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#721 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von fl_dutch 28.11.2019 00:15

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Moin Steffen,

mir kommen die Tränen. Du bist da, wo ich in ein paar Jahren mal hin will :). Die Schlagtaster sind Bombe geworden. Und die Achszähleinheit - ein Traum, wenn sie funktioniert! Bringst du den Kram beim Wintertreffen mit bzw. bist du überhaupt da? Das wäre ja mal in einer Zeit, wo ich Zeit hätte.

Groetjes
Jens

#722 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 28.11.2019 08:29

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Hallo Manfred, glaub nur nicht, dass mir sowas einfach in den Schoß fällt. Ich bin zwar handwerklich nicht unbegabt, aber ohne dieses Forum, die vielen Anregungen und talentierten Leute hier, könnte ich sowas niemals umsetzen.

@Jens: Da ich das WT organisiere und in der Nähe wohne, bin ich selbstverständlich da. Ob "der Kram" teilnimmt, kommt auf das Arrangement an, das unsere Planer-Projektgruppe voraussichtlich am 16.12.2019 veröffentlichen wird. Bis dahin bleibt es spannend, die Wahrscheinlichkeit ist erfahrungsgemäß aber nicht gering
Jedenfalls bist du als Lieferant der wunderschönen Spundwände jederzeit herzlich willkommen. Ich vermute, als Tagesgast?

Grüße
Steffen

#723 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Philipp S 30.11.2019 11:20

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Hallo lieber Steffen

Ich finde es einfach faszinierend, wie viel Zeit und Muse du in deinen Hafen steckst. Er wird immer schöner und man kann dort so schön rangieren, jetzt bald sogar mit einer funktionierenden EOW Anlage. Einfach klasse was du dort alles baust.
Eine Sache die mir dort aber im Hafen im Bezug auf die Taster auffällt ist, das diese so im Gelände rumstehen. Werden diese später noch gesichert gegen die wilden Straßenverkehrsteilnehmern, die dort im Hafen rumfahren ?
Ich selber kenne zwei EOW Anlagen im Vorbild und ein paar von Bildern, aber gibt es solche Anlagen auch in Häfen so wie bei dir ?
Die die ich kenne sind immer in einem großen Gleisfeld eingesetzt und nicht wie bei dir an einer Kaimauer mit einem ebenerdigen Straße/Schiene Verhältnis.
Wenn es sowas gibt kläre mich gerne auf.

Gruß Philipp

#724 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 30.11.2019 22:56

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Hallo Philipp,

ich persönlich kenne auch keine vergleichbare Anlage. In der Tat sind Hafengleise ja eher zum Abstellen, Beladen und Entladen von Güterwagen bzw. Zügen gedacht. Da genügen handbediente Weichen, oft nicht mal mit einer Weichenlaterne ausgestattet.
So war es im Kanalhafen urspünglich vielleicht auch mal. Aber in den letzten Jahren hat der Schienengüterverkehr, insbesondere durch die reaktivierte Industriebahn, stark zugenommen. Dadurch verlagerten sich Zugbildungsaufgaben in den Hafen. Daher wird der Hafenbetreiber die Gleisanlagen aufrüsten, um die Arbeitsbedingungen für das Rangierpersonal im Hinblick auf Arbeitsschutz und Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Zudem wird sich die Gefahr von Fehlbedienungen dadurch verringern.
Mag sein, dass es dafür kein konkretes Vorbild gibt, aber unrealistisch ist es nicht.

Über einen Anfahrschutz an den Tastern habe ich auch schon nachgedacht. Dieser sollte nicht zu massiv und auffällig sein. Da habe ich noch keine konkrete Idee: Poller, Geländer....? Eine Bodenmarkierung gibt es ja schon. Mal sehen...

Grüße
Steffen

#725 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von U-Bahn 30.11.2019 23:03

Moin!

Da im Hafen ja der eine oder andere LKW unterwegs ist, wären Poller als Anfahrschutz durchaus angebracht.
Länge 1,2 bis 2,0m; Durchmesser 273mm. Die halten so einiges auf, selbst 40-Tonner.

Gruß,
Christoph

#726 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 30.11.2019 23:29

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Naja, das wäre dann aber ein ziemlicher Klopper neben den filigranen Tastern. Ich tendiere bei einer realistischen Risikoabschätzung da eher zu einem dezenten Geländer.

#727 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von U-Bahn 30.11.2019 23:35

Mit 3,13mm in 1:87 wären diese Poller definitiv Klopper, das stimmt. Aber wie will man die Schlagtaster, welche ja für den Betrieb in 1:1 sehr wichtig wären, sonst schützen? Normale Poller oder Geländer geben ja recht schnell nach, wenn ein 40-Tonner auf Kuschelkurs ist.

#728 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von fl_dutch 01.12.2019 00:41

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Ich hätte hier noch was liegen :). Rammschutzpoller und Rammschutzbügel, orientiert am Original, gedruckt via SLA-Drucker. War notwendig, damit Gabelstaplerfahrer Klaus nicht dauernd an die Ecken der Türen und die Dachständer ballert ;). Son umgebender Rammschutzbügel wäre evtl. was für die Schlagtaster?

Ein weniger näher:
Rammschutzbügel by Jens Broens, auf Flickr
Und als "Gesamtansicht", bei der die Rammschutzbügel auch schon die komplette Farbe haben:
Warehouse with moving gates. by Jens Broens, auf Flickr

#729 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 01.12.2019 22:01

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Zitat von U-Bahn im Beitrag #727
Mit 3,13mm in 1:87 wären diese Poller definitiv Klopper, das stimmt. Aber wie will man die Schlagtaster, welche ja für den Betrieb in 1:1 sehr wichtig wären, sonst schützen? Normale Poller oder Geländer geben ja recht schnell nach, wenn ein 40-Tonner auf Kuschelkurs ist.


Hallo Christoph, da hast du schon recht, aber wenn ich alles im Hafen gegen rücksichtslose LKW-Fahrer absichern will, wird das eine Festung. Ich habe ja bei den Weichenlagemeldern solche Poller verbaut, da die kleinen schwarzen Signale leicht übersehen werden können. Die Weichentaster sind recht hoch und mit Warnanstrich versehen. Wenn ich mal voraussetze, dass sich der Standard-LKW-Fahrer angemessen umsichtig verhält, sehe ich da primär keine Gefahr.

@Jens: ich kenne diese Bilder schon aus dem Nachbarforum. Die gefallen mir ausgesprochen gut und sind genau richtig für Flurförderfahrzeuge. Daher hatte ich mir die Idee für das Vordach meiner Umschlaghalle schon "reserviert". Aber da solche Vordächer heutzutage meist freitragend konstruiert sind, wird es keine Tragsäulen geben. Für den potentiellen "Hauptgegner" der Taster ist dein Anfahrschutz womöglich zu klein.

Grüße
Steffen

#730 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von fl_dutch 01.12.2019 23:02

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Moin,

joa - da war ich mir auch nicht so sicher. Basis für die Rammschutzbügel sind diese hier: https://www.kaiserkraft.de/absperrung-un...ten/p/M1014493/ - kurze Recherche bei Google zeigt aber, dass Rammschutzbügel bspw. auch für Lichtmasten auf Parkplätzen genutzt werden. Die Größe ist ja relativ flexibel, wie man bei der Suche nach Rammschutzbügeln bei Google fix sehen kann.

Die Rammschutzpoller bei mir an den Ecken stehen auch an LKW-Einfahrten für Werkstätten oder Gebäudeeinfahrten von Produktions-/Lagerhallen (ich hatte da ne kleine Tour durch Industriegebiete hier um die Ecke), nicht nur für FFF.

Eine weitere Möglichkeit wäre es, die Schlagtaster durch Hamburger Betonschweine gegen Kollision zu sichern, eine Konstruktion aus Leitplanken wäre auch denkbar.

Ich gehe aber davon aus, dass so ein Schlagtastermast tatsächlich eher nicht auf einer offenen Betonfläche stehen würde, sondern dass es irgendwo eine zentralere Stelltafel für diverse Rangierstraßen geben wird. Im Hafen Osnabrück gibt es relative viele EOW, teils mit Schlagtastern, teils mit Stelltafeln, aber im Bereich des Schrottumschlages sind die Weichen dann handgestellt, wobei sich dort auch nur Waggons bewegen und keine LKW oder PKW.

Aber auch wenn ich es in der Realität tatsächlich bis jetzt nicht finde: die Schlagtaster auf der Betonfläche kommen einfach geil :).

#731 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 02.12.2019 08:31

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Mein lieber Jens,
danke für den Link. Das ist ja eine wahre Fundgrube für Anfahrschutz aller Art Ich denke, da werde ich fündig...

Zitat von fl_dutch im Beitrag #730

Ich gehe aber davon aus, dass so ein Schlagtastermast tatsächlich eher nicht auf einer offenen Betonfläche stehen würde, sondern dass es irgendwo eine zentralere Stelltafel für diverse Rangierstraßen geben wird.


Jein. Solche Stelltafeln sind nur dort sinnvoll, wenn die Zielgleise in die gleiche Richtung verlaufen und im Rahmen des Rangierens stets auf Höhe dieser Stelltafel zurückgefahren wird, also z. B. eine Gleisharfe mit Stumpfgleisen. Gibt es jedoch in dieser Gleisharfe Gleise, die in Gegenrichtung befahren werden, musst du schon eine weitere Bedienstelle setzen.
Sicherlich hätte ich es bei je 3 Tastern (oder eine Stelltafel) für die drei Zielgleise am Einfahrgleis sowie am Ausziehgleis belassen können. Aber dann müsste der Rangierer beim Einfahren vor der Weiche 3 (Zufahrt in Richtung Fa Scharff) anhalten und absteigen, um diese per Hand umzulegen, wenn sie auf "Gerade" liegt. Das gleiche Problem tritt beim Verlassen des Ausziehgleises auf, wenn die Weiche 9 (Zufahrt IB) falsch liegt. Damit wäre aber der Zeitvorteil der Taster-/Stelltafelsteuerung dahin. Also müssten diese beiden Weichen ebenfalls Taster-bzw. Achszähler-bedient sein.
Bleiben nur noch die 4 Weichen für zwei Gleisverbindungen, die handbedient sein könnten. Aber wenn man als Betreiber einen EOW-Bereich installiert und die Steuerleitungen/ Stromversorgung sowieso schon von einem Ende zum anderen verlegt werden, kann man dann auch gleich so konsequent sein, die restlichen 4 Weichen in die EOW-Steuerung einzubinden - auch im Hinblick auf eine möglichst wirtschaftliche und Menschen-schonende Arbeitsinfrastruktur.

Grüße
Steffen

#732 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von fl_dutch 02.12.2019 10:10

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Moin Steffen,

danke dir für die Ausführung - ja - sehe ich ähnlich - nur die Kollisionsgefahr mit LKW/PKW macht mir da Sorgen.

Bin noch auf folgendes gestoßen: https://pintsch.net/wp-content/uploads/e...bung-mc-eow.pdf - Systembeschreibung eines MicroComputers für EOW der Firma Pintsch. Nur kurz quergelesen - aber es scheinen auch komplexere Rangiervorgänge im EOW-Bereich umsetzbar zu sein. Für mich positiv: es gibt tatsächlich auch die Möglichkeit Rangierstellwerke und EOW (bei Nicht-DB-Anlagen) zu kombinieren - dh. ich könnte sowas auch mehr oder weniger vorbildgetreu bei mir umsetzen (das wurde drüben im anderen Forum schonmal bezweifelt - daher hatte ich mich nicht weiter um EOW gekümmert).

Die Anmerkungen von mir sind übrigens rein verständnisorientiert - der Bereich EOW ist im Netz nicht so einfach recherchierbar finde ich. Die PDF-Datei der Firma Pintsch habe ich auch nur zufällig entdeckt, weil ich angestoßen von deinem Thread mal ein wenig durch die Gegend geklickt habe.

#733 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 02.12.2019 16:57

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Hallo Jens,

Pintsch ist nur eine von mehreren Firmen, die dazu Lösungen anbieten. Die Vielfalt dessen, was auf Kundenwunsch umgesetzt werden kann, ist enorm. Das reicht von einzelnen EOW bis zu großflächigen Rangieranlagen. Vieles, was in dem von dir verlinkten Dokument steht, unterstützt meine Argumentation
Bei Rangierstellwerken sind es dann eigentlich keine "ortsgestellten" Weichen mehr, sondern ferngestellte. Dennoch könnten die Weichen zusätzlich über Schlagtaster auf den Weichenlagemeldern verfügen, um eine optionale Ortsbedienung zuzulassen. EOW-Technik in DB-Infrastruktur muss aufgrund von Sicherheitsbestimmungen besonders zugelassen sein, daher wird hier auf Standardfunktionalitäten zurückgegriffen. Bei NE-Anlagen, wie z. B. in einem Hafen, sind die Gestaltungsmöglichkeiten viel größer, denn die Betriebsverantwortung liegt beim Betreiber, der auch darüber entscheidet, wie die Infrastruktur Sicherheit und wirtschaftlichen Betrieb gleichermaßen berücksichtigt.
Du hast da also sehr viel Gestaltungsspielraum, wenn das "Konzept dahinter" stimmig ist.

Grüße
Steffen

#734 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 02.12.2019 23:03

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Was anderes, Jens:

auf diesem Modellbild habe ich entdeckt, dass du - zumindest als Stellprobe - die Poller HINTER der Stahlauflage drapiert hattest. Auf diesem Vorbildfoto vom GVZ Dörpen schaut es jedoch so aus, dass die Poller AUF der Stahlauflage verschraubt sind. Daher musste ich den Pollerfuß etwas verkleinern, damit er nicht über der Stahlauflage hinaus auf die Betonfläche ragt:



Wie hast du es bei dir letztlich umgesetzt?

Grüße
Steffen

#735 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von fl_dutch 02.12.2019 23:18

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Ich habe sie bei mir dahinter gesetzt. Ich meine auch, dass sowohl im GVZ Dörpen als auch im Eurohafen Haren die Poller "hinter" der Spundwand stehen, am Eurohafen komm ich morgen wahrscheinlich vorbei und schau mal. Aber siehe https://asf-anker.de/de/poller - es gibt sie sowohl auf dem "Holm" oder dahinter.

#736 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 03.12.2019 23:26

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Hallo.

Hier das angekündigte Video über die Funktionsweise der EOW im Hafen:



Hier der Direktlink.

Grüße
Steffen

#737 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Dominik B 04.12.2019 09:25

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Hallo Steffen,

das eingebettete Video sehe ich nicht. Aber unter dem Direktlink. Einfach nur toll. Das mal in einem Bahnhof eingebaut, super Sache. Da bekomme ich gleich noch mehr Lust auf einen Trennungsbahnhof H0 mit funktionsfähigen Spurplanstellwerk.

Gruß

Dominik

#738 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 04.12.2019 12:26

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Hallo Dominik,
das eingebettete Video sieht man nur, wenn die Sicherheitseinstellungen im Browser dies zulassen. Firefox zeigt das offenbar grundsätzlich nicht an, beim IE kann ich das eingebettete Video sehen, wenn ich "Gesamten Inhalt anzeigen" in einer Meldung am unteren Bildschirmrand anklicke. Daher füge ich mittlerweile immer den Direktlink hinzu, damit jeder darauf zugreifen kann.

Die EOW, die ich jetzt erstmal intensiv teste, ist der erste Schritt zu einem vollständigen EOW-Bereich im Hafen. Peter (der Entwickler) hat da wirklich etwas einzigartiges geschaffen, das es nach meinem Wissensstand für H0 in dieser Qualität noch nicht gibt. Wir planen daher schon die weiteren Ausbauschritte und haben dabei auch die möglichen Interessen anderer Forumbahner im Hinterkopf. Gerade das Thema "Nachrüstungsfähigkeit" treibt uns derzeit um. Wenn dazu Interesse besteht, nehme ich das gerne auf.
Festgelegt ist, dass bei der Achszählplatine (und deren spätere Weiterentwicklungen) Zustände wie "belegt", "Störung" oder "Achskontakt ausgelöst" als eindeutiges +5V-Spannungssignal (Dauer oder Impuls) an je einem Ausgang ansteht, damit ein Arduino dies einwandfrei verarbeiten kann. Damit hat der Arduino-affine Frokler völlig freie Hand, wie er die Zustandsmeldungen verwerten und in Aktionen umwandeln will.
Grüße
Steffen

#739 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von topla 10.12.2019 12:54

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Moin Steffen,

ich lese hier so mit einem halben Auge mit, da das Thema EOW zwar nichts für mich ist, aber die Achszählergeschichte ist sehr interessant.
Besonders herausfordernd wird wohl auch die Robustheit im Betrieb sein, da es für mich momentan so aussieht, dass ein entgleistes Fahrzeug die Lichtleiter zerstören könnte.
Generell mal noch eine Bemerkung zu den geplanten Ausgängen: Schalten gegen irgendeine Betriebsspannung ist nicht so besonders klug, vor allem da inzwischen neben 5V auch 3,3V oder noch niedrigere Spannungen für Controller zum Einsatz kommen. Eine Umstellung auf Schalten gegen Masse wäre zweckmäßig, auch im Sinne der Ausfallsicherheit von Verbindungen und bei Anschluss an Rückmelder in Digitalsystemen.

Thomas

#740 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 10.12.2019 14:18

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Hallo Thomas, in beiden Aussagen hast du recht.

In der Tat könnten die beiden LL beschädigt werden, wenn ein Schienenfahrzeug nach außen entgleist. Aber die LL sind sowohl im Schienenkopf als auch in der Platine nur eingeschoben, ohne Kleber. Die verwendeten LL sind "Meterware" und das Ersetzen wäre zwar ein wenig Fummelarbeit, aber kein Hexenwerk. Da die Masse meiner Achszählpunkte im betonierten Bereich liegen wird, sind sie zumindest dort gegen Beschädigung gut geschützt. Aber ich will mal abwarten, was die Testphase erbringt.
Über das Schalten gegen Masse habe ich mich erst vorgestern mit dem Entwickler der Platine lange unterhalten und er ist derselben Meinung wie du. Die Weiterentwicklung, an der wir derzeit schon fleißig herumplanen, wird genau das berücksichtigen, auch wenn die derzeitige Konfiguration gegen +5V sehr gut funktioniert.

Grüße
Steffen

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