#1 RE: Irgendwo im Fränkischen von henset 28.07.2008 15:59

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Hallo,

nachdem ich nun schon eine ganze Weile mitlese (& selten poste:ishame möchte ich nun meinen aktuellen Planungsstand kritisch hinterfragen lassen. Ich denke, daß ich schon recht weit bin, aber eine zweite, dritte, vierte ... Meinung kann sicher nicht schaden.

Doch wie hier üblich zunächst der Steckbrief:

Welches Gleissystem soll eingesetzt werden?
2L, Tillig, Weller Selbstbauweichen EW und DW 6,5 °

Wieviel Platz hast du zur Verfügung?
Ausbaustufe 1: eine Wand mit 4,6 m Länge, wenig Raumtiefe

Kopfbahnhof?
unbedingt

Kreisverkehr?
nope

Mindestradien
Gute Frage! In Ausbaustufe 2 (hier eigentlich nicht Thema) muss ich einmal um die Ecke und möchte dies mit RP25 fine Rädern & Originalkupplungen bewerkstelligen. An dieser Stelle muss ich ev. auf 70-80 cm runter? Gleich die erste Frage: Was sollte ich denn unter den genannten Bedingungen einplanen?

Epoche
Frühe Epoche 3

Welches Thema soll deine Anlage haben?
Nebenbahnendbahnhof in Bayern, die waren so schön klein. Franken hab ich hier mit einsortiert, die Franken sollen sich bitte nicht auf den Schlips getreten fühlen auch wenn es landsmannschaftlich eher disputabel ist.

Welche Fahrzeuge sollen eingesetzt werden?
Überwiegend Dampftraktion: BR98.8, BR 70, BR 86, vielleicht noch ein wenig Diesel: V36, V80?

Welche Gebäude sollen mit rauf?
Im Moment habe ich mich an den Abmessungen der Gebäude von Nordwalden orientiert (grau gedeckte Gebäude), das Baywa ist der alte Pola Bausatz den ich mal auf einem "Grabbeltisch" gefunden habe. Für den Lokschuppen setze ich mal ein Fragezeichen, Nordwalden hatte einen zweiständigen LS, der ist mir aber zu gross. Vielleicht hat jemand ein Modell das gut passt, aber nur einständig ist.

Welche Betriebsstellen sollen auf der Analge sein?
Im Moment hab ich im Bahnhof ein Baywa, eine Kopf-/Seitenrampe, einen Güterschuppen, eine Ladestrasse und einen Holzplatz eingeplant.

Der Schattenbahnhof
Fiddle Yard als Traverser ausgeführt, im Plan nicht gezeigt.

Betrieb
...

Steuerung
Digital

Sonst noch was?

Ich hab es so verstanden, daß hier Erläuterungen & die Fragen eingestellt werden können, also:

Erläuterungen zum Plan:




Der Bahnhof besteht aus zwei Segmenten a 135 cm mit 50 cm Breite. Hieran schliesst sich ein weiteres Segment mit 90 cm Länge an, über dessen Gestaltung ich mir den Kopf noch nicht zu sehr zerbrochen habe. Last but not least der FD zu 100 cm.

Die wichtigste Frage zuerst: Ist der Plan so plausibel und geht als fränkisch durch? Sollte eigentlich, da ich versucht habe mich an Nordwalden & Stadtlauringen zu orientieren.

Im Anschluss an den Bahnhof kommt noch ein weiteres Segment (90 cm) und ich überlege, ob ich die Rampe weglasse und Gleis 1 bis auf dieses Segment durchziehe und noch einen Industriebetrieb ansiedle. Wie entbehrlich ist eigentlich die Kopf/Seitenrampe in Bayern gewesen?

Die hintere Verbindung zwischen Gleis 1 & 2 stört eigentlich, da ich meinen Güterschuppen fast an dieser Weiche stehen habe. Ist das noch vorbildgerecht? Rein theoretisch sollte ja das Gleis auch von der Einfahrt erschlossen werden können und ggf. kann ja ein Güterwagen erst wegrangiert werden.

Bahnsteiglänge ist momentan 85 cm, die NL von Gleis 2 ca. 1 m. Ich tendiere dazu hier wieder 5-10 cm abzuknabbern und Gleis 2 am Ende auf 40 cm NL zu verlängern, dann kann ich besser rangieren und mit einer kurzen Lok vielleicht auch mal zwei Wagen auf einmal über dieses Gleis umsetzen.

Lokschuppen: hier würde mir eine Betriebsstelle besser gefallen, aber der ist wohl eher ein MUSS, oder?


Viele Grüsse,
Thomas

#2 RE: Irgendwo im Fränkischen von Köf 28.07.2008 18:39

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Mir gefällts!

Ob das nun fränkisch ist oder net, kann ich nicht beurteilen.

Ist das rechte mittlere Stummelgleis lang genug für deine längste (zukünftige) Lok, wenigstens eine 50er z.B.?

VG

D.

#3 RE: Irgendwo im Fränkischen von Riverrhine 28.07.2008 19:33

Sehr schöner Bahnhofsentwurf, den du nicht nur in Süddeutschland, sondern auch im Norden der Republik anfindestt, ebenso im Ausland (Griechenland, Türkei, Italien usw.).

Bezüglich der Kopframpe, solltest du dir Gedanken machen, sie näher am Güterschuppen zu planen und dir lieber die Frage stellen, was Mittels einer Kopframpe verladen werden soll, vielfach gab es nicht an jedem Bahnhof eine Kopframpe, oft nur eine Seitenrampe, die es aber auch ermöglichte Fahrzeuge von oder auf Niederbordwagen zu rangieren.

Der BayWa (Raiffeisen) Schuppen kann ruhig getrennt stehen, plane vieleicht sogar einen oder zwei Silotürme mit ein oder einen Getreidespeicher (hölzernes Speicherhaus ohne Silotürme, Beispiel Euskirchen in der Eifel).
Silotürme kannen ebenfalls aus Holz sein, ein Getreideheber (Elevator) war aber zum Betrieb notwendig, um das Getreide einzulagern (Piko hat solche Elevatortürme für sein Sand und Schotterwerk).

Mach dir doch noch Gedanken, was für Frachtgüter transportiert werden sollten oder sollen, daraus ergeben sich dann die benötigten Einrichtungen für Massengüter.

Willst du Zuckerrüben Transporte oder Holzverladung mit darstellen?
Ein kleiner, auf die Seitenrampe, montierter Kran ermöglicht es sperrige Güter zu Be- oder Entladen, sowie Holz zu verladen.

Was für Maschienen sollen im Lokschuppen untergestellt werden? Bedenke größere Reparaturen an Loks wurden nur im BW oder AW ausgeführt, die auch Kräne besaßen um mal eine Lok komplett anzuheben, für kleinere Reperaturen langt der Betriebsschuppen aber allemal aus.
Denke an die Versorgung der dort abgestellten Lok.

Wenn du dein Bahnhofsbild als Kopfbahnhof darstellen willst dann würde ich den Lokschuppen an das mittlere Stummelgleis plazieren, vieleicht sogar noch eine weitere Weiche einbauen, um zwei Loks nebeneinander im Schuppen zu beherbergen, oder wenn der eingleisige Schuppen lang genug ist, zwei Loks hintereinander (Preußen).
Sägezahnfahrten, waren gerade auf deutschen Loks sehr unbeliebt und es wurde auch weitestgehend darauf verzichtet, weil der Lokführer zum Umsteuern in die andere Fahrtrichtung sehr lange kurbeln mußte bis die Loksteuerung umgestellt war. Ausländische Maschienen hatten da einfachere Lösungen, die Steuerung wurde wie auf Dampfschiffen mittels eines Hebels in die andere Fahrtstellung verbracht, wenn häufiges Umsteuern notwendig war.

#4 RE: Irgendwo im Fränkischen von henset 28.07.2008 20:21

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Hallo,
die ersten beiden Antworten zeigen mir, daß meine Beschreibung nicht gut war. Das Ganze soll schon der Endbahnhof sein, Einfahrt in diesem Fall von rechts, da würde sich auch die "Strecke" anschliessen.

@ Ingo: Ich glaube der Anschluss einer Seitenrampe direkt an den GS wäre vielleicht keine schlechte Idee. Aus meiner Erinnerung kann man auch tatsächlich Fahrzeuge seitlich auf Rungenwagen draufkriegen. Macht zwar im echten Leben keinen Spass, aber geht...
Holzverladung wollte ich links unten mit einplanen, Holztransporte waren gerade in Süddeutschland sehr verbreitet und machen aus meier Sicht recht viel her.

Dank & Grüsse,
Thomas

[ Editiert von henset am 28.07.08 20:26 ]

#5 RE: Irgendwo im Fränkischen von Köf 28.07.2008 21:03

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Zitat
Gepostet von henset
HEinfahrt in diesem Fall von rechts, da würde sich auch die "Strecke" anschliessen.



Ah, alles klar. In jedem Falle wirst Du viel Rangierspaß haben mit dieser Anlage!

VG

D.

#6 RE: Irgendwo im Fränkischen von tom tofte 28.07.2008 21:48

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Hallo Thomas,

also zunächst mal ist Dein Bahnhof klassisch fränkisch oder bajuwarisch. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Ich bin mir nicht sicher ob Du mit den gewählten Weichen und dr Länge von 2,70m und dem Bahnhofstyp so zufrieden sein wirst. Ich denke entweder Du verlängerst den Bahnhof etwas um das ganze in der Länge weniger gequetscht aussehen zu lassen und etwas mehr Nutzlänge zu bekommen, oder Du versuchst es mit den Wellerweichen die er für die 12 Gradweichen von Tillig anbietet, gemeint sind die Doppelweichen.

Die Tillig 12 Gradweichen lassen sich auf 9 Grad Herzstückwinkel kürzen (bogen hinter dem Herzstück weglassen), das würde auch den einen oder anderen Zentimeter bringen. Wäre evtl. ein Kompromiss für die 2,70m Länge.

Allerdings weiß ich nicht ob das für die Originalkupplungen und Radsätze die Du einplanst machbar wäre. Deswegen weiß ich auch nicht ob das mit den Bögen in Deiner Ausbaustufe 2 von denen Du redest kompatibel wäre.

Zu der Weiche beim Güterschuppen:
In Höchstadt / Aisch gab es (vermutlich bedingt durch nachträgliche Gleisumbauten) ebenfalls diese Situation, das eine Weiche quasi direkt beim Gsch lag und die Beladung des Stückgutwagens immer mit der blockierung dieser Weiche verbunden war. Kann man also ausnahmsweise so machen.
Siehe auch diesen Bildbeitrag aus dem HiFo, in dem ein Bild aus Höchstadt die Situation zeigt. Oder Du machst es wie in meiner Variante, den Gsch weiter nach rechts, Nebengebäude auf die andere Seite vom Eg.



Zusätzlich habe ich Rampe und Baywa vertauscht, bringt m. E. etwas mehr gestaltungsmöglichkeiten für den Hintergrund der Ladestrasse. Dort kannst Du Lagerplätze andeuten (private gewerbliche Lagerflächen die es in Bayern und anderswo immer gab und wo Lagergut, Schuppen und dergleichen zu finden waren).

Der Lokschuppen ist für Deine gewählte Epoche sicher ein muß. Reicht der Platz rechts nicht aus (in der Länge) mußt Du evtl. in die Tiefe gehen und vom Umfahrgleis den Lsch abzweigen lassen und ihn parallel zum Umfahrgleis vorne hinpflanzen. Was aber m. E. nicht so schön aussieht. Ein eingleisiger Lsch ist völlig ausreichend (siehe Stadtlauringen).

Auch die Rampe gab es in jedem größerem Bahnhof in Bayern zu finden, mir ist kein fränkischer Endbf. bekannt wo diese gefehlt hat (aber alle kenne ich nun auch auch nicht). Genutzt wurde sie ja nach Güteraufkommen, Baustoffe, Holz, Fuhrwerke (Militär!), Vieh, Steine und dergleichen. Deswegen - auch wenn sie sperrig ist - würde ich die lassen. Und auch nicht mit dem Gsch zusammenlegen. So hast Du eine Ladestelle die seperat bedient werden muß.

Alternativ kannst Du die Laderampe mit dem Holzlagerplatz verbinden und am dortigen Gleisende die Kopframpe hinbauen. Holzlagerplätze lagen ja oft wie Rampen erhöht. So würdest Du etwas Platz für die Ladestrasse gewinnen. Ausserdem stört die Rampe am Anlagenvordergrund nicht so sehr und der Hintergrund an der Ladestrasse wäre noch freizügiger zu planen und auszugestalten.

Evtl. kannst Du auf dem zweiten Segment einen weiteren Gleisanschluß einplanen. Wäre ja wahrscheinlich nur ein kleiner, aufgrund des Platzes. Oder Du richtest Dir einen virtuellen Gla auf dem Fiddelyard ein.

Wie gesagt: Etwas mehr Länge würde dem Bf. insgesamt gut tun - zumindest sieht es auf dem Plan von Dir so aus ...



Zitat Ingo:
Sägezahnfahrten, waren gerade auf deutschen Loks sehr unbeliebt und es wurde auch weitestgehend darauf verzichtet, weil der Lokführer zum Umsteuern in die andere Fahrtrichtung sehr lange kurbeln mußte bis die Loksteuerung umgestellt war.

Also Ingo - ich weiß ja nicht wo Du das her hast - aber nach der Aussage dürften 90% aller Nebenbahnendstationen und dergleichen andere mit einer Lokstation falsch gebaut worden sein für die deutschen Lokführer und ihre Lokomotiven. Lokschuppen die bequem und umsteuerfreundlich errichtet wurden wirst Du nur selten finden. Zudem: Was haben die lieben Eisenbahner dann damals nur beim rangieren gemacht? Der Güterverkehr hätte eigentlich eingestellt werden müßen. Sägezahnfahrten waren sozusagen beim rangieren und bei Betriebsmanövern unumgänglich, selbst wenn mit viel Kurbeln verbunden. Ausserdem bringen sie dem Modellbahner sehr viel spaß und sind das Salz in der Suppe bei so einem Bahnhofsmodell. Also nimms mir nicht übel, aber ich finde das kann man mal getrost vergessen. Der Modellbahner muß ja nicht kurbeln ...

Zudem schwant mir, hast Du den Beitrag von Henset nicht so ganz aufmerksam gelesen. Mir scheint jedenfalls das Henset sich schon Gedanken über seinen Bahnhof gemacht hat und uns das mitgeteilt hat, oder ...?

#7 RE: Irgendwo im Fränkischen von henset 28.07.2008 22:31

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Hallo Tom,

danke für die Anregungen!

Joo, lang ist der Bahnof in der Tat nicht und da hab ich auch lang hin und her überlegt, ob ich nicht in der Tat die verbogenen Tilligs nehmen sollte. Dummerweise hab ich mal probeweise die langen Dinger von Weller gebaut (eine EW und eine DW) und die sehen echt umwerfend aus... Und funtionieren tun sie auch noch.

Der zunächst vorgesehene Platz für den Bau in meiner "Wochenwohnung" würde sicher noch 20 -30 cm Länge hergeben, aber irgendwann soll die Anlage an meinen Hauptwohnsitz umziehen und da ist in meinem Zimmer irgendwann die Dachschräge im weg oder ich bau nur 80 cm hoch... Ich glaub ich muss noch einmal mit dem Zollstock durch mein Dachgeschoss.

Was die Verlagerung des Baywa und der Rampe angeht, so ähnlich sah einer der früheren Entwürfe aus, ich weiss effektiv nicht mehr was mich bewog die Anordnung zu tauschen. Aber wie man an meinem Vorschlag sieht leidet darunter die Gestaltung des Hintergrundes, mein Wäldchen ist sicher deutlich weniger spannend als Lagerplätze!

Viele Grüsse,
Thomas

#8 RE: Irgendwo im Fränkischen von tom tofte 28.07.2008 22:43

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Hallo Thomas,

noch was - wenn Du die Rampe wie in Deinem ersten Plan rechts am Segmentende baust, wirst Du beim zweiten Segment die Rampe ja fortsetzen müßen. Da verlierst Du dann wieder Raum für andere Dinge. Liegt die Rampe links kann sie einfach mit einem Ende im Nirwana verschwinden. So spannend sind Rampenauffahrten ja nun auch nicht ...

Mir persönlich gefällt übrigens so eine Gebäudesituation a`la` Stadtlauringen (Lsch und Baywa hintereinader) sehr gut.
Und links ganz am Ende über der Ladestrasse liesse sich ja evtl. auch noch eine schöne giebelwand eines fränkischen Fachwerkhauses einplanen, sozusagen angrenzend an das Ladegelände der Bahn und ein kleiner Fingerzeig das ein Ort in der Nähe ist

Und wenn dann später der Güterverkehr erweitert werden soll, kann man den Gla zum Lagerhaus auch verlängern wie bei meinem Stadtlauringenentwurf auf meiner Seite, wo ich hinter dem Lagerhaus noch einen Gla angesiedelt habe, auch wenn das sicher nur sehr selten in Bayern vorgekommen ist. Aber man spart so eine Weiche und das rangieren wird auch noch etwas interessanter ...

#9 RE: Irgendwo im Fränkischen von neuanfang23 06.08.2008 18:16

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@henset

Da hast du einen schöne und klassischen Entwurf gemacht für deinen Endbahnhof. Aber wie Tom schon sagte, würde ich der Länge etwas zugeben. Ansonsten sehr schön und man darf gespannt sein, wo die Entwurfsphase hinführt .

@Tom

Toller Link zu mir zwar bekannten aber nicht mehr befahren erlebten Strecken. Ist ja schon eine Weile her, dass in Herzogenaurach ein Zug hielt.

#10 RE: Irgendwo im Fränkischen von tom tofte 06.08.2008 18:26

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Hallo Andi,

ja das Hifo ist schon eine Fundgrube. Leider sind gerade Bilder aus Höchstadt/Aisch richtig selten. Von Herzogenaurach ebenfalls. Schöne Strecken mit einer interessanten Geschichte. Das ich 1984 die Strecke nach Höchstadt und Herzogenaurach nicht noch selber besuchte verzeihe ich mir bis heute nicht. Aber da schreckte mich wohl das Alibizugpaar, denn aufhalten um Fotos zu machen konnte ich mich dort nicht - so meine Erinnerung - oder ich hätte zu Fuß zurück müssen

#11 RE: Irgendwo im Fränkischen von neuanfang23 07.08.2008 21:32

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Hmm vielleicht findest du ja auch noch bilder oder gar mehr über die Nebenstrecke von Nürnberg über Hersbruck, Vorra, Velden, Neuhaus a. d. Pegnitz, .... Pegnitz bis Bayreuth.

Und von der Nebenbahn Bayreuth - Weidenberg. (auf der fehlen schon die meisten Gleise)

Bin beiden strecken heute mit dem Auto gefolgt... schöne Landschaft

#12 RE: Irgendwo im Fränkischen von neuanfang23 10.08.2008 11:30

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Kurze Korrektur....

Die zuletzt genannte Strecke geht zwar heute bis Weidenberg, ging aber mal bis nach Warmensteinach. Von Weidenberg bis Warmensteinach sind allerdings schon alle Gleise entfernt, und der Endbahnhof in Warmensteinach ist außer betrieb.

#13 RE: Irgendwo im Fränkischen von henset 10.08.2008 12:33

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Hallo,
zum Bahnhof Weidenberg gibt es mindestens einige Informationen in der bunten HP1, Ausgaben 34-36. Übrigens auch ein sehr nachbaufreundlicher Bahnhof was die Länge angeht, in H0 kommen nicht mehr als 2,7 m zusammen.

Thomas

#14 RE: Irgendwo im Fränkischen von henset 15.08.2008 23:35

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So, jetzt möchte ich den Beitrag auch ordentlich zu Ende bringen und den (hoffentlich) finalen Planungsstand einstellen.



Was hat sich geändert:

1) Die Anregung von Tom bzgl. der Anordnung von Rampe & Baywa hab ich übernommen. Ladeplätze werden auch übernommen, sind aber nicht eingzeichnet.

2) Der gesamte Bahnhof wurde als leichte Linkskurve ausgeführt, damit für das Baywa auch genug Platz vorhanden ist.

3) Die Weiche zum Lokschuppen wurde als ABW ausgeführt, damit es hier nicht so gepresst ausschaut. Schlimmstenfalls muss ich die Wecieh komplett selber bauen, ev. stellt mir auch G. Weller ein Exemplar her.

4) Die Geometrien der Weichen wurden exakt eingegeben, die Nutzlängen der Gleise haben sich dadurch noch einmal etwas geändert.

Was hat sich nicht geändert:

Die Länge des Bahnhofs! Habe noch einmal die Originalpläne diverser fränkischer Endstationen studiert, und?
Die sind nicht länger!

Mehr zu diesem Entwurf (irgendwann)im Anlagenbauforum.

Thomas

Nachtrag:

Die Weichenwinkel betragen jeweils 6.5 °, bei der ABW kommen 11° zusammen. Die Radien der Weichen sind jeweils 2183 mm, bei der ABW kommt ein 3448 mm Radius dazu. Der Radius für den Bahnhof beträgt 8000 mm allerdings nur in der Mitte.

[ Editiert von henset am 16.08.08 0:13 ]

#15 RE: Irgendwo im Fränkischen von tom tofte 16.08.2008 00:26

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Hallo Thomas,

was soll man da sagen - eigentlich nur das man gespannt auf die ersten Bauberichte warten wird die dann irgendwann folgen werden. Wird das so wie Du es Dir vorstellst, dann ist das ein weiteres Plädoyer für die Verwendung von vorbildlichen Weichen trotz geringem Platz. Ein "Hoch" der Königlich Bayrischen Staatseisenbahn und ihren früheren Planungsstäben ...

Gespannt bin ich dann jetzt schon mal wie der Bahnhof in seinen Abmessungen so wirken wird. Das wird interessant und vielversprechend ...

#16 RE: Irgendwo im Fränkischen von HarzNullemmer 17.08.2008 22:01

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Ich freue mich, nach längerer Abwesenheit hier einen derart puristischen Entwurf vorzufinden. Klares geografisch definiertes Motiv, sauber durchgeplant mit guten Inputs der Forenmitglieder.
Was ich mir wünschen oder besser: was ich anraten würde, wäre, einen Betriebstag mal theoretisch aufzustellen und virtuell durchzuspielen. Bringt der Plan den Betriebsspaß, den er bringen soll? (Vermutlich ja, aber dennoch schadet das Sandkastenspiel nicht.)
OOK.

#17 RE: Irgendwo im Fränkischen von henset 18.08.2008 11:45

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Otto,

vielen Dank für die Blumen, aber die gehören eigentlich anderen Leuten, nämlich:
a) Der K.Bay.Sts.B, die so wunderbar kleine Bahnhöfe gebaut hat, und
b) verschiedenen Leuten, die sehr anregende Seiten über kleine Anlagen im Netz haben.
Ích hab mich nur dazu durchgerungen so etwas Kleines wirklich zu planen / bauen.

Zu Deiner Anregung: ja, als nächstes ist ein Plot in 1:1 und schieben meiner bescheidenen Wagenausstattung angesagt. Was die Planung des Betriebes angeht, werde ich wahrscheinlich ganz ungeniert beim Fremo abkupfern.

Thomas

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