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#1 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von hb74 04.07.2013 22:37

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Hallo liebe Forumgemeinde,

ich bin noch Anfänger und habe bald ein Zimmer für meine Modellbahn zur Verfügung. In diesem Thread habe ich mich kurz vorgestellt.
Ich habe auch schon mal ein Testmodul gebaut, das habe ich hier beschrieben.
Jetzt wollte ich mal mit der Planung für eine größere Anlage im Modellbahnzimmer beginnen.
Hier mal eine kleine Skizze von dem Raum:

Ich versuche mal über das Formular zu beschreiben was ich mir vorstelle

Welches Gleissystem soll eingesetzt werden? H0 Tillig Elite
Wieviel Platz hast du zur Verfügung? Wie man hoffentlich der Zeichnung entnehmen kann, könnte ich mir eine L-Anlage entlang der freien Wände vorstellen (ca. 3,3 x 3,4 m). Wenn jemand eine andere Idee hat wie ich den Raum ausnutzen könnten bin ich da offen. Ich muss nur einen Schrank in der gezeichneten Größe unterbringen, außerdem sollte auch ein Bastelplatz im Zimmer vorhanden sein.
Kopfbahnhof? Tendenziell ja, denn das entspricht der aktuellen Situation in meiner Heimatstadt Bocholt.
Kreisverkehr? eher nicht ! Mindestradien Hoffe vielleicht mit den 484mm Radius planen zu können. Im nicht sichtbaren Bereich darfs gerne kleiner werden.
Epoche VI
Welches Thema soll deine Anlage haben? Ich möchte versuchen Themen aus Bocholt umzusetzen. Leider wird hier heute bahntechnisch nicht mehr viel geboten. (1 Regionalbahn je Stunde). Vielleicht kann ich das um 1 oder 2 Industrieanschlüse erweitern. siehe auch Testmodul)
Welche Fahrzeuge sollen eingesetzt werden? Ich besitze bereits eine V60 der Bocholter Eisenbahngesellschaft. Hinzukommen soll nach Möglichkeit eine BR 628/928. Wagen je nach Bedarf der Industrieanschlüsse. Ich würde aber auch vor nicht so realistischen Fahrzeugeinsätzen nicht zurückschrecken. In Summe aber alles nicht allzu lang. Welche Gebäude sollen mit rauf? Vielleicht versuche ich mich mal an einem Nachbau des Bocholter EG (werde demnächst mal ein paar Fotos einstellen) Welche Betriebsstellen sollen auf der Anlage sein? Ein Lokschuppen und eine Diesel-Tankstelle für die V60 könnte ich mir vorstellen. Beim Vorbild gibt es die allerdings nicht.
Der Schattenbahnhof
wäre Pflicht, da er ja das andere Ende der RB darstellen muss. Er sollte vielleicht 4 oder 5 Abstellmöglichkeiten besitzen. Betrieb Ich würde die Fahrten der RB nachstellen, sowie die Industrieanschlüsse bedienen wollen. Wer soll auf der Anlage spielen Evt. möchte ich gemeinsam mit meinem Sohn (derzeit 9 Jahre) an der Anlage spielen
Steuerung Digital fahren und schalten mit Hilfe von PC Steuerung, aber auch manueller Eingriff mit Multimaus.
Sonst noch was? Landschaftlich würde ich versuchen das Westmünsterland nachzustellen - vielleicht einen Bauernhof. Eigentlich ist bei uns alles flach aber vielleicht könnte man ja irgendwie ein Tunnelportal einplanden

So das ist erst mal alles war mir gerade einfällt. Ich werden in den nächsten Tagen mal versuchen ein paar Fotos einzustellen - evt. auch einen Gleisplan vom Bahnhof.

Ist das realistisch ? Wer hat Ideen ?

Liebe Grüße,

Holger Büning

#2 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von joestar 04.07.2013 23:03

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Hallo Holger,
den markanten Bahnübergang und Stellwerk kurz vor Bahnhof sind Pflicht!
Eine Brückenbaustelle für eine neue Umgehungstrasse (B67neu) wäre eine gute Tarnmöglichkeit um in den Schattenbahnhof zu kommen.

Grüße aus Duisburg

#3 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von Wilzschhaus 05.07.2013 05:14

Hallo Holger,

Toll das du deinem Modul weitere Szenen aus Bocholt folgen lassen möchte .

Gruß, Peter.

#4 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von sebg 05.07.2013 12:57

Hallo Holger,

Dein Übungsmodul verspricht ja schonmal viel...

Habe mir mal Bocholt bei Google Maps angeschaut, da musst Du sicherlich stark verkürzen bei Deiner Zimmergröße, aber machen lässt sich da was. Habe mal kurz was skizziert:



Das rote Gleis würde ich mir als offenen Fiddle Yard, nach unten und vorne versetzt, vorstellen (ein Schattenbahnhof mit Wendeschleife passt vermutlich nicht gut hinter die Tür). Kannst Du sicherlich auch mehrgleisig bauen. Dann geht's an der Wand entlang langsam (3-4%) bergauf (unterirdisch bzw. hinter Bäumen getarnt), die Kurve unten rechts könntest Du mit der von Jörg erwähnten B67-Baustelle tarnen.

Im Bahnhof ist dann Platz für 80cm Bahnsteig (reicht für einen BR 628/928 oder auch eine 218 mit 2 Rotlingen) am Ende der Strecke, davor dann ein Güterschuppen so ähnlich wie auf Deinem Testmodul (das Gleis hat 60cm Nutzlänge), Lokschuppen mit Dieselzapfsäule. Gegenüber habe ich noch einen Gleisanschluss für einen Stahlbaubetrieb eingeplant (oder was da in Bocholt wirklich liegt). Der hat in Bocholt 3 Gleise, wenn Du mit Bogenweichen in der Bahnhofseinfahrt arbeitest, kannst Du ihn zumindest noch auf 2 Gleise erweitern.

Weichen sind Peco 12 Grad mit 914mm Radius (hatte ich in meinem Planungsprogramm griffbereit), mit Tilligweichen müsste es aber auch passen. Bogenradius rechts oben ist 650mm, unten 500mm.

Für den Höhengewinn vom Fiddle Yard zum Bahnhof muss die freie Strecke komplett im Gefälle liegen, vielleicht passt auch unten eine Gleiswendel hin, dann kann die verbleibende Strecke in der Ebene liegen.

Nur mal so 'ne Anregung...

Viele Grüße,
Sebastian.

[ Editiert von sebg am 05.07.13 12:58 ]

#5 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von hb74 07.07.2013 20:10

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Hallo Zusammen,

vielen Dank für die Ideen.

Jörg, Du hast Recht der Bahnübergang und das Stellwerk haben einen hohen Wiedererkennungswert und sollten in der Anlage an der Bahnhofseinfahrt auftauchen. Heute ist es mir gelungen die BR 628/928 vor dem Stellwerk zu fotografieren:


Sebastian vielen Dank für deine Mühen, der Gleisplan gefällt mir schon recht gut. Große Sorge habe ich jedoch wegen dem Fiddle Yard. Als handwerklich eher unbegabter Schreibtischtäter habe ich die Sorge, dass ich die Gleisübergänge feinmechanisch nicht hinbekomme. Daher würde mir ein Schattenbahnhof besser gefallen. Vielleicht kann man ja mit einer Gleiswendel im rechten unteren Teil auf die zweite Ebene hinab ? Ich werde mal dein Bahnhofsarrangement aufgreifen und umgestalten.

Ich habe heute mal einige Szenen am Vorbild fotografiert.
Die stelle ich hier mal ein damit Ihr eine Idee von der Vorbildsituation gewinnen könnt:

An der mittlerweile stillgelegten Streckenweiterführung nach Rhede liegt diese Brücke über die Bocholter AA (ca. 500m hinter dem Bahnhof). Vielleicht kann ich diese ja vor den Bahnhof verschieben ?


Aus dem ehemaligen Empfangsgebäude ist mittlerweile unsere Stadtbibliothek geworden. Stattdessen wurde 100m weiter ein Neubau mit Kiosk, Zeitschriftenladen und Fahrkartenschalter errichtet. Dazu eine moderne Busabfertigung:




Das alte EG:



Direkt gegenüber das Postamt:


Die ehemalige Güterabfertigung soll abgerissen werden:



Stellwerk und Bahnübergang an der Bahnhofseinfahrt:



Ich weiss nicht ob ich solche Gebäude im vollständigen Selbstbau hinbekommen würde. Habt Ihr vielleicht schon mal ähnliche Gebäude bei den einschlägigen Herstellern gesehen ?
Über Eure Ideen würde ich mich sehr freuen!

Liebe Grüße,

Holger

#6 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von Lernkern 07.07.2013 23:02

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Hallo Holger,

zu den Gebäuden kann ich dir nichts sagen, aber hierzu:

Zitat
Gepostet von hb74
...
wegen dem Fiddle Yard. Als handwerklich eher unbegabter Schreibtischtäter habe ich die Sorge, dass ich die Gleisübergänge feinmechanisch nicht hinbekomme.



Bei meinem ersten Bahnhof Wolperting, habe ich mich da auch nicht rangetraut - bin ja auch Schreibtischtäter. Aber das ist machbar.
Ich konnte die Gleisübergänge an Modulkästen üben, bei einer Schublade funktioniert es nicht anders. Ich habe vergangenen Herbst einen Fiddleyard gebaut. Ich hatte das Glück, ihn mit Frank zusammen zu bauen (zu zweit scheut man sich weniger;-). Hier Bilder von "unserem" Fiddleyard:

Ein Bildschn
Ein Bildschn

Auf dem ersten Bild sieht man, dass das Brett auf dem die Gleise liegen mittels zweier auf den Spanten befestigten Schubladenauszüge hin und her gefahren wird. Auf dem zweiten kann man erkennen, dass die Gleisprofile an den Übergängen auf abgeschliffene Messingschrauben gelötet werden.
Das Holz habe ich mir im Holzfachhandel zuschneiden lassen.
Benötigt zum Bau dieses FY wurden Schraubzwingen, ein Winkeleisen, Weißleim, ein Schraubendreher und ein Lötkolben.

Ausprobieren kannst du das Herstellen der Gleisübergänge mit zwei (nicht zu kurzen) Gleisresten und zwei (auch nicht zu kurzen) Holzstücken. Die Fahrzeuge schaffen bei uns Schienenstöße von 1-2mm. Ein bisschen Toleranz ist also da.

Der offene Fiddleyard (auch ein offener Schattenbahnhof) bietet dir die Möglichkeit, Güterzüge neu zusammenzustellen und so "Abwechlsung" ins Spiel zu bringen. Ein Schattenbahnhof in einer Kehrschleife bietet auch die Möglichkeit, einen Zug auch mal durchfahren zu lassen - im Endbahnhof muss ja eh umgesetzt werden.

Solltest du dich zum Bau eines Fiddleyards entschließen, dann findest du hier im Forum bestimmt bei allen Fragen Hilfe.

Das Gleisplanprogramm "Anyrail" (Link) gibt es als Testversion, mit der man Pläne mit bis zu 50 Gleisstücken speichern kann. Für deinen Endbahnhof sollte das reichen, denke ich (für die Analge dann vllt. nicht, aber du könntest ja schonmal die Bahnhofsgleise rumschubsen;-)


Viele Grüße

Jörg

[ Editiert von Lernkern am 07.07.13 23:02 ]

#7 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von DocBrown 08.07.2013 09:04

Moin Holger,

schönes Projekt. Zum Fiddleyard könnte ich noch einen Vorschlag beitragen. Ich finde eine Lösung mit einer Kassette sehr gut, wie sie ein Forenmitglied wunderbar umgesetzt hat: Link zum Beitrag.
Das Ganze hätte den Charme, dass du die Lok am Ende einfach nur abziehen musst und wieder vorn anstecken kannst.

Bei Gleisübergängen greife ich gerne auf die Pertinaxplatten von Digitalzentrale zurück. Link zum Beitrag. (2. Bild)
Ansonsten gefällt mir dein Konzept. Sieht mir nach "weniger ist mehr" aus. Das Stellwerk am BÜ ist wirklich ein Hingucker. Ich bin schon gespannt, wie du es umsetzen wirst.

Viele Grüße
Marcel

#8 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von Wilzschhaus 08.07.2013 14:52

Hallo Holger,

Es sieht auf deinen Bildern so aus als ob es in Bocholt gegenüber früher nur noch eine bescheidene Rest des früheren Verkehrs gibt. Großes Empfangsgebäude, Postamt und Güterabfertigung lassen einiges erahnen.

Gruß, Peter.

#9 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von Aquarius 08.07.2013 16:45

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Zitat
Gepostet von Wilzschhaus
Hallo Holger,

Es sieht auf deinen Bildern so aus als ob es in Bocholt gegenüber früher nur noch eine bescheidene Rest des früheren Verkehrs gibt. Großes Empfangsgebäude, Postamt und Güterabfertigung lassen einiges erahnen.

Gruß, Peter.


Das ist so.
Durch die heute nicht mehr vorhandene Textilindustrie war dort reger Güter- und auch Personenverkehr.

Z.Z. brummt da nur im Stundentakt ein einsamer Bär 628 im PV zwischen Wesel und Bocholt:

Die früher weiter führende Strecke nach Winterswijk(NL) sowie die Baumbergebahn sind ja schon lange abgebaut.
Ab und zu läuft noch etwas Güterverkehr durch Bocholter Eisenbahngesellschaft (im Auftrag der DB)


die Bocholter Bahn bei Wikipedia

Viele Grüße ÷ Udo

#10 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von Genoa 08.07.2013 21:16

Hallo Holger,

um gebäude, wie dein Stellwerk so hinzubekommen wie auf dem Foto, da gibt es mehrere Herangehensweisen, z.B. Scratchbuilding = Zerteilen und Erweitern.
bei diesem Verfahren kauft du dir mehere Gebäude in deinem Fall Stellwerke und setzt die so zusammen bis sich daraus ein großes Stellwerk ergibt. Schaumal was Auhagen an Stellwerken im Programm hat? Vieleicht findest du da etwas passendes, was du dann umbauen kannst.

#11 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von wknarf 09.07.2013 09:42

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Moin Holger,

Deine Planung gefällt mir -- wie Dein Übungsmodul -- richtig gut. Epoche V/VI hat auch was. Ich mag die bunten Dieselloks auch sehr gerne. Nebenbei: Die 221 und die beiden 203 der Bocholter Eisenbahn sehen ja auch Klasse aus.

Ich habe mich in völliger Unkenntnis des Vorbildbahnhofs einzig mit Hilfe Deiner Fotos und des Luftbildes von GoogleMaps mal an eine Umsetzung von Bocholt gewagt.

Schwierig fand ich, einen Bahnhof, der im Original kerzengerade ist, in den Bogen zu legen.

Als Gleismaterial kam Peco Finescale zum Einsatz. Die Weichen rund um das Stellwerk sind die großen Weichen, ansonsten habe ich die mittleren Weichen verplant.

Vom Original übernommen sind die Lage von Bahnsteig, neuem und altem EG, Güterschuppen und Stahlhandel gegenüber vom Güterschuppen. Die Gebäude müssten natürlich im Modell gegenüber ihren Vorbildern drastisch geschrumpft werden.

Der kleinste Bogen am Güterschuppen hat etwa 1m Radius, die anderen Radien sind entsprechend größer. Der Bahnsteig ist lang genug für den 628er, eine 218 mit drei Silberlingen dürfte aber auch noch knapp Platz finden.

Ergänzt habe ich eine Dieseltankstelle für die Bocholter Eisenbahn, die gegenüber vom Bahnsteig zu finden ist.



Es gibt den Plan noch als große Grafik und als pdf im Maßstab 1:20.

Mit Stahlhandel, Spedition und Güterschuppen (der als Vorbildfiktion vielleicht an eine Firma vermietet ist) gibt es drei Anschließer, die für Güterverkehr sorgen, so dass es im Modell nicht so langweilig sein dürfte wie zur Zeit im Originalbahnhof.

Zum Abstellbahnhof: Ich habe den Abstellbahnhof als offen liegenden Fiddleyard gezeichnet, der nach Betriebsschluss abgeräumt und unter der Anlage verstaut wird. Dadurch sparst Du Dir Rampenstrecken oder Wendel, dafür musst Du nach Betriebsschluss immer alles Rollmaterial abräumen.

Viele Grüße,

Frank


Musik dazu:
Boulevard Of Broken Dreams von Green Day

#12 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von hb74 09.07.2013 22:21

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Hallo Frank,

das sieht echt super aus ! Vielen Dank.

Das entspricht doch schon ziemlich meinen Vorstellungen. Aufgrund Eurer Ideen und Beschreibungen traue ich mich vielleicht doch an den Fiddle Yard heran.

Wie sieht es eigentlich mit der Signaltechnik aus. Da kenn ich mich leider überhaupt nicht aus. Müsste an der Bahnhofsausfahrt an jedem Gleis je 1 Signal stehen ?

Gruß,

Holger

#13 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von Lernkern 09.07.2013 22:38

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Hallo Holger und Frank,

der Plan ist ja wieder mal schön, Frank.

Ich würde aber nochmal nachmessen. Rechts unten sind es inkl. Fiddleyard 180cm, nach Holgers Raumplan sind aber nur 135cm verfügbar.

Ich presönlich finde die Idee mit dem Fiddleyard gut, wei er viele Möglichkeiten ins Spiel bringt. Ich würde aber auch ein bisschen Fahrstrecke wollen...

Viele Grüße

Jörg

Edit: Ich habe mir grade auch die Loks der Bocholter Eisenbahn angesehen. Die 202 271 ist ja klasse!

[ Editiert von Lernkern am 09.07.13 22:40 ]

#14 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von wknarf 09.07.2013 22:44

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Hallo Jörg,

Zitat
Gepostet von Lernkern

der Plan ist ja wieder mal schön, Frank.



Dank!

Zitat

Ich würde aber nochmal nachmessen. Rechts unten sind es inkl. Fiddleyard 180cm, nach Holgers Raumplan sind aber nur 135cm verfügbar.



Das ist richtig. Der Fiddleyard wird quasi über dem Schreibtisch, der dort steht, aufgebaut und nach Ende des Betriebes wieder entfernt. Das macht natürlich Arbeit, dafür braucht man aber keine Steigungsstrecken zu bauen.

Zitat

Ich presönlich finde die Idee mit dem Fiddleyard gut, wei er viele Möglichkeiten ins Spiel bringt. Ich würde aber auch ein bisschen Fahrstrecke wollen...



Man kann halt nicht alles haben (ein blöder Spruch, der bei meinen Kindern auch nie wirkt...). Ich finde es in diesem Falle einfach schöner, den Bahnhof etwas großzügiger darstellen zu können.

@Holger: Wo stehen denn im Original in Bocholt noch Signale? Ich würde im Modell einfach dort ein Signal einplanen, wo auch beim Vorbild eines steht.

Viele Grüße,

Frank

#15 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von Lernkern 09.07.2013 22:48

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Moin.

Zitat
Gepostet von wknarf


Zitat

Ich würde aber nochmal nachmessen. Rechts unten sind es inkl. Fiddleyard 180cm, nach Holgers Raumplan sind aber nur 135cm verfügbar.



Das ist richtig. Der Fiddleyard wird quasi über dem Schreibtisch, der dort steht, aufgebaut und nach Ende des Betriebes wieder entfernt.




Ah, drüber?! Gute Idee!

Gruß

Jörg

#16 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von Wilzschhaus 10.07.2013 12:31

Hallo,

Da hat Frank ein schöner Gleisplan gezeichnet. Da ist betrieblich viel drin! Die große Gebäude können an der Rückwand stehen als Kulisse (Postamt, altes EG).

Gruß, Peter.

#17 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von Malawifan 11.07.2013 20:31

Hallo Holger
Dann bin ich ja mal gespannt auf unseren Heimatbahnhof.
Schönes Diorama hast du gebaut.
Dann mal gutes gelingen.
Gruß Robert

#18 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von hb74 19.04.2014 18:57

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Hallo Zusammen,

es war leider sehr lange ruhig um meine Modellbauaktivitäten. Das Modellbahnzimmer steht leider immer noch nicht zur Verfügung, denn die Haussanierung wurde auf diesen Sommer verschoben.

Dennoch habe ich mir schon mal eine BR628/928 angeschafft, die ich vorbildgerecht meinen Bahnhof Bocholt anfahren lassen kann:



Ich habe auch noch mal über den Gleisplan gegrübelt. Ich habe den Vorschlag von Frank aufgegriffen und noch mal mit Tillig Elite Gleisen nachgezeichnet.
Allerdings dann doch mit dem Wendel und Schattenbahnhof anstelle des Fiddle Yards. Ziel ist es irgendwann vollautomatisch zu fahren:



Was haltet Ihr denn von dieser Abwandlung ?
Sind 8,44 cm von Gleisoberkante zu Gleisoberkante in der Wendel ausreichend Höhenunterschied ?

Liebe Grüße aus Bocholt,

Holger

#19 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von steffend2 19.04.2014 23:59

Irgendwie kann ich mir voll automatisches fahren bei einem Endbahnhof nicht so richtig vorstellen Außer du verstehst darunter einen hin- und herfahrenden Triebwagen.

8 cm sind sehr knapp. Besonders dann, wenn du dort unten auch Züge umbilden möchtest. Da rede ich nicht unter 30 cm gehen.

Ich mache deshalb mal den folgenden Vorschlag: Wir rücken Schreibtisch und Schrank etwas von der Wand weg und bauen das fiddle-Brett dahinter. Dann können die Loks vom Basteln und Arbeitsplatz gleich auf die Fahrt gehen.



Die Gleisen im Fiddleyard haben die folgenden Funktionen:
Gleis 1: Programmiergleis und Fummelgleis
Gleis 2: Train-Safe oder Kassette. Nicht benutzte stehen auf dem Schreibtisch
Gleis 3+4: Gleisen zum Umsetzen ohne Hand und Lokgleise

Bei Platzmangel können auch Gleisen weggelassen werden, je nachdem. Wenn der Schreibtisch nicht verschoben werden kann, reicht es auch, wenn die Anlage so hoch gelegt wird, dass man drunter arbeiten kann.

Das ist auf jeden Fall einfacher zu bauen als ein Wendel und ermöglicht besseren Zugriff. Die Brücke könntest du dann im Kurvenbereich unterbringen.

#20 RE: Planung Endbahnhof Bocholt von Schweineschnäuzchen 21.04.2014 11:24

Hallo Holger !
Wir haben hier in Kempen ein ähnliches Stellwerk, wurden die zu einer bestimmten Zeit so gebaut ?
Gruß, Andreas

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