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#41 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Axel-T 28.09.2015 15:57

Hallo Steffen und Felix
Ich möchte Euch den Bhf Brebeck Hohentor an Herz legen:
http://projekte.lokbahnhof.de/index.php/...EBECK-HOHENTOR/

Auch in Sachen Hafen eine Inspiration (Schuppen 5).
Total über 200 Fotos (lädt sehr lange) - Einfach nur grossartig...

Dazu noch den Ziegelwiesenkai: http://projekte.lokbahnhof.de/index.php/...chlag-im-Hafen/
Nicht minder gut!

LG,
Axel

#42 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 28.09.2015 16:32

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Hallo Axel,

das ist schon ziemlich männlich, die Ausmaße... Hut ab!

Allerdings, wenn Du die Gleisanlagen mit großen Gebäuden flankierst, frage ich mich, wie du an entgleistes Rollmaterial oder zum Entkuppeln da rankommen willst und wie werden die Weichen gestellt? Evtl mit einem Werks-Stellwerk ferngesteuert?

Zu deiner Frage: Nein, ich werde noch eine kleine Verlängerung mit einer Weichenverbindung zwischen Segment ..c und ..d einbauen, aber keine Abstellgleise mehr. Der vorhandene Platz ist für den Hafenbetrieb vorgesehen (An- und Abfahrwege der LKW, Lager- und Umschlagbereiche, Lagerhallen, Freiladebereiche, Parkplätze, Grünfläche, Imbiss, etc.). Noch mehr Gleise wären nach meinem Empfinden zu viel und die vorhandenen Anlagen wirken auch nur durch Auflockerung und dezentem Oberbau.

Wenn die Strecke elektrifiziert ist und mit Haltepunkt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Zug "auf freier Strecke" übergeben wird, zumal ja eine Wüst vorhanden ist. Eher erfolgt dann die Üg an eine streckenfähige Diesellok in einer elektrifizierten Betriebsstelle in der Nähe. Damit wäre deine Wüst jedoch fast schon obsolet, bzw. dann keine Wüst, sondern lediglich Rangiergleise zum Zerlegen/ Bilden. Es sei denn, dort erfolgt dann nochmals eine Üg von der Strecken-Diesellok an die Werkslok.
Von daher ist die Elektrifizierung eines Üg-Gleises in der Wüst dann doch die stimmigere Variante. Wird in der Realität vermutlich nur bei sehr hohem Güteraufkommen so umgesetzt werden.
Beispiel: Containerterminal im Hafen Nürnberg. Der Hafen wurde bis ca 2010 nur mit Dieseltraktion bedient, dann Oberleitung sogar bis ins Terminal hinein.

Ist die Einfahrweiche handgestellt? Und wenn ja, wie wird die Einfahrweiche gegen nicht unerlaubtes Umstellen abgesichert?


Nachtrag: Danke für die Links... sehr interessant!!

Grüße
Steffen

#43 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Axel-T 29.09.2015 11:23

Hallo Steffen
Merci für die Blumen - mal sehen ob das alles so hinhaut. Mein "Erstling" war 50x50cm (Bachlauf mit Brücke) und ich mag halt rangieren. Also brauchte ich was, wo ich mich und meine Töchter am Treffen beschäftigen kann ;-)

Dein Einwand mit "Zuviel" stimmt auch irgendwie. Also - egal wie, es wird bestimmt gut aussehen, wenn es fertig ist.

Zu den Gebäuden bei mir - Keine Angst - ich werde keine 2-3 qm mit Gebäuden zupflastern. Die Grafik dient dazu, die "Geschichte" leichter zu erzählen. Die allermeisten Gebäude werden angeschnitten als Relief dargestellt und ob schlussendlich wirklich alle Gebäude dann realisiert werden, sehen wir dann. Ich stelle es mir auch so vor, das ich hinten am Gebäude die Fred-Ablage (Handregler) habe und vorn was zusehen ist.

Da ich das ja als Fremo-Betriebsstätte geplant habe und wir im Schweizer Fremo-Stammtisch mit Elektronischem Streckenblock fahren, ist die ganze Sache so geplant, dass ich wie 3 Betriebszustände einnehmen kann.
1) Eigene Betriebsstelle (mit Mini-Stellwerk) - Einfahrt-Signal & Weichen werden über Stellpult und Fahrstrassen gestellt.
2) Betrieb mit Sperrfahr (Betriebsstelle ausserhalb des nahen Bhf) - Einfahrt-Signal & Einfahrt-Weiche werden über Stellpult und Fahrstrassen des anderen Bahnhofs gestellt. (via Loconet Schnittstelle - Loconet over TCP)
3) Betrieb als Teil des Bhf (Betriebsstelle innerhalb des Bhf) - Einfahrt-Weiche wird über mein Stellpult und Fahrstrassen gestellt. Ich bin dann sozusagen ein Stellwerk am anderen Ende des Bhf.
Ich werde die Stellwerks-Software Elekdra zusammen mit den Wattenscheider Decodern verwenden (beides Fremo-Eigenentwicklung) - Die Fahrstrassen und Abhängigkeiten habe ich schon fertig.

Es ist nicht grade "pushing the limits", aber schon mit Ambitionen.

So bin ich flexibel und kann mich da einpassen, wo es dem Arrangement hilft.

In 3 Wochen müssen Oberleitung und Elektronik fertig sein. Am 31.10. ist das erste Treffen mit mir als Betriebsstelle... (Bibber...)

Wie heisste den eigentlich Dein Hafen? Oder habe ich das überlesen?

LG,
Axel

#44 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Axel-T 29.09.2015 12:08

Hallo Steffen
Bezüglich Logo...


Loose angelehnt an: http://www.hafen-spelle-venhaus.de/

10 Minuten klicken in Inkscape...

LG,
Axel

#45 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von MichaB 29.09.2015 12:59

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Hi Axel,

das "e" hinten soll doch bestimmt ein "c" sein oder?

Duck und wech......

#46 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 29.09.2015 13:11

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Hallo Axel,

sehr schönes Logo - und der Name gefällt mir auch. Das stelle ich gerne zur Diskussion.

Allerdings ist so ein kleiner Hafen sehr häufig in einen Hafenverbund mit mehreren kleinen Häfen eingebunden, um so Synergieeffekte nutzen zu können. Von daher würde mir dieses Logo mit der Unterschrift "Hafenverbund Mitteldeutschland - Hafen Stendiek" besser gefallen.
Das hätte auch den Vorteil, dass noch andere kleine Häfen im Rahmen der Forumbahn problemlos eingefügt werden könnten, z. B. "Hafenverbund Mitteldeutschland - Hafen Felixstadt"

Darf ich das Logo verwenden?

Betriebsart 2 und 3 sind verständlich.
Bei Betriebsart 1, also als eigene Betriebsstelle, wird dann das Einfahrsignal und die Einfahrweiche über dein "Werks-Stellpult" geschaltet? Das wäre ja ein Eingriff einer Privatfirma in die gesicherte Verkehrsführung der "Staatsbahn" (bei Euch noch Staatsbahn, bei uns ein Privatunternehmen mit staatlichem Hintergrund).
So hatte ich das zu Beginn auch umgesetzt, wurde aber dann durch ein erhellendes Gespräch mit einem Fachmann über Sicherungssysteme aufgeklärt. Ziel war es ja, den Hafen möglichst variabel, also unabhängig von einer Betriebsstelle in das Arrangement einbauen zu können (gut, Anschluss Schuster sollte schon in enger Verbindung mit dem Hafen verbaut werden ) Daher sind die (ortsgestellte) Strecken- und die Schutzweiche nur durch einen Schlüssel des zuständigen Fahrdienstleiters bedienbar. Die Bedienung erfolgt also grundsätzlich über eine Betriebsstelle jenseits der Einfahrweiche. Alle Züge für den Hafen fahren zunächst zu dieser Betriebsstelle, holen sich den Schlüssel für die Schutzweiche beim dortigen Fdl ab und erhalten von diesem auch die Genehmigung für die Fahrt direkt in den Hafen.
Auf die Idee, den Hafenanschluss als einen "äußersten Teil" eines Bf zu sehen, bin ich noch gar nicht gekommen. Das hieße jedoch auch, dass der Hafen stets in enger Anlehnung an einen Bf verbaut werden sollte, um das Bild stimmig zu machen.

Grüße
Steffen

#47 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 29.09.2015 13:12

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Micha...

Du weißt ja, ich bin nicht nachtragend... aber ich vergesse auch nichts

Wollen wir mal Schw... äh... Bauchvergleich machen????

#48 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Axel-T 29.09.2015 13:35

Hallo Steffen
Klar kannst Du das Logo brauchen.
Gib mir mal via PN deine EMail und ich sende Dir das SVG File für Inkscape...

Wie wäre es damit:


Jetzt muss Felix halt auch nen Hafen bauen.


Die Schweiz hat beides - Staatliche Bahnen (SBB) und Private (BLS, Rhb, ...) Und - genau wie Du habe ich mit jemandem gesprochen, der sich "damit auskennt".
Er hat die drei Möglichkeiten vorgeschlagen.

@Micha - Naja weltläufigkeit ist immer so eine Sache ;-)
Diek meint Deich auch Plattdeutsch
Sten - so steht es in Steffens Forenname

LG,
Axel
LG,
Axel

#49 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 29.09.2015 15:22

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Alex,
Micha hat den Wortwitz dahinter erkannt. Leider isser gleich danach geflüchtet, ohne sich das Lob dafür abzuholen

Beide Logos gefallen mir!

@Felix: Hast Du schon einen gleisplan für Deinen Hafen

Steffen

#50 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von tom tofte 29.09.2015 15:53

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Hallo StEn,

spontan eine Meldung aus dem "Forenbahnabseits": Ich lese hier gerne "undercover" mit ohne mich groß einzumischen! Eine interessante Betriebsstelle wird das sicher werden! Allerdings bereitet mit das Mitlesen doch größere Mühe da ich aufgrund deiner übergroßen Grafiken gezwungen bin horizontal extrem hin und her zu scrollen, die Formatierung der Beiträge geht dadurch komplett aus dem Leim! Wäre es möglich deine Grafiken auf die üblichen geforderten 800 px einzudampfen?! Weil sonst macht es keinen wirklichen Spaß die Beiträge hier mitzuverfolgen!

https://files.homepagemodules.de/b260145/...n2_QDklhwTW.png
https://files.homepagemodules.de/b260145/...n3_KwtMlkEr.jpg
https://files.homepagemodules.de/b260145/...n9_uKjCBOWM.png
https://files.homepagemodules.de/b260145/...n8_hIoyWdbl.png

... um nur mal ein paar Beispielgrafiken zu nennen ...

#51 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 29.09.2015 16:08

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Hallo Tom,

kein Problem. Da das die Ursprungspläne sind, werden sie im weiteren Verlauf nicht mehr auftauchen.
Meine Bilder schrumpfe ich grundsätzlich in das 600x480 px-Raster. Das dürfte dann ein ausreichender Kompromiss zwischen Erkenn- und Scrollbarkeit sein.

Grüße
Steffen

#52 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von tom tofte 29.09.2015 16:15

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Danke - das wäre nett!
Liegt anscheinend wohl auch daran ob man mit aktivierten Scipting in das Forum geht oder nicht, wie ich eben festgestellt habe. Ohne Aktivierung desselben erscheinen deine großen Grafiken in originalen Ausmaßen - mit erscheinen sie reduziert. Schon etwas seltsam und eine (wenn man so will) kleine Falle für Forenschreiber und Betrachter ...

#53 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Axel-T 29.09.2015 17:38

Hi Tom
Naja - Scripting scaliert die Bilder und wenn Du das Unterdrückst...
LG,
Axel

#54 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von ruebchen 29.09.2015 17:45

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Zitat von StEn im Beitrag #47
Micha...

Du weißt ja, ich bin nicht nachtragend... aber ich vergesse auch nichts

Wollen wir mal Schw... äh... Bauchvergleich machen????


Da halte ich mit wetten!

#55 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 30.09.2015 19:32

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@Stephan: Angeber!

Wir sollten jetzt wieder auf die Sachebene zurückkommen. Thema hier: Projekt "H", das Hafenmodul Nr. 1 für die Forenbahn

Grüße
Steffen

#56 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von BR143 04.10.2015 18:46

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Hallo Jungs,
ich muss euch da enttäuchen. Ich habe definitv nicht vor, auch so ein großen Hafen zu bauen.

Gruss Felix

#57 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Axel-T 04.10.2015 20:01

Also - das Logo ist Größen-Neutral..
;-)

#58 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von StEn 01.11.2015 22:56

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Hallo Forumbahner und Inderessierte,

ich weiß, ihr denkt, ich bin faul und der Hafen bleibt für immer im Rohbau.... weit gefehlt!

Der Plan hat sich weiter konkretisiert:



Ich füge ein 60cm-Segement mit einer weiteren Weichenverbindung ein, um die Gleislängen besser nutzen zu können.
Lange habe ich überlegt, wie ich die Straßen-Zufahrt in den Hafen gestalte. Eine Brückenzufahrt ÜBER das Gleis musste ich ziemlich schnell aus Platzgründen verwerfen. Ein klassischer Bahnübergang über das Streckengleis ist einerseits in der Epoche VI nicht mehr üblich, zudem soll das Streckengleis auf meinen Segmenten möglichst ungestört verlaufen. Letztlich habe ich mich entschieden, eine Unterführung unter dem Streckengleis und eine Straßenrampe zwischen Hafengelände und Streckengleis zu bauen.
Das kurze Ausziehgleis über die Schutzweiche wird bis zum Modulrand verlängert. Dazu irgendwann mehr...

Die Gestaltung des Geländes hat begonnen. Dazu bin ich gerade dabei, die Umschlag- und Lagerfläche des Container-Depots auszugestalten. Einen passender Zaun suche ich noch.



Eine weitere Baustelle ist das Hafengelände selbst:



Zunächst habe ich die Bereiche zwischen den Gleisen mit Trittschall-Dämmmatten, Stärke 2,3mm, aus dem Baumarkt ausgefüllt. 2 Matten übereinander sind zwar nur ca 0,1 mm höher als das Tillig-Gleis, aber es fällt auf. Da dieses Material ein nur eingeschränktes Formgedächtnis hat, rollt man einfach mit einer Andrückrolle die Matten zusammen. Wenn sie sich wieder "aufquellen", liegt die Oberfläche so weit unter der SOK, so dass man mit Spachtel eine saubere Oberfläche gestalten kann.

Eine große Herausforderung ist es, die Gleise im Planum zu versenken. Dazu habe ich mich nach dem Studium diverser Internet-Beiträge und aus eigener Erfahrung schließlich für folgende Variante entschieden:
- Abfräsen der Schraubenköpfe auf den Kleineisen,
- Entfernen der Brünierung auf den Innenseiten der Gleise, ca alle 3-5 cm,
- Anbringen von Lötzinn auf diesen blanken Stellen,
- Anlöten von L-Profilen 1,5 x 2,0 mm an die Innenseiten der Gleise (1,5mm-Schenkel hochkant, 2mm-Seite liegt auf Kleineisen auf)

Hier ein Zwischenergebnis:



Zunächst sah der Spalt ziemlich breit aus, aber nach dem Spachteln fand ich es optisch sehr zufriedenstellend:



Das Gleis wirkt jetzt wie ein Rillengleis. Eine zeitlich nicht ganz unerhebliche Herausforderung sind die Weichen:



Einem Tipp folgend fand ich im Internet ein sehr gelungenes Bild einer Extra-Anfertigung einer Rillenweiche. Da ich aber weder 1,5 Jahre auf eine Weiche warten wollte und auch nicht 80 - 100 EUR für eine einzelne Weiche zu zahlen bereit bin, blieb nur die gezielte Änderung einer vorhandenen Tillig-Weiche. Zunächst jedoch habe ich nochmal detailiert Vorbild-Studium betrieben, um zum Ergebnis zu kommen, dass nahezu jede Weiche beim Vorbild anders ist.
Also habe ich dann das gleiche Verfahren wie oben beschrieben angewendet. Mit dem Ergebnis bin ich bisher sehr zufrieden. Erste Fahrversuche waren erfolgreich, die Lok zeigte sich sehr kontaktfreudig.. äh -sicher, aber es holperte an den Löstellen noch beträchtlich.
Da bei mir zuhause um diese Zeit Dremel-Verbot herrscht, werde ich die Laufflächen-Optimierung in Kürze nachholen... wobei... vielleicht unter einer Decke und dann... ach was! Muss heute nicht mehr sein!



Demnächst dann wieder mehr.

Grüße
Steffen

#59 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Speziguzi 01.11.2015 23:14

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Hallo Steffen

Daumen hoch

Ich bin gespannt wie es bei dir weitergeht.......

#60 RE: Projekt "H", das Hafenmodul - ein Baubericht von Hausser 02.11.2015 00:01

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Hallo Steffen,

das sieht nach verdammt viel Arbeit aus. Macht aber schon einen sehr guten Eindruck. *daumenhoch*
Weiter so!

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