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#1 Krakow - die Kompaktversion von Kute 11.02.2014 18:06

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Nach Krakow ist vor Krakow,

als erstes will ich mal meine geistigen Ergüssse, was man auf sieben Metern so bauen kann hier vorstellen.
An der Größe und am Aufbau der unteren Etage ist eigenlich nicht mehr zu rütteln:



Wichtig sind mir der große Schattenbahnhof mit möglichst vielen Abstellgleisen (hier sind es 12, das obere durchgehende Gleis ist als Durchfahrtgleis und bei Betriebsruhe als zwei weitere Abstellgleise gedacht)
Wie man an der Form der Grundplatte und an dem horizontalen und vertikalen Lineal sieht, ist die Fläche in etwa 4 qm also genauso viel wie bei den alten Anlagen. Aber eben lang und schmal.

Die nun folgende Zwischenetage besteht eihgentlich nur aus zwei Wendeln mit je 2 Umdrehungen, damit kommen wir auf einen Abstand zwischen unten und oben von knapp 20cm. In Anbetracht der geringen Tiefe der Anlage völlig ausreichend.



Die Anlage stellt eine eingleisige viel befahrende Nebenstrecke mit teilweisen Hauptbahnverkehr dar. Also die typische Verbindungsstrecke zwischen zwei Nord-Süd-Magistralen, eine für Mecklenburg typische Konstellation.
Die linke Wendel ist teilweise zweigleisig, der Innenkreis ist eine Stichstrecke für Triebwagen. Auch sowas gab es in Mecklenburg, Beispiele: Rostock-Tessin, Pritzwalk-Putlitz, ...

Nun kommen wir zur oberen Etage, hier befindet sich der Bahnhof, endlich mal so lang, dass vor und hinter dem Zug noch etwas Bahnhof ist



Zwei Gütergleise, zwei Personenzuggleise, ein Bahnanschluss, links neben dem EG ein Triebwagengleis mit Bahnsteig und die Ortsgüteranlage machen diesen Bahnhof aus. Links neben der Einfahrt findet noch der Ringlokschuppen ohne Drehscheibe ala Pritzwalk sseinen Platz.

Hier im Bahnhof sehe ich noch etwas Optimierungspotential, vielleicht gibt es ja noch Ideen.
Zur Signalisierung gibt es auch schon etwas Planung bzw. Ideen, der linke Bahnhofskopf erhält 2 Einfahrts- und 4 Aussfahrtssignale als Formsignale, rechts ein Einfahrts- und 4 Ausfahrtssignale, hier liebäugel ich mit EZMG, auch die gab es ja in Mecklenburg.

#2 RE: Krakow - die Langversion von Lanzelotxx 11.02.2014 18:24

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Wäre nicht folgende Anordnung der Gleise (auf Grund der Gleislänge) im Schattenbahnhof besser?




Grüße
Jens

[ Editiert von Lanzelotxx am 11.02.14 18:24 ]

#3 RE: Krakow - die Langversion von Kute 11.02.2014 19:00

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Hallo Jens,

eine klasse Idee:



manchmal kommt man auf die einfachsten Sachen nicht, Betriebsblindheit nennt man sowas .

#4 RE: Krakow - die Langversion von DR-Wagi 11.02.2014 20:40

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Hallo Klaus,

ich hab eben überlegt ob ich dich nicht frage ob du bei mir nen bissel Landschaftsbau betreiben willst, dann habe ich aber in deinem alten Fred nachgelesen und kenne nun die Hintergründe des Neubaus.
Okay, dann auf ein neues, aber probiere mal den Bahnhof nicht ganz so parallel zur Anlagenkante zu planen. Sieht optisch um Welten besser aus, und ich denke das bekommst du hin. Der geänderte Schattenbahnhof ist so viel besser, und fahrtechnisch sollte es ebenfalls besser rollen. Wenn du mit der Länge hinkommst sind die 12 Gleise nicht schlecht. Ich überlege ja auch im Moment den Schattenbahnhof nochmal zu erweitern.

Also dann, viel Spaß und Erfolg bei der weiteren Planung, ich schaue auch hier immer wieder rein.

#5 RE: Krakow - die Langversion von sky_13 11.02.2014 20:48

Hallo Klaus,

ich will mich mal an der Kritik der oberen Ebene machen, nachdem Jens ja schon einen super Hinweis für die untere gegeben hat.

Nur Bahnhof auf 7 m... Wahnsinn. Ich weiß zwar nicht, was Du an Nutzlänge bekommst, aber es wird dem Original nicht viel nachstehen. (ich habe den Gleisplan hier gefunden). Aber Strecke ist dann fehl am Platze? Ich finde die Anlage des Bahnhof recht authentisch, aber die Ausfahrten garnicht schön. Aus meiner Sicht gehört zum stimmigen Bild auch eine plausible Ausfahrt. Das im Modell auf drei von fünf Richtungen im Original einzuschränken ist sicher sinnvoll.

Bahnhofsgleise kürzen und etwas mehr Strecke zeigen wäre mein Hinweis dazu. Es sollte ausgewogen sein, nicht zu viel von einem ohne das andere (Strecke/Bahnhof)

Zur Signalisierung gibt der oben angegebene Gleisplan schon einige Hinweise.

Herzliche Grüße
hajO

#6 RE: Krakow - die Langversion von tom tofte 11.02.2014 21:06

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Zitat
Bahnhofsgleise kürzen und etwas mehr Strecke zeigen wäre mein Hinweis dazu. Es sollte ausgewogen sein, nicht zu viel von einem ohne das andere (Strecke/Bahnhof)



Sehe ich ganz ähnlich!

#7 RE: Krakow - die Langversion von 119erFan 11.02.2014 22:18

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Zitat
Gepostet von Kute
....hier liebäugel ich mit EZMG, auch die gab es ja in Mecklenburg.



Moin Kute,

hier ist Vorsicht angesagt, sofern dir die Vorbildtreue wichtig ist. Die EZMG-Stellwerke waren nur für einen relativ starren und einfachen Spurplan geeignet, ich habe das was von nur eingleisige Strecken und nur (bis zu fünf) parallele Gleisen im Hinterkopf. Genau im Detail müsste ich dies auch erst wieder raussuchen.

Dein linker Bahnhofskopf erscheint mir danach nicht EZMG-konform. Aber wie gesagt, ist nur aus den grauen Zellen, ich kann mich auch täuschen, müsste es eben erst wieder genau nachlesen.

Ansonsten: Mecklenburg -> ganz klar

Viele Grüße
Dan

#8 RE: Krakow - die Langversion von echoo 11.02.2014 22:26

Hi Kute,

diiiie Chance hast Du ja da, auch wenn es schade ist um die vorhandene Anlage.
Ich hätte mich vielleicht an einem Vorbild-Bahnhof orientiert, für Mecklenburg gibt es hier ja genügend Beispiele.

Und EZMG geht auch auf relativ komplizierten Bahnhöfen,
Dein jetziger Plan sieht fast nach Wurzbach aus, auch wenn der ein Kopfbahnhof (im rechten Teil) wäre, und der hatte EZMG.

Auf alle Fälle viel Vergnügen beim Neubau.

Gruß
echoo

#9 RE: Krakow - die Langversion von Lernkern 11.02.2014 22:40

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Hallo Klaus,

von mir noch ein Vorschlag zum Schattenbahnhof: Baue einen mit richtig langen Gleisen und parke die Züge hintereinander. Spart nebenbei auch 14 Weichen.

Viele Grüße

Jörg

#10 RE: Krakow - die Langversion von 119erFan 11.02.2014 22:50

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Moin nochmal,

Zum Thema EZMG steht auch was bei Wiki:

Hier lang

Im Abschnitt Besonderheiten findest du die Grundregeln (so schlecht sind meine grauen Zellen doch noch nicht ) und auch die Möglichkeiten, diese in gewissen Grenzen zu umgehen.

Viele Grüße

Dan

#11 RE: Krakow - die Langversion von 2043er 12.02.2014 06:23

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Zitat
Gepostet von Lernkern
Hallo Klaus,

von mir noch ein Vorschlag zum Schattenbahnhof: Baue einen mit richtig langen Gleisen und parke die Züge hintereinander. Spart nebenbei auch 14 Weichen.

Viele Grüße

Jörg



Hallo Jörg,

Auch wenn ich nicht Klaus, sondern Markus bin, würde ich dich gern fragen ob das denn effektiv von Nutzen ist. Klar, der Kostenfaktor ist bei weitem geringer. Auch die potentiellen Fehlerquellen minimieren sich hier quasi von selbst.

Wie allerdings sieht dann der Betrieb aus? Sollte hier bei den beidseitgen Ausfahrten zum Wendel hin jeweils eine Wendeschleife eingeplant werden um die Züge die im Weg stehen zurückzuführen

Ich frage mit dem Hintergrund, weil ich beim Weiterbau vielleicht doch einen Sbhf. einplanen möchte.

Danke!

Lg Markus

#12 RE: Krakow - die Langversion von Lernkern 12.02.2014 09:27

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Hallo Markus,

zunächst müsste man in den Schattenbahnhofsgleisen Fahrtrichtungen festlegen.

Ich bin nicht ganz sicher, ob ich deine Frage richtig verstanden habe. Falls ja, dann sprichst du die Kehrseite der Medaille an: Der Zug der in einem Gleis vorne steht, muss auch als erster wieder raus.

Viele Grüße

Jörg

#13 RE: Krakow - die Langversion von Kute 12.02.2014 11:55

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Hallo,

vielen Dank für das große Interesse an meinen neuen Aktivitäten.

@hajO
ich baue nicht den Bahnhof Karow(Meckl.) nach und auch nicht den originalen Krakow am See.
Es ist im Prinzip ein fiktiver Gleisplan, der allerdings die Elemente die zu einem typisch preußischen Bahnhof gehören auch enthält.

Die Bahnhofsgleise möchte ich eigentlich nicht kürzen, lieber die Strecke in Kulissen, unter Brücken o.ä. glaubhaft verschwinden lassen.
Tunnelöffnungen wird es nicht geben, passen einfach nicht ins flache Land.

Mit EZMG möchte ich wie gesagt nur einen Bahnhofskopf ausrüsten, der andere bekommt Formsignale. Ich weiß nicht ob es so einen Signalsystemwechsel-Bahnhof gibt oder gab, vielleicht kann mir da jemand helfen ?

Den Schattenbahnhof mit langen Abstellgleisen auszurüsten und zwei Züge hintereinander zu stellen, das habe ich bei der jetzigen Anlage gehabt, es ist einfach zu unflexibel, schon weil eine Reihenfolge vorgegeben ist.

Die Anzahl der Weichen spielt nicht unbedingt eine Rolle, nicht bei den Kosten (sind einfach schon vorhanden) und nicht beim Schalten (ich schalte immer Fahrstrassen über den Traincontroller).

Was ich noch einmal überdenken werde, ist die Möglichkeit des Wendens über eine Rückführung der Strecke an den Wendeln. Dazu muß ich aber erst noch das Gleisplanprogramm (WinRail 10) bemühen.

#14 RE: Krakow - die Langversion von cauchy 12.02.2014 13:23

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Mahlzeit!


Nur eine kurze Zwischenfrage: Doch eher Anlagenplanung statt -bau?


Grüße,
Harald

#15 RE: Krakow - die Langversion von Kute 12.02.2014 14:00

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Hallo Harald,

nicht nur Planung, nur ne kleine Diskussion die dann nahtlos in den Bau übergeht .

#16 RE: Krakow - die Langversion von br218 12.02.2014 16:55

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Hallo Klaus,

neues Jahr, neues Krakow? Die wievielte Krakow-Anlage wird das jetzt?

Zur Schattenbahnhof-Frage: Es gab ja bereits den Vorschlag, ihn entweder komplett ohne oder mit einer durchgehenden mittleren Weichenstraße zu bauen. Hier noch ein neuer Vorschlag: Was hältst du davon ein Mittelding davon, also einige Gleise geteilt und einige durchgehend? Dann kannst du ja die langen Gleise für die Durchgangsgüterzüge zum Seehafen Rostock und die kürzeren Gleise für kürzere P-Züge nehmen (als Beispiel). Das Verhältnis Kurze Doppelgleise zu langen durchgehenden Gleisen müsstest du dann von deinem Fuhrpark und/oder vom Betriebsprogramm abhängig machen.

Zum EZMG-System: Wunderbare Idee Wie bereits geklärt wurde gab es auch Abzweigbahnhöfe mit EZMG. Pretsch ist so ein Beispiel.

Aber: Wenn EZMG, dann richtig, dass heißt dann der komplette Bahnhof. Einen Mischung Bahnhofskopf 1 Formsignale und Bahnhofskopf 2 EZMG gab es nicht. So wie es dir vorschwebt ginge es also nicht. Ich vermute dass das ganze damit zusammenhängt dass die ganze EZMG-Technik für deutsche Verhältnisse ja doch eine Sonderbauform darstellt.

Was aber geht (und absolut vorbildgerecht ist da in echt x-Mal vorkommend) wäre eine Mischung aus Hl und Formsignalen. Da gibt es mehrere Versionen: z.B. nur die Einfahr- und Einfahrvorsignale als Hl und der Rest Formsignale, oder in einem Bahnhofskopf die Ausfahrsignale Hl und der Rest Formsignale. Was auch geht ein einzelnes Hl-Signal und sonst nur Formsignale (gab es so in der Form eine Zeit lang in Nordhausen und gibt es auch heute noch in Strausfurt). Auch sicherlich sehr reizvoll, zumal wahrscheinlich extrem selten auf einer MoBa-Anlage umgesetzt. Dabei will ich aber nicht unerwähnt lassen dass das dann natürlich auch 2 Stellwerke voraussetzt (während du hingegen beim EZMG ja mit einem Anbau am Emfangsgebäude auskommen könntest)

#17 RE: Krakow - die Langversion von 2043er 12.02.2014 17:34

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Zitat
Gepostet von Lernkern
Hallo Markus,

zunächst müsste man in den Schattenbahnhofsgleisen Fahrtrichtungen festlegen.

Ich bin nicht ganz sicher, ob ich deine Frage richtig verstanden habe. Falls ja, dann sprichst du die Kehrseite der Medaille an: Der Zug der in einem Gleis vorne steht, muss auch als erster wieder raus.

Viele Grüße

Jörg



Hallo Jörg,

Du hast richtig verstanden. Darauf wollte ich hinaus, danke!

lg Markus

#18 RE: Krakow - die Langversion von Kute 12.02.2014 19:39

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Hallo Martin,

dass es keine Mischform bei den Signalen mit EZMG gibt finde ich schade. Vielleicht kann man ja die Bahnhofsköpfe trotzdem unterschiedlich signalisieren, wäre ein Kompromiss, die Signale wären ja in etwa 4-5m auseinander. was meint ihr dazu ?

Für den Schattenbahnhof habe ich glaube ich das NonplusUltra gefunden.

Ich habe noch zwei Endschleifen eingebaut, Fahrten von A nach B und Zurück sind also möglich, jeweils 3 kürzere und 3 richtig lange Abstellgleise je Richtung sind vorhanden und ein Durchfahrgleis gibt es auch.

#19 RE: Krakow - die Langversion von br218 12.02.2014 19:51

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Wie oben schon geschrieben, den einen Bahnhofskopf mit Hl und den anderen mit Formsignalen würde gehen und wäre so absolut vorbildgerecht. Da musst du für dich entscheiden was dir besser gefällt. Günstiger dürfte Hl/Formsignal sein.

#20 RE: Krakow - die Langversion von Wilzschhaus 13.02.2014 10:33

Hallo Klaus,

Die letzte Version des Schattenbahnhofs unter Mithilfe die Idee von Jens ist eine sehr gute Lösung. Da kannst du deine viele Züge schön abstellen.
Wenn du die Möglichkeit hast würde ich den Bahnhof in einem ganz sanften Bogen legen. Und eventuell auch noch das EG auf der andere Seite, also gegen der Hintergrund, bringen. Damit bleibt der Blick auf die Züge frei. Wie wäre es mit einem Halbreliefgebäude?

Gruß, Peter.

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