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#61 RE: Welche Variante? von szysi 10.10.2014 20:36

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Hallo liebes Forum,

möchte gern folgende Idee zur Endbahnhofsgeschichte vorstellen.

Bhf-Version 8: Enden



Würd mich dafür intressieren was Ihr darüber denkt...

Bei beiden Gla hab ich noch nicht entschieden was dort produziert wird. Auf dem 1,60m Steckensegment würde ich vielleicht einen kleinen Unterwegshalt einplanen.
Meine Idee war neben den von Tom angesporchenen virtuellen Gleisanschlüssen im SB auch auf den Ansatzsegmenten ausgestalltete Anschließer darzuzellen.
Ist das jetzt wieder zu viel des Guten?
Könnte man bei diesen Konzept noch einen Bahnübergang und/oder eine Minibrücke unterbringen?

#62 RE: Welche Variante? von szysi 11.10.2014 13:14

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Hallo und ein schönes Wochenende,

hab vor dem Hintergrund doch einen Endbahnhof zu bauen meine unzähligen Entwürfe duchgeschaut und bin über Bhf-Version 4: Opperode gestolltert.
Hier eine kleine Modifikation zum Endbahnhof

Bhf-Version 9: Opperode-Enden Hbf.



Mit wenigen Mods lässt sich der Lokschuppen umsetzen und ein Gleisanschuß könnte dort entstehen.
Wenn ich das schmale Steckensegment und sogar die Wendel oben drauf ausgestellte, wie in meinen letzten threat, Bhf-Version 8 Enden...
Würde man dann nicht auch sichtbar eine kleine Spitzkehre im Betriebsablauf darstellen?
... mit 2 gleisiger Wendel so wie so aber halt nicht im Sichtbaren Bereich!

#63 RE: Welche Variante? von cauchy 11.10.2014 15:27

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Moin!


Finde ich so schon nicht mehr so "übervoll". Ich würde aber den Lokschuppen ein Gleis weiter nach "unten" legen. So musst Du bei jedem Umsetzen einer Lok, die gerade an den Behandlungsanlagen steht, wegfahren.

Wenn es nur ein Endbahnhof sein soll, dann geht geht das wohl noch (weil dann wohl weniger Züge gleichzeitig im Bahnhof und/oder an den Behandlungsanlagen sind), bei einer Spitzkehre mit potentiell mehr Zügen, wird es dann m.E. mit dem Lokschuppen und den Behandlungsanlagen am Ausziehstummel zu eng betrieblich.


Grüße,
Harald

#64 RE: Welche Variante? von szysi 11.10.2014 17:01

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Moin Harald,

da hast du völlig recht, das Lokumsetzen würde nicht optimal sein. Wenn der Schuppen nach unten gesetzt und dazu das Lokumsetzen umgekehrt würde, dann ist´s besser, oder?!
Ich meine natürlich mit sehr kurzen Zuggarnituren und einer Spitzkehre nur in sehr abgeflachter Variante mit relativ wenig Güterumschlag.
Es würde dann folgendermaßen aussehen:

Bhf-Version 10: Opperode-Wenden

#65 RE: Welche Variante? von cauchy 12.10.2014 09:11

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Hallo René,


ja, so halte ich das für sinnvoller beim Betrieb ...


Grüße,
Harald

#66 RE: Welche Variante? von tom tofte 13.10.2014 13:51

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Hallo René,

nur kurz eine kleine unvollkommene Skizze von mir, wie ich mir das vorstellen könnte.
Die Bahnhofsausfahrt links mit Bogenweichen gestalten - bei Dir sieht das nicht so schön aus, weil nach dem langen geraden Bahnhof ein sehr enger Radius folgt, denn Du versuchst mit einem Lagerhaus zu kaschieren. Warum also nicht den Radius größer machen und die Bahnhofseinfahrt sanft in den Bogen legen (in meiner Skizze ist das noch verbesserungswürdig ) ?! Das sieht doch in meinen Augen besser aus.

Die Weichen unterhalb des Gsch kann ich nicht recht nachvollziehen. Warum dort und nicht am Bahnhofsende? Allerdings bräuchte man eine Dkw, eine entsprechende die zu den Tilligweichen passen würde gibt es z. B. von Weller. Der Gla ist über einen halben Hosenträger angeschlossen.



Es gibt natürlich auch noch andere mögliche Varianten. Vielleicht hilft es Dir ja trotzdem weiter?!

#67 RE: Welche Variante? von Lernkern 13.10.2014 14:18

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Guten Tag.

Hmm, wieso fällt mir bei Onkel Toms letztem Plan und der Erwähnung der DKW jetzt Beerfelden, der Endbahnhof der Strecke Hetzbach-Beerfelden ein? Weil er nur 240m lang war, vielleicht? Und warum habe ich keine Zeit zum Malen? Fragen über Fragen...

Gruß

Jörg

#68 RE: Welche Variante? von tom tofte 13.10.2014 14:29

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Hallo Jörg,

warum Du keine Zeit hast zum zeichnen - ja das weiß ich auch nicht. Ich weiß aber warum ich gerade keine Zeit habe.
Wer es hat, der kann im MIBA Heft Endbahnhöfe Planen und Bauen
https://shop.vgbahn.info/miba/shop/endba...bauen-_228.html
nachschauen. Da ist er drinn ...

Nachtrag:
Manchmal hat man Glück: Ich hatte den Plan als Skizze irgendwo in den tiefen meiner Festplatte gespeichert. Hier ist er also:



Ergänzende Infos findet man bei Wikipadia und zum Anschlußbahnhof Hetzbach etwas bei "Doku des Alltags". Hier noch ein alter Fahrplan vom Sommer 1939. Mehr habe ich momentan nicht dazu gefunden ...
Viel Spaß beim Planen damit!

#69 RE: Welche Variante? von szysi 15.10.2014 18:40

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Hallo,

das sind ja richtig gute Vorschläge geworden!
Ich muß sagen die erste Idee/Skizze von Onkel Tom hat mich schon irgendwie überzeugt. Hier ist die Gleisgeometrie so schön einfach, nicht wie bei Exoten wie Gomaringen.
Meine Vorschläge betrachte ich auch immer mehr mit Abstand. Ich hab mal ein wenig Zeit gefunden und habe das im Programm umgesetzt.
Muß aber dazu sagen die DKW ist eine Tillig weil ich die eh schon habe. Mit Flexgleisen läßt sich das im Programm ganz gut zu einen Gleisbild verlegen.
Die Kreuzung für den halben Hosenträger müßt ich mir noch kaufen, oder sogar mal meine ersten Selbstbauversuche probieren.
Auf jeden Fall sind im Endeffekt 2 Versionen entstanden wo GS und EG getauscht worden sind.
Im folgenden nur der Ursprungsplan:




Mit Beerfelden muß ich mich demnächst mal beschäftigen. Da brauch ich bestimmt mehr Zeit. Die Bilder sehen super aus Onkel Tom, ist zwar DB aber in DR voll übertragbar. Schön!
Evtl. bestell ich die MIBA-Ausgabe, da gibts bestimmt noch viel mehr Anregungen gerade für einen Endbahnhof nachzulesen.
Sogar der Fahrplan von 39, die beste Gundlage überhaupt! Danke für den Tipp.

#70 RE: Welche Variante? von wknarf 15.10.2014 19:18

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Moin René,

ich würde zu Variante 1 tendieren -- da kannst Du einen Wagen vom Güterschuppen selbst dann abziehen, wenn Gleis 1 belegt ist.

Viele Grüße,

Frank

#71 RE: Welche Variante? von szysi 15.10.2014 20:20

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Hi Frank,

hast recht, funktioniert nicht wirklich.

#72 RE: Welche Variante? von tom tofte 16.10.2014 16:46

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Hallo Rene,

kurz eine grobe Skizze wie man es auch noch machen könnte:
Bahnhofsausfahrt noch mehr in den Bogen gelegt. Gleisanschluss auf freier Strecke mit Schutzweiche anders gestaltet. Strecke verläuft mehr geschwungen und die Gleiswendel wird soweit möglich miteinbezogen. Letzters muß nicht sein, man kann die Strecke natürlich auch ohne den engen Bogen der Gleiswendel im Hintergrund verschwinden lassen, wie in Deiner Version. Auf einen Haltepunkt (wenn es dort einer sein sollte?!?) auf freier Strecke würde ich verzichten. Im Bahnhof andere Lage des Gleisanschlusses (Lagerhaus einer LPG), dafür ein Abstellgleis für das Güterwagenaufkommen des Gla auf freier Strecke. Der Gla wird somit vom Bf. aus bedient. Bahnsteiglänge reduziert (mit ca. 1,5 Metern Länge sollte das für eine Nebenbahn locker ausreichend sein). Ladestraße etwas anderer Gleisverlauf. Sah mir bei Dir zu geschwungen aus.



Soweit kurz von mir ...

#73 RE: Welche Variante? von szysi 16.10.2014 22:52

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Nabend,

anbei eine neue Variation in Anlehnung an das letzte Bsp,



Onkel Toms Mischung aus meinen Entwürfen gefällt mir gut. Ich hoffe ich hab das einigermaßen hinbekommen.
Leider ist der Gla nicht ganz wie vorgeschlagen umzusetzen.
Das Zwischensegment darf nur 35cm tief und 160cm lang sein!

Priorität hat aber erst mal der Bhf, der Gla kann ja nachgeplant werden...
Wenn ich das so seh, ist das nun schon sehr vielversprechend.

#74 RE: Welche Variante? von kartusche 17.10.2014 11:36

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Ein einfacher Endbahnhof mit Gleisanschluss und Lokschuppen als Beispiel:
(aus dem Beitrag: RE: Normalspurige Nebenbahnen in der Schweiz)

https://files.homepagemodules.de/b260145/...c85c7d8616f.gif

Vorbildfoto damals:
http://api3.geo.admin.ch/luftbilder/view...om=3&rotation=0

Und heute
https://maps.google.ch/maps?q=Niederweni...ningen&t=h&z=17

#75 RE: Welche Variante? von szysi 17.10.2014 17:18

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Hallo und danke Ralf,

die Hochwaldbahn mit Nonnenweiler war ja auch schon ein ganz heißer Tipp.
Du hast völlig recht mit deiner "Randnotiz: Das Vorbild hat IMHO oft noch die besten und allenfalls ungewöhnlichsten Varianten für einen kleineren Bhf."
Die bewegten Bilder von heute auf GoogleMaps sind schon klasse

Auf der alten Luftaufnahme ist sogar eine Dampflok im/vorm Schuppen! Die Gleise sieht man astrein mit Wagenladungen und Lagerplätzen und Waggondrehscheibe. Das inspiriert ungemein!

Gleisbildmäßig hab ich bei mir ja den Gla auf dem Strecken- und Wendelsegment. Was ich aber toll finde ist der Maschinenbau als Gla.
Ich hatte bei mir ja ganz pragmatisch über Holzverarbeitung nachgedacht. Das gefällt mir aber nur bedingt.

#76 RE: Welche Variante? von szysi 17.10.2014 19:20

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Hallo,

hab mich mal an das Thema Beerfelden/Hetzbach gewagt. Die Gleisführung ist schon ein wenig anders. Anbei die 1. Interprätation für meine Platzverhältnisse, "nackt" ohne Betriebstellenzuweisungen...



Schönes Wochenende wünsch ich allen die Mitlesen und schreiben.

#77 RE: Welche Variante? von Lernkern 17.10.2014 22:25

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Moin.

Schick;-) Freut mich, dass du Beerfelden "versuchst". Auf die Schnelle: Nimm in der Einfahrt eine Rechts- statt einer Linksweiche.

Gruß

Jörg

#78 RE: Welche Variante? von szysi 18.10.2014 11:18

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Moin,

hab mich mal nach dem Frühstück hingesetzt und Beerfelden etwas detaillierter gestalltet und die von Jörg angesprochene Weiche verändert. Der Radius der Ein/Ausfahrt ist hierdurch ein bissen größer.
Der Plan ist nun ohne Kran und Gleiswaage. Könnte man das evtl. noch glaubhaft irgendwo unterbringen?
Warum gibt es eigentlich so viele Rampen in dem Plan?
Ist die Lokschuppenanbindung so vorteilhafter?




Und noch eine Zugabe mit Bogenweiche in der Ein/Ausfahrt und damit längeren Bahnsteiglängen. Kran und Gleiswaage hab ich auch untergebracht. damit sind die Gütergleise leider etwas kürzer geworden.

Was meint Ihr???

#79 RE: Welche Variante? von tom tofte 19.10.2014 19:11

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Hallo René,

wenn ich mir Deine Planungen so anschaue, dann fällt mir einiges auf, bei dem ich mich frage warum Du das so machst?!

Erstens sind Deine Bahnhöfe immer sehr (!) gerade.
Zweitens ist die folgende Ausfahrt oft sehr klein im Radius gewählt, gerade auch im Verhältnis zum langen geraden Bahnhof.
Drittens sind Deine Bahnsteiglängen in den Bahnhöfen bis zum letzten Zentimeter ausgereizt.
Viertens ist in den letzten Plänen die Streckenfortführung auf den folgenden Segmenten immer ganz hinten gelegen.

Das zieht sich wie ein roter Faden durch viele Deiner Pläne. Hat das einen bestimmten Grund?

Mir scheint das es anders besser ginge, bzw. besser wirken würde, wenn Du ...
--> den Bahnhof auch mal etwas leicht geschwungen planen würdest ...
--> den Radius der Bahnhofseinfahrt vergrößern würdest und den Bahnhofskopf dazu teilweise auch (noch mehr)
in den Bogen verlegen würdest (Bogenweichen) ...
--> die Bahnsteiglänge angemessen reduzieren würdest, 1,2 Meter (oder sogar noch weniger wie z.B. in Beerfelden) sollten doch eigentlich ausreichen ?!

Zu Beerfelden:
Bei Beerfelden fällt auf das das Verhältnis von Bahnsteiglängen und Gütergleisen nicht so recht passen will.
Da würde ich Dir raten den hinteren Teil des Bahnhofes mit den Gütergleisen zu verlängern und den vorderen Teil entsprechend zu verkürzen. Meine Skizze gibt die Längenverhältnisse in Beerfelden schon recht gut wieder. Zu lange Bahnsteige auf kosten der Gütergleise bekommen dem Bahnhof nicht so recht. Es ist halt letztlich doch eine (auch wenn das Vorbild als Nebenbahn konzessioniert war und nicht als Kleinbahn) Kleinbahnstation. So wie Du ihn jetzt zuletzt geplant hast müsste man eigentlich den Plan um einen Meter verlängern, damit auch die Güteranlagen noch angemessen zu ihrem Recht kommen. Und wenn Du dann noch der Ausfahrt einen großzügigen Radius spendieren würdest ...

Das ist jetzt auch nicht böse gemeint, mir ist das nur sehr aufgefallen. Also eher eine Anregung von mir.
Kann ja aber auch sein das es dafür einen bestimmten Grund gibt, warum Du so und nicht anders planst.

#80 RE: Welche Variante? von kartusche 20.10.2014 11:37

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Hallo,

das mit dem "leicht geschwungen" halte ich mittlerweile fast für einen Mythos. Wenn es beim Vorbild keine geographischen oder sonstige Zwänge gab wurde nix geschwungen, sondern einfach gerade gebaut.

Ansonsten könnte René auch den Bahnhof an sich drehen auf der Grundplatte, mit leichter Diagonale von links unten nach rechts oben (ist derzeit von links oben nach rechts unten). Das entschärft das Radiusproblem und wohl auch die "Hintenlage" der weiteren Strecke.


Den Lokschuppen kann man auch wie verlinkt anbinden, ist zwar von einer Schmalspurbahn aber soll ja nur als Beispiel dienen.
https://maps.google.com/maps?q=gare+ste+...erland&t=h&z=18
http://api3.geo.admin.ch/luftbilder/view...om=4&rotation=0

Edit: Bearbeitetes Bild hinzugefügt

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