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#801 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von tom tofte 16.06.2015 12:52

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Zitat
Gibts überhaupt Schmalspurstrecken in D (außer die modernen in der Schweiz oder woanders, Japan , Südafrika z.B.), wo schon früher (Epoche 3 z.B.) Fahrdraht drüber hing und Rollwagenverkehr gemacht wurde?



Ein paar Strecken die mir auf die Schnelle einfallen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Iserlohner_Kreisbahn
https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinbahn_...0%93Breckerfeld
https://de.wikipedia.org/wiki/Herforder_Kleinbahn
https://de.wikipedia.org/wiki/Ronsdorf-M...tener_Eisenbahn
https://de.wikipedia.org/wiki/Wandsbeker_Industriebahn

Alle in Meterspur. Bis auf die Wandsbeker Industriebahn alle (zumindest zeitweise) auch mit Personenverkehr ...

#802 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von hans hirsch 16.06.2015 16:50

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Hallo,

Da muss auch ich joch meinen Senf dazu geben.
Da war die Tram von Belfort die wurde 1909 gegründet.1913 gingen die drei Linien in Betrieb, aus Spargründen wurde 1922 auf Dampf umgestellt. 1923 wurde der elektrische Betrieb nach Protesten wieder auf genommen bis zur Schliessung 1932 -1949.

Aber eben nebenbei, habe ich (moment) weder Rollmaterial noch ein kontretes Sujet von Französischen Trambahnen.


MfG ueli

#803 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von 4010-freak 16.06.2015 19:08

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Aus Kostengründen den bestehenden elektrischen Betrieb zugunsten des Dampfbetriebes aufgeben? Das mutet seltsam an.

#804 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von hans hirsch 16.06.2015 19:24

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Der Strom wurde von dem Kohlenbergwerk Ronchamp bezogen, und diese haben 1922 die Tarife erhöt. Zur Wiederaufnahme des elektrischen Betriebs haben sie einen neuen Vertrag zu den Strompreisen verhandelt.

#805 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von Lernkern 16.06.2015 22:34

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Hallo Ueli,

schöne Bilder von der Tram von Belfort!-) Die meisten der Bahnhöfe haben sogar Güterschuppen, also gab's Güterverkehr.
Aus Frankreich kenne ich nur die Ligne du Tramway Menton Sospel, besonders der Kehrviadukt hat es mir angetan. Güterverkehr gab's wohl auch da, nach den Bildern zu schließen.
Ich glaube, unsere Bahn ist streng genommen keine Straßenbahn sondern eine "Kleinbahnähnliche"...
Ginge Schweizer Jura? Die Chemin de Fer de Jura? In der Schweiz gäbe es auch richtig viele Vorbilder...

Grüße

Jörg

#806 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von Micha7fkb 21.06.2015 20:58

Hallo Jörg,
von der DEAG hatte ich schon gehört. Da aber alle Beispiele im ex-NSW (Nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet) liegen, hab ich sie nicht auf dem Zeiger.

Im Grunde sehen sich Kleinbahnähnliche Überlandbahnen und Straßenbahnen in einer Stadt vom Aufbau her ähnlich. Die Betriebsform macht da den Unterschied.

Überland"straßen"bahnen gabs auch im Osten, Halle/S z.B., die von Halle nach Merseburg fuhr. Außerhalb der Stadt war sie Überlandbahn, bin ich früher mit gefahren. Güterverkehr gabs da nicht, das wurde per Reichsbahn abgewickelt....
Und die "Gelbe Banane" (S 2), die von Karlsruhe nach Heilbronn fährt, hat - außer daß sie 2-System-Züge sind - je nach dem wo sie fährt - verschiedene Betriebsformen. Rollwagenverkehr wirds da aber nicht geben...
Und die "Schneck" ist ja auch eine Überlandbahn....

Also auf die Betriebsform kommt es an und die könnte man ja - je nach Treffen und Modulaufbau - variabel definieren
"Kleinbahn" kommt von dem preußischen Kleinbahngesetz und da gab es auch Kleinbahnen auf Normalspur. Und in anderen deutschen Landen gabs die Tertiärbahnen...

Gruß
Micha

#807 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von Lernkern 21.06.2015 21:15

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Moin Micha.

Zitat von Micha7fkb im Beitrag #806

Also auf die Betriebsform kommt es an und die könnte man ja - je nach Treffen und Modulaufbau - variabel definieren


Da bin ich ganz deiner Meinung. Ich bin nur nicht ganz sicher, ob ich richtig verstanden habe, was du mit "Betriebsform" meinst. Heißt das mit oder ohne Güterverkehr?

Gruß

Jörg

#808 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von ductore 21.06.2015 23:46

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Hallo,

nur mal meine unbedeutende Meinung zu den ganzen Posts der letzten Tage:
Das Überland-tram-konzept ist in sich schlüssig und der Modulaufbau auf eine Tram zugeschnitten.
Warum also die ganzen, mir scheint es fast zwangshaften, Argumentationen bzw. Überlegungen mit Berg-Tram französischer Prägung, Dampflokbetrieb des Ostens usw. mit einzubinden
Die Möglichkeiten einen meterspurigen Dampfbetrieb aufzuziehen sind gegeben. Wer also Interesse daran hat, der soll Module nach dieser Norm bauen und mitbringen.
Aber bitte kein Mischmasch aus tausend Gesellschaften aus unterschiedlichen Regionen.

Sollte jemand mal ein H0m-Fahrzeug fahren wollen, was nicht zur Tram passt, dann ist genügend Zeit beim Freien Fahren und die Modulbesitzer haben sicher auch nichts dagegen.

Viele Grüsse
Holger

#809 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von Erzgebirgsnebenbahner 22.06.2015 00:17

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Wenn hier schon von Rollwagenverkehr in vergangener Zeit die Rede ist, sollte nicht die Güterstraßenbahn in Deuben (Dresden-Deuben) unerwähnt bleiben. Auch wenns da keinen Personenverkehr gab.

#810 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von Micha7fkb 22.06.2015 00:46

Hallo Jörg,

Zitat von Lernkern im Beitrag #807
Moin Micha.

Zitat von Micha7fkb im Beitrag #806

Also auf die Betriebsform kommt es an und die könnte man ja - je nach Treffen und Modulaufbau - variabel definieren


Da bin ich ganz deiner Meinung. Ich bin nur nicht ganz sicher, ob ich richtig verstanden habe, was du mit "Betriebsform" meinst. Heißt das mit oder ohne Güterverkehr?


Betriebsform heißt z.B. nach
EBO (Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung)
BOStrab (Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung)
BOA (Verordnung über den Bau und Betrieb von Anschlußbahnen) usw.
Das ist moderner Kram und regelt, wie die Gleise, Fahrzeuge, Sicherheitseinrichtungen usw heute beschaffen sein müssen.

Das preußische Kleinbahngesetz regelte einen vereinfachten Bau und Betrieb einer Kleinbahn (und nicht so kostenintensiv wie bei der normalspurigen Staatsbahn) damals.

Mit Durchführung von Personen- und/oder Güterverkehr hat das glaub ich weniger zu tun.

Eher dass man einen reinen (Städtischen) Trambetrieb darstellen kann (und da gab es durchaus Rollwagenverkehr) oder eine Lokalbahn, Überlandbahn mit Stadtanschluß oder da vielleicht noch eine Kleinbahn anschließt, die vor allem Güter bringt (Personen könnten ja noch selbst umsteigen) und aus der Pampa von einem Lieferanten direkt in die Stadt gekarrt wird oder die Brauerei einen G-Wagen zum Bierverlag j.w.d. zustellen läßt.

Gruß
Micha

#811 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von Lernkern 22.06.2015 09:51

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Moin.

Achso, Micha. Naja, dann können wir da nicht ganz so variabel sein, denn wir haben nur Trambahn-Module.

In dem Fall bin ich ganz Holgers Meinung aus Post 808.

Grüße

Jörg

#812 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von Micha7fkb 22.06.2015 14:07

Hallo Jörg,

wie sagte mal ein Sachse aus Rumänien: "Kommt Zeit, kommt Wagenrad". Als hier mit der Forenbahn angefangen hat, wurde diskutiert und gedacht, dass alles "wie in Stein gemeißelt ist" (oder so...).
Aber so ist das Leben: Der eine verkauft seine H0 SModule, der andere seine H0e Module. Ein anderer hat seine Modulseiten mittlerweile von grau in braun umgeändert. Dann ist Zillertal nicht mehr die einzige H0e-Domäne bei der Forenbahn, Marcel zieht ja sein Ding durch.... Leute gehen, andere kommen...

Der Abzweig in meiner Signatur harrt ja auch noch der Fertigstellung, aber anderes ist jetzt wichtiger. Ein paar Tram's hab ich ja auch schon und wenn andere sich einklinken, dann ist eine gemeinsame Norm nicht unwichtig oder man baut Adapterstücke zur Forenbahn für seine Segmente/Module. Wir werden sehen.

Gruß
Micha

#813 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von Lernkern 22.06.2015 15:00

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Hallo Micha.

Zitat von Micha7fkb im Beitrag #812
Ein paar Tram's hab ich ja auch schon


Pack doch deine Trambahnen und eventuellen anderen Fuhrpark in H0/m/e einfach mal ein und komm im September nach Suhl: Fahrspaß für alle und vieles bequatscht sich ja mündlich doch besser als schriftlich.

Gruß

Jörg

#814 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von Lernkern 22.06.2015 20:05

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Tach zusamm!



Ein altes Bild, ich weiß.

Ich habe heute mal das Bogenmodul an den Fiddle geschraubt und mit meinen drei OL-Fahrzeugen gestestet. Die Einfangvorrichtung funktioniert! Das heißt, wir könnten bald mal ein paar Drähte spannen (danach putz ich nie wieder Gleise;-).

Letzte Woche hatten Frank und ich auch Peters Vorschlag diskutiert, die Stromabnehmer unter dem Fahrdraht mit einem Faden festzulegen, um Komplikationen beim "Bügel an" Fahren zu vermeiden. Wir haben uns entschieden, es zunächst mal wie geplant so realisieren, dass die Schleifstücke am Fahrdraht anliegen.

Viele Grüße

Jörg

#815 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von Wilzschhaus 23.06.2015 09:09

Hallo Jörg und Frank,

Da zeigt ihr richtig Mut auf einer Modulbahn die Oberleitung funktionsfähig auszuführen! Das finde ich toll und bin schon sehr gespannt wie es aussehen und funktionieren wird. Das werdet ihr bestimmt erfolgreich schaffen!

Gruß, Peter.

#816 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von Axel-T 23.06.2015 11:30

Hallo Jörg
Auch wenn ich noch nicht soweit bin wie ihr, was Oberleitungen angeht, kann ich kurz was vom 2014er Fremo Regionaltreffen berichten, was in Uzwil / CH stattfand.
Wir hatten einige Module (St. Olmat) mit Oberleitung vor Ort und es wurde "mit Bügel am Draht" gefahren. Der Draht ist ein 0.3mm Bronzedraht (vom Drahterodieren - Quelle: H0Fine.de) und alle Pantographen wurde vorher vom Besitzer von St. Olmat "geprüft".
Also bei zwei Federn im Pantographen wurde eine Feder ausgebaut, bei einer starken Feder wurde diese "gestreckt" und so geschwächt. Modelle "aus der Schachtel" funktioniert meines Wissens nach nicht. Man kann sich natürlich auch eine kleine Waage bauen, die die Druckkraft der Pantographenfedern misst. In der Fremo-Norm bzw. im Entwurf steht glaube ich was von 2gr. - müsste ich nachschauen.

Zwei Bilder als Link (zu Gross)....
Bild 1

Bild 2

LG,
Axel

#817 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von Lernkern 23.06.2015 11:39

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Hallo Axel,

danke für die Info und die Bilder. Das ist eine sehr schöne Oberleitung und untendrunter sind sehr schöne Loks zu sehen. Schade, dass die ums Verrecken nicht auf eine Tram passen;-))

Zitat von Axel-T im Beitrag #816
Modelle "aus der Schachtel" funktioniert meines Wissens nach nicht.


Kannst du das noch ein wenig konkretisieren: Drückt es den Draht zu weit hoch, oder lassen sich die Pantos nicht "einfangen", oder...?

Gruß

Jörg

#818 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von wknarf 23.06.2015 12:15

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Moin Axel,

Zitat von Axel-T im Beitrag #816

(...) es wurde "mit Bügel am Draht" gefahren. Der Draht ist ein 0.3mm Bronzedraht (vom Drahterodieren - Quelle: H0Fine.de) und alle Pantographen wurde vorher vom Besitzer von St. Olmat "geprüft".
Also bei zwei Federn im Pantographen wurde eine Feder ausgebaut, bei einer starken Feder wurde diese "gestreckt" und so geschwächt.(...)l


Genau diesen Draht habe ich schon besorgt. Ich bin nur noch nicht in die Puschen gekommen, mal ein Modul so weit zu gestalten, dass ich diesen Fahrdraht dort verlegen könnte.

Danke für den Hinweis auf die Federn. Bei den Märklin-Fahrtrichtungsumschalten hat das so im letzten Jahrhundert auch ganz wunderbar funktioniert. :-)

Viele Grüße,

Frank

#819 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von Axel-T 23.06.2015 13:03

Hallo Jörg
Das "Problem" ist die teilweise sehr unterschiedliche Federkraft, mit den die Pantographen Druck auf den Draht ausüben. Wenn man mit halbwegs realistischen Längen zwischen den Masten operiert (bei mir werden es 55cm Abstand), muss man einerseits ziemlich stark abspannen (250gr - 350gr), andererseits den Draht verschiebbar (in Spannungsrichtung - mit eine kleinen Hülse) anlöten und die Druckkraft des Pantographen entsprechend einstellen.
Ich habe eben nachgesehen - es sind 6gr...

Es ist meinem Verständnis nach ein Gleichgewicht zwischen Abspannung (Sommerfeld Federn in den Gewichten) und Verschiebbarkeit des Drahts einerseits und Druckkraft des Pantographen und Beweglichkeit des Pantographen andererseits. Spannend wird es bei den Modulübergängen und der entsprechenden Teilung der Masten-Abstände zu den Abständen vom Modulrand.

Beispiel:
Meine Module sind 110cm lang. Der Abstand vom Mast zum Modulkopf sollte 0.5 x Mastabstand sein. Damit ergibt sich für mich ein Mastenabstand von 55cm und ein Modulkopf-Abstand von 27.5cm. Der Modulkopf-Abstand soll zwischen 25cm und 35cm liegen.

Wenn ich nun unter den oben genannten Bedingungen einen beliebigen Pantographen nehme, wird mir dessen Federkraft die Leitung anheben. Da die Leitung Zig-Zack verlegt ist, läuft man bei zuviel Kraft gefahr, dass der Bügel abspringt und im nächsten Mast die Ausleger abräumt oder dort hängen bleibt und aus der Lok reisst. Du musst also die beste Balance finden um bei 50cm - 60cm Drahtlänge, die mit 250gr-350gr abgespannt sind, den Draht nicht zuweit anzuheben... Da Du nie weisst, wer neben Dir eingebaut wird (Module), kannst Du nicht beliebig hoch abspannen ohne die Masten zu gefährden. Also beleibt als Stellgrösse nur der Pantograph und dessen Federn.

Schau mal in Deine PM (Frank auch).
LG,
Axel

#820 RE: Mit der Tram zur Forumbahn von oligluck 23.06.2015 14:45

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Moin zusammen,

da mich dasselbe Thema ja auch woanders interessiert, hier kurz mein Senf:

ich habe, angeregt durch Axels Anmerkung, die Pantos meiner Elloks mit der Hatschi-Waage gewogen, out-of-the-box, ohne jegliche Modifikation.

H0e
Roco 1099: 9-19g

H0m
Bemo Ge 2/4 12-18g
Gea 2/4 6-8g
Ge 4/4 13g
Ge 6/6 9-15g

H0 Roco
EP2 17-22g
E16 11-15g
E44 18-24g
Be 4/6 13-22g

Der Bereich ergibt sich daraus, dass trotz Federkonstante die Höhe des Pantos eine Rolle spielt.
Es wäre natürlich in Fahrdrahthöhe zu messen, das war mir eben nicht möglich.

Trotzdem zeigen die Werte wohl, dass es eine gute Spreizung gibt, auch innerhalb eines Herstellers.
An die von Axel genannten 6g kommt gerade mal eine Lok heran - und das ist zufällig eine Ladenneue, also nix mit "ausgelutscht"...

Viele Grüße,
Oliver

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