört.
Es gehören dort sowieso noch etliche Lagerplätze und kleine bis kleinste Schuppen hin für alles Material was noch so im BW benötigt wird. Ersatzteile, Öl, Schmierstoffe, andere Betriebsstoffe, Materiallager, kleine Wekrstätten für Kleinkram, Schrottlager usw.
Das Rohrblasgerüst würde ich ans Ende des unteren Freigleises (das rechts neben dem Lokschuppen) plazieren. Dann hast du eine gute Sicht darauf. Dann müßtest du allerdings das Hilfszuggleis kürzen, damit dir der Hilfszug nicht die Sicht auf das Rohrblasgerüst verdeckt (eine Lok mit geöffneter Rauchkammer am Rohrblasgerüst ist ein schöner Hingucker!).

Ich habe mir nochmal deine Dieseltankstelle angesehen. Ich bin nicht sicher, ob man diese in so großer Nähe zum Bekohlungsgleis gebaut hätte (Brandgefahr durch Funkenflug). Kannst du sie ans unterste Gleis des Diesel-BW setzen? Bei meinem BW ist die Dieseltankstelle zwar auch recht dicht dran, aber es befindet sich noch der Kohlebansen und zwei Gleise zwischen Bekohlungsgleis und Dieseltankstelle. Das solle die Funkenfluggefahr etwas entschärfen.
Hast du eigentlich auch Ölgefeuerte Dampfloks? Dann brauchst du dort nicht nur eine Dieseltankstelle, sondern dann darfst du auch das Öl nicht vergessen.

#7 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von helko 28.04.2015 23:01

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Zitat von Reinhard Heckmann im Beitrag #5
Das Bw wird sowie separat gebaut und dann in die Anlage eingefügt.

Ich hatte mal - allerdings in Spur N - folgende Lösung vorgeschlagen: Das BW wird eigenständig auf Rollen gestellt und dann um eine fiktive Asche kreisformig eingeschwenkt. Dazu muss allerdings im Raum der Platz dazu vorhanden sein.

#8 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von 01-Fan 29.04.2015 09:17

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Zitat von Nordlicht03 im Beitrag #2
Aber teste vorher aus, ob dein Regelspurkran von seinem Krangleis auch alle Winkel des Kohlebansens erreichen kann.

Wichtiger ist, dass der Ausleger bis zum Kohlewagengleis reicht. In der Regel hatten die Ausleger der Kräne eine Ausladung von 10 bis 12,5 Meter.

Zitat von Nordlicht03 im Beitrag #2

Vor der Entschlackungsanlage kommt noch der Stand zum Lösche ziehen (das sehe ich in deinem Plan nicht).

Die Lösche kann auch am Schlackensumpf entsorgt werden. Dann muss aber über dem Sumpf ein fahrbahrer Gitterrost.

#9 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von Reinhard Heckmann 29.04.2015 12:15

Halllo @ Nordlicht
Danke für deine ausfühlichen Hinweise. Dein Projekt gefällt mir auch. Ich habe, Gott sei Dank , einen idealen Raum für meine Moba zur Verfügung und meine frühere Verlobte duldet mein Hobby großzügig.

Zitat
Kannst du nicht von der Baumreihe im Hintergrund ein Stück herausnehmbar machen (b.B. auf Höhe der Kreuzung)? Damit müßtest du dann überall gut dran kommen.


Ich habe bei meinen Screenshots die Nebenstrecke und den Schattenbahnhof München unterschlagen. Ich werde das gelb gezeichnete Teil der Nebenstrecke herausnehmbar machen. Dann komme ich auf akzeptable 60 cm Eingrifftiefe

Zitat
Sieht gut aus. Die beiden oberen Freistände neben dem Lokschuppen würde ich auch noch kürzen, und zwar auf Höhe der anderen beiden. Dann hast du mehr Luft zu den Ausfahrgleisen und dann könnte dort noch einiges gelagert werden was sonst noch so in ein BW gehört.
Es gehören dort sowieso noch etliche Lagerplätze und kleine bis kleinste Schuppen hin für alles Material was noch so im BW benötigt wird. Ersatzteile, Öl, Schmierstoffe, andere Betriebsstoffe, Materiallager, kleine Wekrstätten für Kleinkram, Schrottlager usw.


Die Freistände habe ich entsprechend gekürzt und 2 Gebäude / Schuppen platziert. Die endgültigen Positionen der Gebäude und Einrichtungen werde ich erst nach der Stellprobe nach dem Rohbau des BW-Teils festlegen.

Zitat
Das Rohrblasgerüst würde ich ans Ende des unteren Freigleises (das rechts neben dem Lokschuppen) plazieren. Dann hast du eine gute Sicht darauf. Dann müßtest du allerdings das Hilfszuggleis kürzen, damit dir der Hilfszug nicht die Sicht auf das Rohrblasgerüst verdeckt (eine Lok mit geöffneter Rauchkammer am Rohrblasgerüst ist ein schöner Hingucker!).


Ist so geplant

Zitat
Ich habe mir nochmal deine Dieseltankstelle angesehen. Ich bin nicht sicher, ob man diese in so großer Nähe zum Bekohlungsgleis gebaut hätte (Brandgefahr durch Funkenflug). Kannst du sie ans unterste Gleis des Diesel-BW setzen? Bei meinem BW ist die Dieseltankstelle zwar auch recht dicht dran, aber es befindet sich noch der Kohlebansen und zwei Gleise zwischen Bekohlungsgleis und Dieseltankstelle. Das solle die Funkenfluggefahr etwas entschärfen.
Hast du eigentlich auch Ölgefeuerte Dampfloks? Dann brauchst du dort nicht nur eine Dieseltankstelle, sondern dann darfst du auch das Öl nicht vergessen.


Ich habe die Dieseltankstelle auf das unterste Gleis verlegt. Auch eine Öltankstelle für meine Öler ist vorgesehen. Der Abstand zum Bekohlungsgleis wurde vom MBA (Modellbahnbundesamt) genehmigt

Hier die aktualisierten WinTrack Screenshots und aktuelle Fotos über den Einbauort.

Viele Grüße aus Igling

Reinhard









[img=http://abload.de/thumb/dsc03264fej5u.jpg]




#10 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von Reinhard Heckmann 29.04.2015 12:54

Hallo Wolfgang,
danke für Deine Hinweise.

Zitat
Wichtiger ist, dass der Ausleger bis zum Kohlewagengleis reicht. In der Regel hatten die Ausleger der Kräne eine Ausladung von 10 bis 12,5 Meter.


Ich habe leider keine genauen Informationen über die maximale Ausladung vom Weinert-Kran. Aber Vorbildfotos nach zu urteilen, dürfte die Ausladung von Krangleis bis hinteren Tasche des Kohlenbunkers reichen. Das sind bei 70mm Gleisabstand (H0) der Behandlungsgleise und 56mm Gleisabstand zwischen zum Bekohlungsgleis etwa 13m im Original. Ich werde das natürlich, wenn ich nach dem Bau der Kranwagens die genauen Maße habe, entsprechend berücksichtigen, sodass alle Betriebsstellen erreicht werden.

Zitat
Vor der Entschlackungsanlage kommt noch der Stand zum Lösche ziehen (das sehe ich in deinem Plan nicht).

Die Lösche kann auch am Schlackensumpf entsorgt werden. Dann muss aber über dem Sumpf ein fahrbahrer Gitterrost.


Ich habe zwei B & K Löschegruben, die jeweils vor und hinter der Entschlackungsanlage vorgesehen sind.


Viele Grüße aus Igling

Reinhard

#11 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von Reinhard Heckmann 29.04.2015 12:59

Hallo Helko,

Zitat
Ich hatte mal - allerdings in Spur N - folgende Lösung vorgeschlagen: Das BW wird eigenständig auf Rollen gestellt und dann um eine fiktive Asche kreisformig eingeschwenkt. Dazu muss allerdings im Raum der Platz dazu vorhanden sein.



Das BW ist Bestandteil einer ortfesten Heimanlage. Ich habe nun die Eingriffstiefe auf 60 reduzieren können indem ich den hinteren Anlagenteil abnehmbar ausführe. (sh. Foto in meinem heuteigen Beitrag)

Vielen Dank für den Tipp und die Zusendung des Ablaufplanes.

Viele Grüße aus Igling

Reinhard

#12 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von 01-Fan 29.04.2015 14:01

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Hallo Reinhard,

habe gerade am Weinertkran nachgemessen.
Quer zur Gleisachse habe ich ein lichtes Maß von 11,5 cm - Mitte Gleisachse / Mitte Greifer - ermittelt.
Für den Hochbunker ausreichend.

#13 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von Reinhard Heckmann 29.04.2015 14:56

Zitat
Quer zur Gleisachse habe ich ein lichtes Maß von 11,5 cm - Mitte Gleisachse / Mitte Greifer - ermittelt.
Für den Hochbunker ausreichend.



Hallo Wolfgang,

vielen Dank für das Messen. Dann muss ich wohl entweder den Kohlenbansen schmaler machen, oder die Kohlenwagen mit einem Fuchsbagger entladen lassen.

Ich hatte mit einer Ausladung von 14m gerechnet.

Ein möglichst breiter, den Platz zwischen Krangleis und einem dicht an dem Ausfahrgleis liegendes Kohlenwagengleis, wäre schon optimal. Da muss ich mir mit dem Kohlenbansen noch etwas einfallen lassen.



Viele Grüße aus Igling

Reinhard

#14 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von Nordlicht03 29.04.2015 18:38

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Hallo,

Zitat
Dann muss ich wohl entweder den Kohlenbansen schmaler machen, oder die Kohlenwagen mit einem Fuchsbagger entladen lassen.



Fuchsbagger ist doch gut. Kannst auch zwei davon am Kohlenbansen plazieren.
Der Regelspurkran könnte, wenn er auch auf das Kohlengleis fährt, höchstens zwei Kohlenwagen entladen. Das reicht also nicht aus.
Damit hast du hier doch jetzt eine Begründung für deinen Hilfskran gefunden. Einen Hilfskransockel auf der Seite der Behandlungsgleise (den Kran hat man abgebaut weil des jetzt vom Regelspurkran erledigt wird) und noch einen (oder gar zwei bei der Größe deines Kohlebansens) vollständigen auf der Seite des Kohlengleises zum Entladen des Kohlenzuges.

#15 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von Yonah 06.05.2015 12:23

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Hallo,

setze deinen Hilfskran z.B. den Entladekran mit Baggerschaufel auf eine erhöhte Kranbahn oberhalb das Kohebansens auf Stützen, ähnlich einem Portalkran, so kannst du mit der Baggerschaufel die Kohlewagen entladen und die Bansen befüllen.

Besser allerdings wäre ein Portalkran mit Baggerschaufe, so daß beide Behandlungsgleise, die seitlichen Kohlebansen und das Kohlewagengleis überspannt werden. Portalkräne zur Kohleentladung wurden in älteren Epochen häufiger eingesetzt.
Piko hat da einen schönen Portalkran, der deinen Ansprüchen gerecht werden könnte.

#16 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von Axel-T 16.05.2015 13:07

Hallo Reinhard
Was spricht gegen eine erhöhte Ausführung des Kohlegleises? Im Original wäre das etwa 2m hoher als der Bansenbode. Dann könntest Du Selbstentlader einsetzen oder aus den Owagen direkt mit der Seilschaufel entladen.
Die Rampe sollte nicht zu extrem im Modell wirken. Wäre mal was anders. Du könntest das Gleis auch direkt über den Bansen führen.
Hat es so gegeben...

Eigentlich müsstest du andersherum planen.

Welche Loks sind in deinem BW beheimatet und was verbrauchen die so alles... Das gibt dir die Grösse und die Anlagen vor. Und - bist du die aussenstation eine s GrossBW?

lg
Axel

#17 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von Reinhard Heckmann 16.05.2015 15:01

Zitat
Was spricht gegen eine erhöhte Ausführung des Kohlegleises? Im Original wäre das etwa 2m hoher als der Bansenbode. Dann könntest Du Selbstentlader einsetzen oder aus den Owagen direkt mit der Seilschaufel entladen.
Die Rampe sollte nicht zu extrem im Modell wirken.



Hallo Axel,

vielen Dank für Deine Idee. Bei der Topographie meines BW`s (brettleben ) dürfte eine erhöhte Ausführung des Kohlengleises doch etwas seltsam wirken. Zumal für den Anstieg nur 40cm Gleislänge zur Verfügung stünden und damit ein vollkommen überzogener Steiggradient erforderlich wäre. Bei einem BW in Hanglage wäre die Überhöhung eine glaubwürdige Option.

Ich habe mit meinem jetziger Planung nach meiner Meinung einen sinnvollen Modellbahnkompromiss für das BW Igling und die Anbindung in die Anlage gefunden gefunden und werde diese prinzipiell umsetzen.
Außerdem habe ich zu mir zu meinem Geburtstag den Bausatz des Bekohlungskran von Weinert geschenkt und damit ist die Bekohlung von Hochbunker und Bansen festgelegt. Ob ich mir mit dem Geschenk einen Gefallen getan habe, kann ich erst nach dem Bau bewerten.


Viele Grüße aus Igling

Reinhard

#18 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von Reinhard Heckmann 31.05.2015 18:10

Hallo Modellbahner,

im Zusammenhang mit meiner BW-Planung bin ich auf den Lokschuppen Schöneheide von Real-Modell gestoßen.
Dieser Lokschuppen in Resin-Bauweise überzeugt mich und ich überlege diesen im BW-Igling zu verwenden. Leider hat dieser Ringlokokschuppen eine 7,5 Grad Einteilung, sodass doch Umplanungen erforderlich sind. In Verbindung mit der bereits vorhandenen Hapo 23-m Drehscheibe ergeben sich folgende Probleme:

1. Die Schuppengleise treffen sich genau an der Drehscheibe, sodass eine elektrische Trennung mit entsprechendem Aufwand für die Polarisierung erforderlich ist.
2. Die ca. 10cm längeren Einbaumaße reduzieren die Behandlungsgleise.

Optisch ist ein 7,5 Grad lokschuppen natürlich ein Leckerbissen, da man auch einmal eine Lok vor dem Schuppen abstellen kann. Als Nachteil empfinde ich, dass die Behandlungsanlagen etwas gedrängt wirken.

Was ist Eure Meinung?

Viele Grüße aus Igling

Reinhard





#19 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von helko 31.05.2015 18:33

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Zitat von Reinhard Heckmann im Beitrag #18
Optisch ist ein 7,5 Grad lokschuppen natürlich ein Leckerbissen, da man auch einmal eine Lok vor dem Schuppen abstellen kann. Als Nachteil empfinde ich, dass die Behandlungsanlagen etwas gedrängt wirken.

Du hast dich doch schon auf einen 5 Ständer reduziert, lass ein oder 2 Kohlenbahnsen weg, mach dort einfach eine Frei-/Abstell- Fläche, und stell ne Infotafel auf, dass das BW früher mal viel viel größer war.

#20 RE: Optimierung Entwurf BW Igling II von Reinhard Heckmann 01.06.2015 08:02

Zitat
Du hast dich doch schon auf einen 5 Ständer reduziert, lass ein oder 2 Kohlenbahnsen weg, mach dort einfach eine Frei-/Abstell- Fläche, und stell ne Infotafel auf, dass das BW früher mal viel viel größer war.


Hallo Helko,
der Vorschlag mit dem "zurückgebauten" Ringlokschppen ist gut.

Ich werde die endgültige Position wohl von einer Stellprobe abhängig machen. Nur muss ich mich vorher über einen 9 oder 7,5Grad Ringlokschuppen entscheiden.

Viele Grüße aus Igling

Reinhard

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