#1 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von CrusaderX 17.03.2010 00:44

Servus Forum!

Ich möchte euch hier meine Bahnhofs-Planung vorstellen. Erst dachte ich in meiner Wohnung hätte auch ne ausgewachsene Anlage platz, aber das war Wunschdenken. Eine Regalanlage mit Fiddle-Yard wär aber durchaus drin.

Nachdem ich mich anfangs auf die Epoche III konzentriert hab, kristallisierte sich in letzter Zeit immer mehr eine Vorliebe für die Epoche I heraus. Klar war für mich aber immer, dass die Anlage -wie auch immer sie aussehen wird- in meiner Heimat, dem badischen Schwarzwald, angesiedelt sein wird.

Da auch ein Fiddle Yard entstehen soll bleiben für den Bahnhof noch 166cm. Das wären 2 IVAR-Regalbretter. Geplant habe ich mit 30 cm Tiefe. Mit welchem Regalsystem ich die Anlage realisiere weiß ich noch nicht.

Lange wühlte ich mich durch diverse Magazine, Websites und Foren. Rolf Knippers Werlte fand ich sehr interessant. Die Illustrationen im MIBA Spezial 67 haben genau den richtigen Flair. Allerdings ist die Kreuzung eher untypisch für südbadische Bahnhöfe. Bei den Planungen von Thomas Englich alias Tom Tofte alias Onkel Tom (www.lokalbahn-reminiszenzen.de) blieb ich hängen.

Bf. Heiligenstein - etwas lang
Bf. Zwänge - hat was
Bf. Kleinau - auch gut

Herausgekommen ist eine verkürzte Mischung aus diesen Bahnhöfen.
Darf ich vorstellen: Der fiktive Bahnhof Prechtal. Den Ort gibt es, die Bahn hat ihn aber nie erreicht. Es gab Planungen die Elztalbahn (Freiburg - Denzlingen - Waldkirch - Elzach) nach Haslach im Kinzigtal zu verlängern. Damit wäre die Strecke direkt an die Schwarzwaldbahn angebunden. Allerdings war es eher eine strategische, als eine verkehrspolitische Planung. Daher wurden die Pläne auch nie realisiert.
Mein Bahnhof geht davon aus, die Bahn wäre nicht nur bis Elzach, sondern ein Stück weiter bis Prechtal gebaut worden. Das Empfangsgebäude wäre wohl als der typische südbadische "Einheitsbahnhof" (im Elztal zu finden in Kollnau, Gutach, Bleibach und Oberwinden) erbaut worden. Ein Lokschuppen mit Kohle- und Wasser wäre statt in Elzach in Prechtal entstanden. Neben einem Umfahrgleis gibt es auch eine Ladestraße mit Kopframpe.

Dank Marks Inkscape-Tutorial war die Umsetzung der Planung dann nur noch halb so schwer
Geplant habe ich mit Tillig Elite.

Hier das Ergebnis:

(zum Vergrößern klicken)



Die passenden Gebäude gibt es bei MBZ Modellbahnzubehör.

Das könnte dann in etwa so aussehen:






So und jetzt bin ich auf eure Meinungen gespannt. Verbesserungsvorschläge und Tipps? Her damit!

Eine hätte ich selbst schon. In der Bahnhofseinfahrt wäre eine Dreiwegweiche nicht verkehrt. Aber welche könnte zu Tillig Elite passen?

Gruß
Simon

#2 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von myname3633 17.03.2010 07:59

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Hallo Simon,

Dein Plan gefällt mir sehr gut, haste fein gemacht.
Dreiwegweichen und andere Formen findest Du hier:

http://www.g-weller.de/

Fertigdreiwegweiche 56 € ist vertretbar, finde ich.

Mich würden mal die Nutzlängen interresieren,
obwohl für Epoche I denke ich kann man nicht mehr rausholen.

Gruß

Micha

#3 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von FSB 17.03.2010 09:20

Hallo Simon,

auch mir gefällt dein Plan sehr gut. Es ist wohl das Optimum, was auf dieser Fläche möglich ist. Die leicht Bogenform finde ich gut, auch wenn beim Vorbild sicher darauf verzichtet wurden wäre.
Eine Dreiwegweiche kann ich mir nicht gut vorstellen, weil es dann zu gestaucht und spielzeughaft wirkt. Schon wenn du die Gleisstriche gegen die wirkliche Breite der Gleise ersetzt wirst du merken, das alles nicht mehr so schlank und elegant wirkt.
Die Kopframpe, die nur über das Gleis am Güterschuppen erreichbar ist, könnte sich zu einem betrieblichen Dauerärgernis entwickeln.
Ein Endbahnhof dieser "Größe" würde auf eine relativ unbedeutende Strecke schließen lassen. Eine Betriebslok auf der Strecke und eine zweite Resevelok im Schuppen würde dafür sicher ausreichen. Das zusätzliche Kohlenladegleis bzw. Lokbehandlungsgleis am Lokschuppen scheint desshalb verzichtbar. (Es sei den es ist typisch für die Region?) Ich würde dafür den Lokschuppen etwas vom Ein-/Ausfahrgleis wegrücken und den Platz zur Gestalltung dessen Umfeldes nutzen.
Viel Spaß beim weiteren Planen und Bauen.

#4 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von Tom K 17.03.2010 09:59

Hallo,

In der aktuellen Miba gibt es eine weitere Folge der Serie "Wenns nicht mehr weitergeht" zu einem Endbahnhof an der Havel: Milow, nordöstlich von Genthin. Dort ist eine Dreiwegweiche verbaut (wurde wohl Ende der 20er Jahre durch zwei Normalweichen ersetzt).
Habe das Heft momentan nicht vor mir liegen, es gibt aber zwei Gleisplanvorschläge.
1 mit Tillig (12°), die Dreiwegweiche kommt da von Peco
2 mit Roco-line, dort gibt es ja eine eigene Dreiwegweiche.

Beide Vorschläge haben aber eine annähernd massstäbliche Längenausführung (ca. 3,50 m)...
Aber vielleicht gibt es ja eine Anregung.

#5 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von cauchy 17.03.2010 10:15

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Ich würde da zu Weller greifen.

Peco ist ok, hat aber doch eine etwas exotische Schwellenlage, Roco ist blöd, wenn man mit RP25 fährt (gut, man sieht nicht viel vom "Einsacken" der Radsätze, aber wenn man einen kleinen, feinen Bahnhof baut und darin rumrangiert, dann braucht man das m.E. nicht).

Den Plan finde ich ansonsten recht gelungen, würde aber auch das zweite Gleis am Lokschuppen weglassen oder anders nutzen.

#6 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von Osterweder 17.03.2010 12:17

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Moin Simon,

schöner Plan - Knippers Werlte habe ich ebenfalls umgesetzt und dabei auch auf die Kreuzung verzichtet. Ich habe mit den Maßen 2,00m x 0,35m gearbeitet und kann Dir deswegen nur den Tip geben, das Gleis im Vordergrund am Lokschuppen bzw. Kohlekran/Bansen zu überdenken. Ich hatte das bei mir geplant, es dann aber aufgrund der 35cm-Breite verworfen.

Gruß aus Osterwede,
Carsten

#7 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von CrusaderX 17.03.2010 23:31

Zitat
Gepostet von myname3633
Hallo Simon,

Dein Plan gefällt mir sehr gut, haste fein gemacht.
Dreiwegweichen und andere Formen findest Du hier:

http://www.g-weller.de/

Fertigdreiwegweiche 56 € ist vertretbar, finde ich.

Mich würden mal die Nutzlängen interresieren,
obwohl für Epoche I denke ich kann man nicht mehr rausholen.

Gruß

Micha



Danke für den Tipp mit der DWW. Die kann ich mir gut vorstellen!

Hier die Nutzlängen in cm:

Bahnsteig 80
Ausziehgleis 26
Bahnsteiggleis 65 (Über Weiche)
Schuppengleis 45
Rampengleis 45
Umfahrgleis 65 (über Lokschuppenweichen)





Zitat
Gepostet von FSB
Hallo Simon,

auch mir gefällt dein Plan sehr gut. Es ist wohl das Optimum, was auf dieser Fläche möglich ist. Die leicht Bogenform finde ich gut, auch wenn beim Vorbild sicher darauf verzichtet wurden wäre.



Wohl war. Im Elztal sind alle Bahnhöfe fast Schnurgerade. Kein Wunder. Das Tal ist es auch. Allerdings würde die Weiterführung ins Kinzigtal durch ein kurviges Seitental führen. Wenn der Bahnhof am Taleingang liegen würde...
Egal. Ich brauch keine logische Erklärung. Mir reicht etwas Fantasie

Zitat
Gepostet von FSB
Eine Dreiwegweiche kann ich mir nicht gut vorstellen, weil es dann zu gestaucht und spielzeughaft wirkt. Schon wenn du die Gleisstriche gegen die wirkliche Breite der Gleise ersetzt wirst du merken, das alles nicht mehr so schlank und elegant wirkt.



Das stimmt. Die Eleganz kommt von den dünnen Linien. Aber die schwellenbreiten Linien haben genau den gegenteiligen Effekt. Ideal wären Linien an der Position der Schienenprofile. Mit Wintrack 8 kann ich das so nicht anzeigen lassen.
Weiter unten habe ich ein Bild von probeweise ausgelegten Gleisen.

Zitat
Gepostet von FSB
Die Kopframpe, die nur über das Gleis am Güterschuppen erreichbar ist, könnte sich zu einem betrieblichen Dauerärgernis entwickeln.



Deswegen die DWW. Das Rangieren ist gewollt. Nur würde ich auch gern einen langen Sml auf das Rampengleis bugsieren können wenn ein Wagen am SChuppengleis steht.
Typisch für die elztäler Bahnhöfe wäre eine weitere Weichenverbindung mit einer Linksweiche am Schuppengleis und am Hauptgleis. Das ist auf dieser Länge aber nicht machbar.

Zitat
Gepostet von FSB
Ein Endbahnhof dieser "Größe" würde auf eine relativ unbedeutende Strecke schließen lassen.Eine Betriebslok auf der Strecke und eine zweite Reservelok im Schuppen würde dafür sicher ausreichen.



Wohl wahr. In meiner "Geschichte" gehe ich davon aus, dass der meiste Betrieb in Elzach stattfindet und die Strecke erst Jahre später bis Prechtal verlängert wurde. Alles muss ich mir aber auch nicht logisch erklären können. Etwas Fantasie muss auch sein.

Zitat
Gepostet von FSB
Das zusätzliche Kohlenladegleis bzw. Lokbehandlungsgleis am Lokschuppen scheint desshalb verzichtbar. (Es sei den es ist typisch für die Region?) Ich würde dafür den Lokschuppen etwas vom Ein-/Ausfahrgleis wegrücken und den Platz zur Gestalltung dessen Umfeldes nutzen.



Auch @cauchy und @Osterweder:
Typisch ist es nicht. Ich hab mir schon überlegt das Gleis nach links unter das Ausziehgleis zu verlegen und/oder das Modul um 10cm zu verbreitern. Grundsätzlich gefällt es mir dort wo es ist aber ganz gut. Als Abstellgleis oder zum Anliefern von Kohle oder Ersatzteilen oder was auch immer...



Zitat
Gepostet von Tom K
Hallo,

In der aktuellen Miba gibt es eine weitere Folge der Serie "Wenns nicht mehr weitergeht" zu einem Endbahnhof an der Havel: Milow, nordöstlich von Genthin. Dort ist eine Dreiwegweiche verbaut (wurde wohl Ende der 20er Jahre durch zwei Normalweichen ersetzt).
Habe das Heft momentan nicht vor mir liegen, es gibt aber zwei Gleisplanvorschläge.
1 mit Tillig (12°), die Dreiwegweiche kommt da von Peco
2 mit Roco-line, dort gibt es ja eine eigene Dreiwegweiche.

Beide Vorschläge haben aber eine annähernd massstäbliche Längenausführung (ca. 3,50 m)...
Aber vielleicht gibt es ja eine Anregung.



Die MIBA hab ich auch. Gerade diser Bahnhof hätte genug Platz für zwei Weichen gehabt. Schon interessant was es beim Vorbild alles gab. Bei der DWW werde ich wohl auf die von Weller zurückgreifen.


Ich habe den Plan mal in 1:1 ausgedruckt. So wirkt er fast noch besser.


Hier eine Stellprobe mit Rollmaterial




Und hier mit K-Gleisen. Die Tillig-Gleise hab ich noch nicht.



Die Weichen wirken grausig!


Gruß
Simon

#8 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von BR 12 7010 17.03.2010 23:36

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Hallo Simon

Bei den Weichen werden die Züge richtig um die Ecke geschmissen,da hast Du recht,das man die weichen nicht nehmen kann,
Aber der Gleisplan ist sehr Interessant.

#9 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von cauchy 18.03.2010 08:48

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Zitat
Gepostet von CrusaderX
Auch @cauchy und @Osterweder:
Typisch ist es nicht. Ich hab mir schon überlegt das Gleis nach links unter das Ausziehgleis zu verlegen und/oder das Modul um 10cm zu verbreitern. Grundsätzlich gefällt es mir dort wo es ist aber ganz gut. Als Abstellgleis oder zum Anliefern von Kohle oder Ersatzteilen oder was auch immer...



Ich würd's trotzdem entweder weglassen oder - falls Du wirklich 10cm dazugibst - dort einen Anschluß einplanen, der für etwas Güterverkehr sorgt (Brenstoffhändler, Baustoffhändler, Sägewerk, ...).

So viel Kohle und Ersatzteile wird das BW wohl hoffentlich auch nicht brauchen

#10 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von messermoser 19.03.2010 09:26

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Da hast einen super Bhf hingezaubert. Der laedt richtig zum Betrieb machen ein.

Ich wuerde das Gleis beim Lokschuppen lassen. Auch wenn es natuerlich stimmt dass auf so einem Bhf die Triebfahrzeuge eher nicht mit Betriebsmitteln versorgt wurden aber es macht sicher Spass die Bewegugungen im Modell nachzustellen.

Ich wuerde allerdings auf die DWW verzichen. Mit gefaellt es so wie es ist besser.

#11 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von BJA 21.03.2010 13:12

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Hallo Simon,

der Entwurf ist sehr schön!

Ich habe aufgrund des Hinweises oben auf die reale Breite des Gleises mal mit Wintrack versucht, den Gleisplan mit Elite Gleis umzusetzen.

Mit den steilen Märklin-Weichen mag das gerade noch hinkommen auf dem verfügbaren Platz. Mit "vernüftigen" Weichen (z.B. 10°) wird es sehr schwierig, da es an der Länge fehlt.

Hier mal ein Test mit Tillig Elite und 12 Grad Weichen (R=1350). Das wirkt m.E. nicht mehr so schön, v.a. die linke Bhf-Seite hat kaum noch Gleislänge (85118 = 228 mm). Ich frage mich auch, wo die Bahnsteige Platz haben. Die Wagen stehen ja mehrheitlich zwischen den Weichen.
Soll die Lok umgesetzt werden, müsste dies über Weiche 1 (links) und Weiche 3 (rechts) erfolgen. Dann ist aber kein Platz mehr für den Zug. Die Rückfahrt müsste dann per Lokwechsel mit einer wartenden Lok erfolgen. Hierzu müsste wieder Weiche 3 frei sein, da eine Fahrt über Weiche 6 ganz rechts) wegen fehlendem Gleis nicht möglich ist.
Das 2. Gleis am Lokschuppen ist wie oben bereits erwähnt, nicht realisierbar.

Als Ex-N-Bahner würde ich rein aus Platzgründen zur N-Spur raten.

#12 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von wknarf 21.03.2010 14:32

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Hallo Bernhard und Simon,

Zitat
Gepostet von BJA
der Entwurf ist sehr schön!

Ich habe aufgrund des Hinweises oben auf die reale Breite des Gleises mal mit Wintrack versucht, den Gleisplan mit Elite Gleis umzusetzen.

Mit den steilen Märklin-Weichen mag das gerade noch hinkommen auf dem verfügbaren Platz. Mit "vernüftigen" Weichen (z.B. 10°) wird es sehr schwierig, da es an der Länge fehlt.

Hier mal ein Test mit Tillig Elite und 12 Grad Weichen (R=1350). Das wirkt m.E. nicht mehr so schön, v.a. die linke Bhf-Seite hat kaum noch Gleislänge (85118 = 228 mm). Ich frage mich auch, wo die Bahnsteige Platz haben. [...]

Als Ex-N-Bahner würde ich rein aus Platzgründen zur N-Spur raten. (...)



@Bernhard: Ich denke, wir sollten die Kirche im Dorf lassen: Die EW3 von Tillig, die Du verplant hast, sind wunderschön. Für so einen kleinen Bahnhof, wie Simon ihn bauen möchte, sind sie denke ich aber überdimensoniert.

Wenn man den Bahnhof komplett mit den EW1 von Tillig (r=866mm, 15°) plant, passt das schon ganz gut (Ich weiß, mein Bahnhof ist bolzengerade, aber es geht hier nur um die Nutzlängen):



Der Abzweigradius von 866mm ist für eine Nebenbahn sicher akzeptabel, in Osterwede liegen auch solche Weichen und das sieht richtig prima aus.

Der Bahnsteig liegt an Gleis 1. Zwischen den Weichen hat das Gleis eine Nutzlänge von 750mm, was für das gewählte Thema sicher ausreichend ist. Das zweite Gleis vor dem Lokschuppen habe ich auch nicht mehr unterbekommen, aber das tut dem Betrieb in diesem Bahnhof sicher keinen Abbruch.

@Simon: Das ist ein wunderschöner Bahnhof auf engstem Raum, dessen Bau und Betrieb sicher viel Spaß machen wird.

Tante Edit hat mich gerade darauf hingewiesen, dass an Gleis 1 knapp ein Meter Nutzlänge zur Verfügung steht, die Weiche zum Ladegleis kommt ja noch dazu. Zumindest Güterzüge können also auch etwas länger sein.

Viele Grüße,

Frank

[ Editiert von wknarf am 21.03.10 14:36 ]

#13 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von Osterweder 21.03.2010 15:31

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Zitat
Gepostet von wknarf

Der Abzweigradius von 866mm ist für eine Nebenbahn sicher akzeptabel, in Osterwede liegen auch solche Weichen und das sieht richtig prima aus.



Ich habe da aber auch zweimal EW3 liegen...

#14 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von wknarf 21.03.2010 16:24

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Hallo Carsten,

Zitat
Gepostet von Osterweder

Zitat
Gepostet von wknarf

Der Abzweigradius von 866mm ist für eine Nebenbahn sicher akzeptabel, in Osterwede liegen auch solche Weichen und das sieht richtig prima aus.



Ich habe da aber auch zweimal EW3 liegen...




Menno. Das war mir schon klar, aber die EW1 passen da dennoch bestens. Auf den Fotos zumindest wirken die Weichen nicht zu eng oder zu klein.

Viele Grüße,

Frank

#15 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von CrusaderX 21.03.2010 20:18

Vielen Dank euch allen für den konstruktiven Input!

Hier der Plan aus Wintrack:




Die Weichen sind die engen 85322 15° EW2, Länge: 178 mm, Radius: 484 mm
Dass diese Weichen nur wenig schlanker sind, als die K-Gleis-Weichen ist mir klar. Aber der etwas höhere Radius und der kleinere Abzweigwinkel lassen sie gefälliger wirken.

Das ist hauptsächlich den Raumverhältnissen geschuldet. Da es eine Nebenbahn in Epoche I ist, auf der hauptsächlich kurze Loks mit Zweiachsern verkehren ist der Kompromiss vertretbar. Optisch ist es halt so eine Sache. Aber man kann nicht alles haben. Lieber habe ich enge Weichenradien als zu kurze Gleise. Schlanke Weichen und kaum nutzbare Gleise sehen noch schlimmer aus. Siehe Plan von BJA.

Den Vorschlag das Gleis neben dem Lokschuppen weg zu lassen, werde ich mal Umsetzen und anschließend hier posten.

Gruß
Simon

[ Editiert von CrusaderX am 21.03.10 20:19 ]

[ Editiert von CrusaderX am 21.03.10 20:49 ]

#16 RE: Projekt Prechtal - Endbahnhof im Regal von stilmixer 28.03.2010 16:54

Hallo!

Ich fahr jeden Tag durchs Prechtal stell mir im vorbeifahren nun ständig irgendwelche Bahnhöfe dort vor.

Ich persönlich würde übrigens das zweite Gleis beim Lokschuppen bauen, wenn es dir gefällt. Die Linienführung störts ein bissle und es wirkt alles dadurch etwas gequetschter, aber schließlich steht die eigene Fantasie und der Spaß an der Sache im Vordergrund. Bin gespannt wies weitergeht!

Grüßle aus Freiburg

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