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#541 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 11.02.2018 15:09

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Hi Christian,

das ist Aqua Color Ocker (Nr. 36188) von Revell, die ich mit Vallejo Hellgrau-Waschings in mehreren Durchgängen gealtert habe.

Grüße
Steffen

#542 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Ermel 12.02.2018 17:32

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Ich habe gerade Deinen gesamten Thread gelesen und bin, auch wenn's so gar nicht meine Epoche ist, angemessen begeistert -- oder kurz: Wow! Wege-, Gleis- und Landschaftsbau sind erstklassig, und Deine Liebe zum Detail ist bemerkenswert.

Aus Liebe zum Detail hätt ich noch ne Idee für Dein Hallentor: Aus meinem Alltag als Berufskraftfahrer kenne ich es, daß solche Tore meist nicht nur ein Blinklicht haben, das bei Bewegung blinkt, sondern eine Ampel *): Tor zu, rotes Licht -- Tor offen, grünes Licht -- Tor bewegt sich, blinkendes rotes Licht (auch schon eine Sekunde oder so bevor das Tor anfährt). Sicher nicht notwendig, wäre aber m.E. eine schöne Spielerei ...

Wie ist der Torschalter jetzt gebaut? Da Du ja eh Endschalter hast, könntest Du, so noch nicht geschehen, das Tor mit einem Antippen ganz hochfahren lassen. Runter nicht unbedingt, da gibts beim Vorbild auch welche, wo man den Taster gedrückt halten muß -- zum einen aus Sicherheitsgründen, zum anderen um Lüften mit teilgeöffnetem Tor zu ermöglichen.

Aber wie gesagt, nur so eine Idee die mir kam, als ich die Postings übers Tor las. Ansonsten recke ich alle verfügbaren Daumen und werde weiter gerne mitlesen ...

Liebe Grüße, Ermel.

*) Edit(h) ergänzt: Zwei Ampeln natürlich: eine innen, eine außen.

#543 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 12.02.2018 22:01

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Hallo Ermel,

vielen Dank für das schöne Feedback.

Zitat von Ermel im Beitrag #542

Aus Liebe zum Detail hätt ich noch ne Idee für Dein Hallentor: Aus meinem Alltag als Berufskraftfahrer kenne ich es, daß solche Tore meist nicht nur ein Blinklicht haben, das bei Bewegung blinkt, sondern eine Ampel *): Tor zu, rotes Licht -- Tor offen, grünes Licht -- Tor bewegt sich, blinkendes rotes Licht (auch schon eine Sekunde oder so bevor das Tor anfährt). Sicher nicht notwendig, wäre aber m.E. eine schöne Spielerei
....


Ich hatte das Tor erst kürzlich für mich als vollendet abgehakt, jetzt kommst du mit so einer Idee um die Ecke...

Du hast natürlich vollkommen recht: eine 2-Phasen-Ampel beidseitig, Rot blinkend bei Torbewegung, Dauerlicht Rot/Grün in den Endlagen... das wäre sinnvoll, realistisch und cool. Das klingt nach einer klassischen Arduino-Aufgabe. Ich habe auch schon so ungefähr eine Idee, wie ich das elektrisch umsetzen könnte... Das nehme ich mal auf meine Liste. Danke für die Anregung aus der Praxis!

Grüße
Steffen

#544 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 25.02.2018 20:48

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Hallo.

Ich habe in erster Linie an StEn01i weitergebaut.



Die Straßenoberfläche ist nahezu fertig gespachtelt und glatt geschliffen, so dass nun die Straßenfarbe in einem ersten Auftrag aufgebracht werden kann.



Die Freifläche habe ich mit Molto-Holzspachtel deckend, mit unregelmäßiger Oberflächenstruktur, verspachtelt.

Da das jetzige Gelände des Containerdepots als Umschlagfläche mit einigen wenigen Container-Stellplätzen zu klein für eine Lagerung einer größeren Menge an Leercontainern ist, hat die Betreiberfirma die gegenüberliegende Brachfläche eines ehemaligen Industriebetriebes erworben, um dort weitere Lagerflächen zu generieren.
Dazu wurde gegenüber der Containerdepot-Ausfahrt ein Bahnübergang durch die renomierte Firma "Strail" (Vampisol) für den "innerbetrieblichen" Transport von Containern errichtet. Die Tragfähigkeit ist auf Containerstapler mit 40-Fuß-Containern ausgelegt.







Nach dem Verspachteln der beiden Zufahrten, dem Lackieren der Fahrbahnoberfläche, dem Schottern und Altern der Gleise schaut der BÜ jetzt so aus.

Der vorherige Industriebetrieb hatte offensichtlich sogar ein eigenes Anschlussgleis. Leider zeugt davon nur noch die (festgelegte) Weiche und das (noch nicht gebaute) Einfahrtor. Die Hafenbetreiben hatten damals zwar die Weiche nicht entfernen lassen, um zukünftigen Besitzern des Brachgeländes die Anbindung an die Industriebahn zu ermöglichen. Aber da das Containerdepot bereits angebunden ist und lediglich weitere Lagerfläche benötigt, wird der Ausbau der alten Weiche wohl nur noch eine Frage der Zeit sein.



Die alte Weiche in Nahaufnahme.



Dies ist der derzeitige Ausbaustand. Als nächstes folgt die weitere Gestaltung der Freifläche, der alte Werkszaun sowie Begrünung.
Aus dieser Perspektive könnte man meinen, ich habe den BÜ mit Pukos ausgestattet.

Grüße
Steffen

#545 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Sinter 26.02.2018 00:26

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Hallo Steffen,

Die Idee mit der festgelegten Weiche finde ich eine tolle Idee. Schwirrt mir auch immer mal im Hinterkopf rum.

Kannst du mir sagen, woher der Bahnübergang ist? (Edit sagt, steht da ja. Man sollte schon genau lesen...)

#546 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Bahnfan000 26.02.2018 16:25

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Servus Steffen,
der Bahnübergang schaut richtig gut aus! Kostet zwar bestimmt etwas mehr wie die Selbstbauvariante, passt aber dafür viel besser in die Epoche VI.

Viele Grüße
Christian

#547 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Philipp S 26.02.2018 17:25

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Hallo lieber Steffen

Das Modul sieht gut aus und der BÜ gefällt mir sehr gut.
Die Idee mit der Weiche finde ich auch Klasse. Kommt da noch eine Weichenlaterne hin ?
Weiter viele Bilder machen.

Daumen Hoch

Grüßle

Philipp

#548 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 26.02.2018 21:15

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Hallo Marc,

danke
Vor 2 Jahren habe ich im Hafen Bremen diese Festlege-Vorrichtung gesehen:



Das hat mich sofort auf die Idee gebracht, sowas auch nachzubauen.



Beim letzten Forumbahntreffen stand die Frage im Raum, was mit dieser Weiche angeschlossen werden soll. Als ich sagte, dass es ein totes Gleis sein wird, sagte einer "Schade, eigentlich...". Da kam ich glatt wieder ins Zweifeln, ob ich nicht doch noch einen Anschließer bauen sollte. Ideen hätte ich genug.
Aber ich denke, es wirkt stimmiger, wenn nicht jede Ecke mit Gleisen vollgestopft wird. Mich ziehen solche rückgebauten Gleise oder alte Weichen auch in der Realität in ihrem Bann, weil man sich in seiner Phantasie vorstellen kann, wie es hier wohl früher ausgesehen haben mag, welche Loks und Wagen hier wohl gefahren sind, etc.

@Christian: Danke!
Ja, für 3 Platten Spezialgips + Decals sind 16,- schon beachtlich. Aber die Qualität ist schon überzeugend. Trotz der geringen Dicke der Platten ist die Stabilität ganz passabel. Beim Absaugen der Baustelle hat sich mein Staubsauger zu meinem Entsetzen eine der Platten mit lautem Klimpern einverleibt. Die Rettungsaktion war ziemlich staubig. Aber die 4 einzelnen Bruchteile hatten keine weiteren Abbrüche und so konnte ich die Platte wieder sauber reparieren.

@Philipp: Danke
Zunächst war die Weiche noch voll funktionsfähig. Nachdem aber das Containerdepot die Brachfläche gekauft und kein Interesse an einem zusätzlichen Gleisanschluss hatte, ließ der Hafenbetreiber alle Bedienelemente zwecks Ersatzteilgewinnung demontieren und diese Festlegevorrichtung anbringen. Dennoch haben die Arbeiter was vergessen. Mal abwarten
Da das angeschlossene Industriegebiet nach wie vor gut bedient wird und daher auf dieses Gleis angewiesen ist, wird man das Gleis wohl in den kommenden Jahren generalüberholen. Dann fliegt die Weiche raus...

Grüße
Steffen

#549 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von ductore 26.02.2018 21:29

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Hallo Steffen,

warum die Weiche rausreißen?;-)
Viel zu teuer.......

Manche Weichen wurden einfach umgebaut, indem das Herzstück entfernt wurde und anstelle der einen Zungenschiene einfach ein neues, gerades Profil eingezogen wurde sowie die innenliegende Zungenschiene entweder entfernt oder am Zungenende festgelegt oder gekürzt wurde.

Ansonsten finde ich deinen Ansatz mit rückgebauten Gleisanlagen sehr schön.
Haben wir in Bischofsheim ja auch so beim BW-Gelände gemacht.;-)

Viele Grüße
Holger

#550 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 26.02.2018 21:58

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Hallo Holger,

danke!

Kann natürlich auch passieren, dass die Anschließer an der Industriebahn immer weniger werden und das Gleis schließlich gar nicht mehr benötigt wird.

Grüße
Steffen

#551 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 10.03.2018 23:07

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Hallo.

Lange hatte ich überlegt, wohin ich die Hafenverwaltung bauen sollte. Ursprünglich sollte sie am Ende der Umschlagfläche auf Segment StEn01b stehen, also zwischen Strecken- und Hafengleis. Jedoch ist der dort verfügbare Platz einfach zu gering, um dort ein entsprechend dimensioniertes Bürogebäude mit Parkplätzen, etc. unterzubringen, ohne dass es zu vollgestopft wirkt.
Daher fiel die Wahl nun auf eine Fläche zwischen Industriegleis und Kanalufer auf dem Segment StEn01h.
Hier ist ausreichend Platz für diverses Zubehör im Nahbereich (PKW-Parkplätze, eine von Umschlagtätigkeiten unabhängige ungehinderte An- und Abfahrt, Abstellplatz für einen Mobilkran, etc.). Zudem kommt das einzelne Gebäude dort besser zur Geltung.



Nach einiger Recherche und diversen, wieder verworfenen Ideen habe ich mich letztendlich für dieses schöne Kantinengebäude entschieden



Einen Grundriss mit Raumaufteilung hab ich auch schon entworfen.



Das einstöckige, leicht zu bauende Funktionsgebäude verspricht viele Möglichkeiten zu individuellen Gestaltung, innen wie außen. Hier zunächst eine erste Stellprobe



Eine 2mm-Kunststoffplatte bildet ein ebenes Fundament für die zukünftige Hafenverwaltung



Besondere Aufmerksamkeit bekommt der Segmentübergang. Am linken Bildrand ist der am Kanalufer verlaufende Spazierweg zu erkennen. Er besteht aus mehrfach fein gesiebtem Ostseesand, der in 2 Lagen mit Noch-Graskleber aufgebracht wird.



In den Trockenphasen der Spachtelmasse ist Zeit für Testfahrten auf dem Industriegleis.



Das ist der aktuelle Bauzustand der beiden Anbau-Segmente.

Grüße
Steffen

#552 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 17.03.2018 12:16

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Hallo.

Zum Steuern der Weichen, Entkuppler und Gleissperren im Hafen hatte ich pünktlich zum Jahrestreffen 2015 ein Stellpult selbst gebaut:



Zwar funktionierte die Ansteuerung von Beginn an störungsfrei und sehr zuverlässig, wie es von dem sehr bewährten SX-Bus zu erwarten war, aber letztlich war es eine provisorische Holzkiste mit Klappdeckel und 2 Kabeln. Für mich stand daher stets fest, dass ich hier zu gegebener Zeit nochmal nacharbeiten muss.

Nach einer Erweiterung des Gleisplans im Nachgang des Jahrestreffens 2015 und der Einrüstung eines Schalters für das Tor des Containerdepots präsentierte sich das Stellpult über die Jahre dann so:



Gestört hat mich von Anfang an die etwas zu große Grundfläche, die 2-Kabel-Verbindung sowie der nicht sehr stabile Klappdeckel. Somit waren für eine Folgelösung schon Randbedingungen vorgegeben:
- geringerer Raumbedarf,
- stabileres Gehäuse-Material mit schönerer Optik
- Bus-Kabel und Stromversorgung in einem Kabel zusammengefasst
- Deckel verschraubt mit Gehäuse

Kürzlich war dann die Zeit gekommen, und ich machte mich aktiv auf die Suche nach einem neuen Gehäuse. Bei Reichelt fand ich dieses schöne Pult-Gehäuse aus dunkelgrauem Kunststoff mit Alu-Deckplatte:



Es bot trotz geringerer Grundfläche deutlich mehr Raum für die Elektronikkomponenten und Verkabelung.



Zunächst fügte ich Zwischenwände und Auflageleisten ein, auf denen die 3 SX-Encoder schräg eingelegt werden konnten, was die Innenraumausnutzung deutlich verbesserte.
Der SX-Bus benötigt 5 Leitungen. Hier ist die Verwendung von sog. 5pol-DIN-Buchsen üblich. Da ich mit den RJ45-Verbindungen im Signalbau recht gute Erfahrungen gemacht hatte, lag es nahe, die 5 SX-Leitungen mit den 2 Leitungen der Stromversorgung der SX-Komponenten (16 V ~) in eine "Ethernet"-Verbindung zusammenzuführen.



Die zahlreichen Bohrungen in der Frontplatte dienen der Befestigung der Stellelemente sowie der Kabeldurchführung.

Von Beginn an haben sich die Bedienelemente der Firma FLEISCHMANN als ausgesprochen zuverlässig und nahezu ohne Einweisungsbedarf erwiesen. Im Gegensatz zu manch anderen, teilweise verwirrenden Stellwerks-"Lösungen" ist der Stellweg hier immer klar erkennbar, bei Bedarf sogar "ertastbar". Daher war klar, dass ich diese Stellelemente wieder verwenden wollte.





Zusätzlich habe ich nun alle wesentlichen Stellelemente beschriftet sowie die Gleisbezeichnungen ergänzt.

Hier nochmal ein Vergleich der früheren Oberfläche mit dem neuen Bedienpult: deutlich kleiner.



Jetzt fehlt nur noch eine kleine LED, die das Anliegen der Betriebsspannung an der SX-Zentrale anzeigt.

Grüße
Steffen

#553 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von 119erFan 17.03.2018 15:51

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Moin Steffen,

Zitat von StEn im Beitrag #548

Vor 2 Jahren habe ich im Hafen Bremen diese Festlege-Vorrichtung gesehen:







Dies ist aber keine Festlegevorrichtung, sondern eine Spurstange. Diese dient dazu, anstatt der im Bild gut erkennbaren verrotteten Schwelle (an der hinteren Rippenplatte siehst du nur noch eine von zwei Schwellenschrauben, und auch diese steckt nur lose drin) die Spurweite zu fixieren. Ein Umlegen der Weiche ist auch mit einer solchen Spurstange möglich.

Ansonsten sind dies sehr schöne und typische Details der modernen Epoche, die du hier umgesetzt hast, die Authentizität steigt dadurch enorm.

Viele Grüße

Dan

#554 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 17.03.2018 20:23

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Hallo Dan,

herzlichen Dank für die Erläuterung der Spurstange. Dann gehe ich mal davon aus, dass an dieser Stelle des Industriegleises (trotz der optisch noch stabil wirkenden Schwelle) eine solche Spurstange nötig ist

Grüße
Steffen

#555 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Sinter 18.03.2018 21:04

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Steffen,
Sind das elektrische ortsgestellte Weichen? Wenn ja wären dann Stellvorrichtungen vor Ort an der Weiche „sinniger“, als ein zentrales Stellpult?

#556 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 18.03.2018 23:28

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Hallo Marc,
grundsätzlich hast du schon recht, aber der Hafen und die dazugehörende Schieneninfrastruktur gehört der Hafenbetriebsgesellschaft. Der Hafenbetreiber hat sich nach fundierter Beratung für ein zentrales Stellwerk entschieden. Man verspricht sich damit einerseits eine Beschleunigung der Betriebsabläufe als auch eine bessere Überwachung der Arbeitssicherheit.
Mit Ausnahme der Einfahr- und Schutzweiche sowie der Weiche zum Anschluss Scharff sind daher alle Weichen und die Gleissperren im sog. "automatisierten Bereich" an das Hafen-Stellwerk (siehe hier) angeschlossen.

@all:

Schwerpunkt heute war die weitere Gestaltung der Landschaft auf dem Segment StEn01i. Von der in den vorherigen Beiträgen vorgestellten stillgelegten Weiche führte dereinst ein Anschlussgleis in ein Firmengelände. Die betreffende Firma gibst es schon lange nicht mehr; das Gelände wird nun anders genutzt. Dennoch sind noch Spuren des Anschlussgleises zu erkennen.

Nach zahlreichen Begrasungsvorgängen präsentiert sich das Ergebnis des heutigen Tages:









Grüße
Steffen

#557 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Sinter 19.03.2018 15:05

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Hallo Steffen,

Zitat von StEn im Beitrag #556
Hallo Marc,
grundsätzlich hast du schon recht, aber der Hafen und die dazugehörende Schieneninfrastruktur gehört der Hafenbetriebsgesellschaft. Der Hafenbetreiber hat sich nach fundierter Beratung für ein zentrales Stellwerk entschieden. Man verspricht sich damit einerseits eine Beschleunigung der Betriebsabläufe als auch eine bessere Überwachung der Arbeitssicherheit.
Mit Ausnahme der Einfahr- und Schutzweiche sowie der Weiche zum Anschluss Scharff sind daher alle Weichen und die Gleissperren im sog. "automatisierten Bereich" an das Hafen-Stellwerk (siehe hier) angeschlossen.



Danke für die Erklärung :)

Birken sind eine der ersten Baumarten die auf stillgelegten Geländen sich ansiedeln. Hier in Duisburg gibt es viele Ecken, an denen man es gut sehen kann, auch im Landschaftspark. Sowas könnte ich mir auch gut vorstellen. Ansonsten wie immer tolle Arbeit.

#558 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Bruchflieger 20.03.2018 07:21

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Hallo Steffen,

tolle Arbeiten, die du uns hier wieder zeigst... ;)
Wie Marc schon andeutete, war auch mein erster Gedanke beim Betrachten des begrasten ehem. Anschlussgleises, dass es mit ein paar Sträuchern oder jugendlichen Bäumchen verwachsen richtig perfekt aussehen würde - dezent natürlich, da das ehem. Firmengelände vor kurzem geräumt wurde und dabei der Wildwuchs etwas zurückgestutzt bzw. wurde das alte Gleis bei der Räumaktion erst bis zur Weiche zurückgebaut und dann konnten noch keine großen Bäume wachsen... ;)

Edit:
an der stillgelegten Weiche müssten bei Gelegenheit auch die Schienenköpfe des abzweigenden Gleises verrostet werden, da dort kein Zug mehr darauf fährt, der mit seinen Rädern den Rost abschleifen würde...

#559 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Fuelli 20.03.2018 09:36

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Hallo Steffen,

das ist wirklich sehr beeindruckend was Du uns da zeigst (soweit wie ichdas Beurteilen kann). Das es diese Fleischmann Bedienelemente immer noch zu kaufen gibt hat mich jetzt echt überrascht. Ich kenne die noch aus den späten 70ern. Da werden Erinnerungen wach...eigentlich kein schlechtes System. Hab es aber auch nie im Einsatz erlebt.

#560 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Philipp S 20.03.2018 17:22

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Hallo lieber Steffen

Das was du uns hier präsentierst finde ich toll.
Ich stimme Daniel und Marc zu, dass du da noch Büsche und Bäume wachsen lässt.
Was du jetzt noch in betracht ziehen musst ist den Straßenbelag innerhalb des Geländes dunkler färbst, dort wo das Gleis ausgebaut wurde und der Belag neu gemacht wurde.
Ansonsten weiter viele Bilder machen

Gruß Philipp

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