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#1 RE: Kleine Gedankenspielerei von markstutz 11.10.2009 21:12

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Guten Abend allerseits

kein grosser Wurf, der mir hier gelungen ist. Aber da ich nun dank Studium drei mal pro Woche eine Stunde Wegzeit im Zug verbringe, skizziere ich doch gerne mal ein wenig herum & dann kommt manchmal sogar etwas heraus. Die Anlage hat die Dimensionen 2.25 x 1.10 Meter. Ich habe mir die Anlage auf Rollen vorgestellt, so dass man die hintere Längsseite problemlos erreichen kann. Geplant mit 15°-Weichen und einer Bogenweiche Marke "Eigenbau".



Was gefällt euch, was weniger? Die Landw. Genossenschaft könnte man auch über den Vorplatz des Bahnhofes erreichen, aber dann wären die Gleise auf der Rückseite und das ist optisch m.E. nicht so erwünscht auf MoBa-Anlagen...

#2 RE: Kleine Gedankenspielerei von Dani426 11.10.2009 21:39

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Der Fabrikanschluss sieht absolut übel aus und wirkt viel zu gewollt.
Gefällt mir überhaupt gar nicht.
Der Rest ist soweit gut.

#3 RE: Kleine Gedankenspielerei von tuxlover 11.10.2009 23:21

Hallo Mark,

wie sieht es denn mit der Höhendifferenz zwischen Landhandel und Ladestraße aus? Ich denke das die Straße da ziemlich schief wird, wenn man entsprechend Höhe für die Tunneleinfahrt gewinnen will.

Auch die Streckenführung entlang der Awanst gefällt mir nicht. Die S-Kurve liegt zu unbegründet da, ich würde es es eher mit einer extrem weiten Kurve zwischen Tunnel und Einfahrsignal versuchen.

Gruß
Michael

#4 RE: Kleine Gedankenspielerei von markstutz 12.10.2009 08:21

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Hallo Daniel, Michael

Das mit den Fabrikanschlüssen stimmt, die sind beide noch keinesfalls ausgereift. Das obere Anschlussgleis ist kurz vor gekippt werden, das untere wird wohl noch einmal ganz neu durchgedacht.

Was ich vergessen hatte zu erklären und Michael zu Recht angezweifelt hat, folgt hier noch als Skizze.



Ich hatte mir unterschiedliche Höhen für die Ladekante der Wagen unten und die "Öffnugn" zum Strassenvorplatz hin gedacht. Dadurch ergibt sich dann im Bereich der Schutzweiche noch eine Sturzbühne für unempfindliche Ladegüter. Aber vermutlich ist das eine sehr gesuchte Lösung, darum versuche ich mich in einer Alternative...

#5 RE: Kleine Gedankenspielerei von MobaMac 12.10.2009 09:34

Hallo Mark,
wie schon bemängelt wurde sieht der Fabrikanschluss doch arg gedrängt aus.

Aber was mir besonders gut gefällt ist dieser reingequetschte Eisenbahnergarten, sowas gibt immer einen ganz besonderen Flair.

Gruß Matthias

#6 RE: Kleine Gedankenspielerei von markstutz 12.10.2009 11:45

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Eine erste, revidierte Version liegt nun vor:

[*]der Fabrikanschluss oben rechts fällt (vorerst) ersatzlos weg
[*]die Landw. Genossenschaft wird neu auf Höhe Bahnhof erschlossen



Die EKW bzw. Gleisdurchschneidung der Zufahrt zur Landw.Gen. ist nur eine Möglichkeit. Ich bin noch am Überlegen, wo man welche EKW oder DKW einsetzen müsste, um möglichst flexibel zu sein und trotzdem den kostengünstigen Charakter eines kleinen Endbahnhofes erhalten zu können.

Eine Skizze mit den Nutzlängen ist auch entstanden:



Vermutlich wäre es sinnvoller, das Gleis 3 als Verkehrsgleis zu verwenden?

#7 RE: Kleine Gedankenspielerei von Hans Dampf 12.10.2009 14:08

Da der Fabrikanschließer nun weg ist: mach doch den Radius der Bahnhofseinfahrt größer. Die Eisenbahnergärten könnten dann auch wieder näher beim Ls liegen; die wirken grad etwas bemüht.

Zusätzliche Nutzlänge der Bahnhofsgleise ließe sich erreichen, indem die ersten drei Weichen sämtlich im Bogen verlegt werden. Ich denke, das käme auch der Optik zugute.

Spräche etwas dagegen, den auf freier Strecke liegenden Gleisanschluss aus Plan eins zu reaktivieren und dort die "Fabrik" anzusiedeln? Das muss ja nicht gleich in Baulichkeiten ausarten - PitPeg hatte mal einen Entwurf vorgestellt, wo die Kohle eines etwas entfernt liegenden Bergwerkes per Lkw und Sturzbühne in bereitstehende O-Wagen verladen wurde.

Grüße!
Hans

#8 RE: Kleine Gedankenspielerei von markstutz 12.10.2009 15:05

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Zitat
Gepostet von Hans Dampf
Da der Fabrikanschließer nun weg ist: mach doch den Radius der Bahnhofseinfahrt größer. Die Eisenbahnergärten könnten dann auch wieder näher beim Ls liegen; die wirken grad etwas bemüht.



Das wäre eine Option. Allerdings würde damit der jetzt bestehende Abstand vom Gleis zum Anlagenhintergrund aufgegeben (dessen Verwendung als Gärten nur mal eine Idee ist). Und damit erhält die Anlage eine gewisse Tiefe, die mir ganz gut gefällt...

Zitat
Zusätzliche Nutzlänge der Bahnhofsgleise ließe sich erreichen, indem die ersten drei Weichen sämtlich im Bogen verlegt werden. Ich denke, das käme auch der Optik zugute.



Dazu müsste der durchgehende Bogen (geht jetzt aus der Einfahrkurve in Gleis 2 mit Radius 420 mm) ins Gleis 3 führen, denn unter diesen Radius will ich nicht gehen. Das würde dann aber den Bahnhof weit in die Ecke drängen (ich habe es mal ansatzweise probiert).

Zitat
Spräche etwas dagegen, den auf freier Strecke liegenden Gleisanschluss aus Plan eins zu reaktivieren und dort die "Fabrik" anzusiedeln? Das muss ja nicht gleich in Baulichkeiten ausarten - PitPeg hatte mal einen Entwurf vorgestellt, wo die Kohle eines etwas entfernt liegenden Bergwerkes per Lkw und Sturzbühne in bereitstehende O-Wagen verladen wurde.



Die Strecke wirkt in der Tat nun etwas leer. Würdest du die Sturzbühne dann LKW-seitig ggü. der Kombirampe positionieren? Dann könnte man die Wagen für die Schwerkraft günstig auf einem Stumpfgleis neben dem Tunnelportal platzieren...?

#9 RE: Kleine Gedankenspielerei von markstutz 12.10.2009 16:00

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Die letzte Frage habe ich zur Antwortfindung gleich mal in eine Plan-Variante umgesetzt, die nun so aussieht:



Die relative Höhe des "Sturzbühnengleises" beträgt ca. -60 mm ggü. SOK Bahnhof. Das scheint mir gut zu passen, da für die Sturzbühne ja auch noch etwas Höhe übrig sein muss.

#10 RE: Kleine Gedankenspielerei von Hans Dampf 12.10.2009 18:01

Zitat
Gepostet von markstutz

Zitat
Gepostet von Hans Dampf
[...] Radius der Bahnhofseinfahrt größer [...]



Das wäre eine Option. Allerdings würde damit der jetzt bestehende Abstand vom Gleis zum Anlagenhintergrund aufgegeben [...]. Und damit erhält die Anlage eine gewisse Tiefe, die mir ganz gut gefällt...



Allerdings auf Kosten eines großzügigeren Radius'...

Zitat
Gepostet von markstutz

Zitat
Gepostet von Hans Dampf
[...] ersten drei Weichen sämtlich im Bogen verlegt [...]



Dazu müsste der durchgehende Bogen (geht jetzt aus der Einfahrkurve in Gleis 2 mit Radius 420 mm) ins Gleis 3 führen, denn unter diesen Radius will ich nicht gehen. Das würde dann aber den Bahnhof weit in die Ecke drängen (ich habe es mal ansatzweise probiert).



Es ginge dann also mit 420 mm in die Gleise 3 und 1 und entsprechend weiter in 2 und 1b. Ist doch gut!

Mal im Ernst: das ist natürlich das Problem bei Anlagen dieser "Kleine" - man muss irgendwo Abstriche machen. Unsere Gedanken trennen sich also an dieser Stelle in Freundschaft und gehen getrennt ihrer Wege. Oder wie die Engländer sagen: "We agreed to disagree."

Zitat
Gepostet von markstutz

Zitat
Gepostet von Hans Dampf
[...] auf freier Strecke liegenden Gleisanschluss aus Plan eins zu reaktivieren [...]



Die Strecke wirkt in der Tat nun etwas leer. Würdest du die Sturzbühne dann LKW-seitig ggü. der Kombirampe positionieren? Dann könnte man die Wagen für die Schwerkraft günstig auf einem Stumpfgleis neben dem Tunnelportal platzieren...?



Wo ich deine nachfolgende nette Zeichnung sehe, kommt mir eine Idee von Ivo Cordes wieder in den Sinn: zweigleisiger Anschluss mit Schutzweiche und kurzem Stumpfgleis. Betriebsablauf: leere Wagen werden zugestellt, gefüllt und von der Betriebsköf in das zweite Gleis rangiert. Dann zieht diese vor ins Schutzgleis.

Nun kommt der Ng mit frischen Waggons, stellt diese ins erste Gleis zu und holt die beladenen aus Gleis zwei wieder ab. Nette Menge Betrieb dann, zumal die Wagen ja (beibehaltene Betriebsstellenzufahrt vorausgesetzt) erstmal in den Bahnhof gezerrt werden müssen, bevor die Lok umsetzen und losdampfen kann.

Problem: wie gestaltet man die Szene glaubwürdig so, dass es gerechtfertigt erscheint, dem Betrieb eine eigene Köf zu geben? Das mindeste wäre dann wohl, dass das Einfahrtsignal wieder Richtung Bhf rückt, plus ein wenig Wald, einen felsigen Einschnitt, eine Brücke und einen Kurztunnel vielleicht. Oder so.

Na: du machst das schon!

Grüße!
Hans

#11 RE: Kleine Gedankenspielerei von cr1970 12.10.2009 19:05

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Also das Sturzbühnengleis finde ich etwas arg "konstruiert". Da ist doch dem Kohlenklau Tür und Tor geöffnet

#12 RE: Kleine Gedankenspielerei von cauchy 13.10.2009 07:59

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Ich denke, ich würde die Sturzbühe irgendwie rechts oben statt der Gärten einplanen ... mit der Bühne und einem Hand hätteman auch gleich nach hinten einen schönen Abschluß ...

#13 RE: Kleine Gedankenspielerei von markstutz 15.10.2009 21:53

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So, ich habe noch ein wenig an meinem Plan herum gebastelt.

Insgesamt scheint mir der Plan so etwas konservativer zu sein, aber da es sich ja (bisher) nur um eine Gedankenspielerei handelt, darf man alles ausprobieren.

Das Anschlussgleis hat sich nach hinten verdrückt, was den Innenbereich des Ausfahrbogens frei legt. Darum auch das Fragezeichen, was anstelle des Anschlusses dort hin kommen könnte... Und die linke obere Ecke ist für mich auch noch ein wenig ein Rätsel, womit und wie ich dort einen sinnvollen Abschluss finden könnte.

Beim Zeichnen ist mir die Möglichkeit einer Brücke über die Gleise in den Sinn gekommen, damit liesse sich eine weitere optische Trennung beim Verfolgen des Zuges erzeugen... Aber ob das von der Dichte her noch Platz hat?

#14 RE: Kleine Gedankenspielerei von mwb 15.10.2009 23:28

Hallo,

also mir gefällts weils nicht zu überladen wirkt.

#15 RE: Kleine Gedankenspielerei von cauchy 16.10.2009 08:26

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Brücke fänd' ich nett, aber dann rechts im Bogen. Dort kann sie noch ein wenig den engen Radius wegtarnen.

Direkt vorne würde ich keine Brücke bauen, weil man dort m.E. die schöne "Paradestrecke" unterbrechen würde.

#16 RE: Kleine Gedankenspielerei von markstutz 17.10.2009 17:48

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Aufgrund eurer Anregungen und nach einem anregenden Gespräch mit einem Modellbahn-Kollegen ist diese Version hier entstanden:



Das Gleis zur Landw. Genossenschaft o.ä. zweigt nun etwas steiler und mit ein paar Grad mehr ab, so dass das Gebäude etwas näher an den Bahnhof gerückt werden kann. Dennoch bleibt noch Platz, um die im letzten Plan angedachte Brücke zu realiseren und sie so wie das Harald/cauchy vorschlägt zur "Tarnung" des engen Radius zu verwenden.

Leider ist mir hier die "unsinnige" Kurve wieder durchgerutscht, die müsste natürlich durch die deutlich gestreckte Variante vom letzten Plan ersetzt werden...

Nun ist aber die Lage des Lokschuppens etwas eingezwängt zwischen Strasse und Bahnhofsausfahrt. Vielleicht müsste der Lsch in die Verlängerung von Gleis 1 (nach rechts, mit EKW) verlegt werden. Alternativ böte sich evtl. auch eine Lage am Ende von Gleis 2 an, womit aber die Rampe wieder umplatziert werden müsste...

#17 RE: Kleine Gedankenspielerei von Hans Dampf 18.10.2009 10:16

Zu #13: Die Landwirtschaftliche könnte ein längeres Anschlussgleis bekommen und auf diese Art als Halbrelief den rechten hinteren Abschluss bilden.

Zu #16: Ich finde den Plan so sehr aufgeräumt. Den Lokschuppen würde ich persönlich lassen wo er ist, weil er den engen Bogen sehr schön wegtarnt, der später ja im Einschnitt liegt. Etwas mehr Länge ließe sich vielleicht gewinnen, wenn die Straßenverbindung zwischen Bahnhofsvorplatz und Ladestraße nicht dargestellt wird. Muss aber m.E. nicht wirklich sein...

Apropos Einschnitt: mir scheint es sinnvoll, zumindest zwischen Brücke und Ende des Anschlussgleises eine Stützmauer anzuordnen.

Was den Gleisbogen im Vordergrund betrifft: der ließe sich damit begründen, dass die Strecke an einer Flussbiegung entlang verläuft - Stützmauer und etwas Wasserfläche; schon wäre der Fall erledigt.

Da die hintere rechte Anlage jetzt wieder leer ist: vielleicht doch ein Fabriklein in Halbreliefbauweise?

Insgesamt jedenfalls mal wieder eine gewohnt nette Gedankenspielerei - Respekt!

Grüße!
Hans

[ Editiert von Hans Dampf am 18.10.09 10:19 ]

#18 RE: Kleine Gedankenspielerei von markstutz 18.10.2009 11:38

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Hallo Hans

Mir macht es auch Spass

Inzwischen habe ich eine überarbeitete Version von #16 vor mir (auf Papier). Dabei ist mir aufgefallen, dass das Ladestrassen/Kombirampen-Gleis sich aus betrieblicher Sicht eigentlich recht gut eignen würde, um dort eine Brückenwaage und ein Lademass (heisst das so in Deutschland?) zu installieren. Dann wäre aber die Ladestrasse futsch - die müsste dann ans Güterschuppengleis verlegt werden. Auf dem Papier sieht es machbar aus, ich werde das wohl noch am Zweithirn (PC) ausprobieren müssen.

Einen weiteren Gleisanschluss zu haben wäre sicher nett, aber der Bahnhof dürfte dann arg an seine Grenzen gebracht werden, was Nutzlänge der Gleise und Fahrwege angeht. Darum würde ich vorerst wohl davon absehen - auch um des Gesamteindruckes Willen, denn irgendwo muss ja auch noch Landschaft sein.

Die Strasse durchgängig zu bauen scheint mir sinnvoll, denn im Prinzip liegt der Bahnhof auf der alten Trasse der Strasse, die nun um den Bahnhof führt (und nicht so stark befahren ist).

#19 RE: Kleine Gedankenspielerei von MrEsprit 23.10.2009 14:30

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Hallo Mark

Der Plan gefällt mir sehr gut. Was hältst du davon, wenn du unten auf der Aussenkante eine kleine Industrie einfügst?

So hast du den Vorteil, das Gelände zum Bahnhof hin schön modelieren zu können, Sperrfahrten durchzuführen und eine "Begründung" für die geschwungene Steckenführung.



Viele Grüsse
Oliver

#20 RE: Kleine Gedankenspielerei von Bergbahn 23.10.2009 17:20

Hallo und Guten Abend in die Runde,

ich bin neu hier im Forum und mich würde einmal interessieren, wie es im Untergrund (also Bereich Schattenbahnhof) aussieht und wie die Steigungswerte sind.

Viele Grüße
Bergbahn

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