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#1 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von markstutz 03.02.2008 17:58

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Gleisplan-Contest Nr. 9 - Stattlicher Vorstadtbahnhof

Bedingungen
Massstab: 1:87, Spurweite offen.
Anlagengrösse: max. 6 m x 3 m
Thema: Stattlicher Vorstadtbahnhof

In einem leerstehenden Zimmer darf getobt werden. Ein Vorstadtbahnhof mit S-Bahn und Fernverkehr, evtl. auch Strassenbahn-Anschluss. Möglich wären auch Industrie/Gewerbe und Streckenverzweigungen.
Die verfügbare Fläche beträgt max. 6 x 3 Meter.

Ende des Wettbewerbs: Sonntag, 17. Februar 08, 24.00 Uhr.

Regeln
Der Gleisplan-Contest steht allen offen. Geplant werden darf mit jedem Planungsprogramm, aber auch von Hand (geometrisch korrekt, keine Skizzen!). Jeder Teilnehmer darf einen Plan (in diesem Thread) einreichen, bitte möglichst übersichtliche Pläne (z.B. Sichtbar/Unsichtbar aufteilen). Die Darstellung sollte möglichst gut "leserlich" sein, allfällige Erklärungen sind sicher von Vorteil. Bewertet werden die Pläne anschliessend durch die Forums-Mitglieder. Vorgängige Veröffentlichungen der Pläne und Diskussion im Bereich "Anlagenbau" ist erlaubt.

Es ist natürlich erlaubt, bereits gepostete Vorschläge zu überarbeiten oder auch ganz neue Vorschläge zu posten. Auch die Diskussion zu den Beiträgen ist erlaubt & herzlich willkommen!

Wichtig ist einfach: teilt am Schluss mit, welche Version die definitive ist, mit der ihr am Contest (Jury = Forum) teilnehmen wollt. Wenn ihr 3D-Visualisierungen erstellt, denkt bitte daran: für die Wahl am Schluss sind nur Grundrisse (Aufsicht) in 2D zugelassen.

Erklärt bitte in einigen Sätzen eure Ideen:
- wozu dient welches Gleis (nummerieren!)
- was wird geliefert, was wird abgeführt?
- wie sieht der Fahrplan ungefähr aus?
- welches Rollmaterial kommt zum Einsatz?
- welche Epoche, welche Landschaft muss man sich vorstellen?



Viel Erfolg!

PS: es wäre schön, wenn möglichst viele sich am Wettbewerb beteiligen würden. Dabei sein ist alles!


[ Editiert von Moderator markstutz am 03.02.08 18:13 ]

#2 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von flojomojo 03.02.2008 18:47

Dann mach ich mal den Anfang:




Erklärung für die farbigen ovale auf den Gleisen und neben den Gleisen:
Dunkelgrün: Kalkwerk mit 2 Anschlussgleisen, und einem Berg über der Wendel die zum SB führt.
lila: Eisengießerei mit 2 Anschlussgleisen und LKW zufahrt
Rot: Personengleis (Gleis 1 für Nah- und Fernverkehr)
Gelb: Personengleis (Gleis 2 für Nah- und Fernverkehr)
Hellgrün: Personengleis (Gleis 3 für S-Bahnen)
Hellblau: Gütergleis (für durchfahrende Züge)
Dunkelblau: Gütergleis (für Kalkwerk)
Schwarz: Gütergleis (für Eisengießerei)

Das ganze soll einen Durchgangsbahnhof darstellen (1-gleisige Hauptbahn, Epoche 5).
Der Bahnhof beinhaltet einen alten Lokschuppen und den neuen E-Lokschuppen.

Angeliefert wird
1. Alteisen und Eisenerz für die Eisengießerei
2. Schüttgutwaggons (leer) für das Kalkwerk

Abgeführt wird:
1. Stahlrohre und Stahlträger von der Eisengießerei
2. Kalkgestein vom Kalkwerk

Rollmaterial:
RB, RE, IC, Güterzüge

Fahrplan:
- Täglich je 1 Güterzug für die Eisengießerei und das Kalkwerk
- Stündlich RB
- 3-Stundentakt RE
- 2 mal täglich IC

Das ganze ist eine abgewandelte Version meines Gleisplans.

#3 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von Smile0721 03.02.2008 19:46

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Sodele erstmal Gleisplanungssoftware für den Apple runtergezogen um im wochentäglichen Exil etwas planen zu können ...

#4 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von pes66 03.02.2008 21:33

Hallo,

bin ich also der Zweite

So erstmal alle Ebenen.
Hauptebene:

Nebenbahn (Rurtalbahn):


Schattenbahnhof 1:
Schattenbahnhof 2:


Erklärungen:
Braun: Gleise der Rurtalbahn
Grün: Regionalexpress 7 (BR 111+4 Dosto+Steuerwagen)
Rot:Regionalexpress 1(BR 146+ 5 Dosto + Steuerwagen
Lila: S 13 (ET 423)
Orange: IC (101 + 7 IC Wagen)
Schwarz: Thalys und ICE 3

Das ganze spielt in Epoche V.

#5 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von hazus 04.02.2008 04:49

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Die Beteiligung am 1. Tag ist ja schon mal sehr erfreulich. Auch wenn das Thema nicht mein SPezialgebiet ist, werde ich noch mit einem Vorschlag hier vorstellig werden.

#6 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von markstutz 04.02.2008 06:13

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@ Torben (pes66):

Vielleicht könntest du mit Bogenweichen die unterschiedlichen Nutzlängen der Bahnsteige etwas ausgleichen und gleichzeitig verlängern. Dein Bahnhof sieht jetzt doch noch etwas "künstlich" aus.

Und für Züge der Hauptverkehrszeit könntest du ja auch noch ein paar Abstellgleise einplanen

#7 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von pes66 04.02.2008 11:30

Hallo,

hab mal den Gleisplan ein wenig verändert.
Leider hab ich die alte Datei überschrieben dass heißt ich hab nur noch den folgenden Gleisplan.





Erklärungen:
Braun: Gleise der Rurtalbahn
Grün: Regionalexpress 7 (BR 111+4 Dosto+Steuerwagen)
Rot:Regionalexpress 1(BR 146+ 5 Dosto + Steuerwagen
LilaS 13 (ET 423)
Orange: IC (101 + 7 IC Wagen)
Schwarz: Thalys und ICE 3

Das ganze spielt in Epoche V.
Eine Industrie muss ich noch dazu planen hab aber momentan keine Zeit.(Düren ist eine Papiermacherstadt)
Liebe Grüße

Torben

#8 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von Great_Holgi 04.02.2008 13:02

pes66: Hast du ein reales Vorbild gewählt? Weil der Begriff "Rurtalbahn" ja eigentlich die Strecke Heimbach-Düren-Linnich bezeichnet, aber dort kein Bahnhof meines Wissens einen Abzweig Richtung Euskirchen hat ...

#9 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von pes66 04.02.2008 13:10

Hi Holger,

ja dass ist in etwa der Bahnhof Düren.



Liebe Grüße

Torben

#10 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von m-a-l-3000 04.02.2008 21:41

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Hallo,

nach langer Abstinenz ist das mal wieder ein Thema nach meinem Geschmack.

Inspiriert durch die schönen Neuheiten von Heljan und Hobbytrade dachte ich mir, ich plane gleich mal einen Vorortbahnhof von Kopenhagen (Dänemark).
Meine Anlage trägt daher den passenden Namen: Hoje Taastrup!

Als Rollmaterial für den Personenverkehr habe ich gewählt:

DSB IC3 (von Heljan) und zwar mehrere davon.
DSB ME (Rot-Schwarz, von Hobbytrade) mit DSB DoStos (ebenfalls Hobbytrade).
DSB ME (Blau, von Hobbytrade) mit DSB N-Wagen(blau, von Heljan).
DSB MZ (Rot, Hobbytrade) mit DSB N-Wagen (Rot, von Heljan).
DSB S-Tog (leider habe ich hiervon noch keinen Hersteller gefunden. ...).
Ausserdem natürlich noch Diverse Loks (Darunter Nohab MY und Elektrolok EG und Wagen für den Güterverkehr sowie CNL und DB Nachtzug Wagen für den Nachtzug nach München/Köln/Zürich.

Und hier nun die Bilder





Muß dazu sagen, dass ich ein Fan von Automatischen Schattenbahnhöfen bin (so sie denn fuktionieren) und gern dem automatisch gesteuerten Treiben auf der anlage mal zuschau.
Ein bisschen Rangieren ist Hin- und Wieder aber auch mal ganz nett, darum habe ich eine Containerverladung und einen kleinen Güterschuppen (evtl. auch Werksanschluß) eingebaut. Außerdem ist Hoje Taastrup Endhaltestelle für die S-Bahn, was eine Fahrzeughalle rechtfertigt.

Geplant wurde die Anlage mit Märklin K-Gleisen. Kleinster Radius auf der gesammten Anlage ist 424,6 mm (im sichtbaren Bereich aber nur in Industriegleisen). Ansonsten habe ich im sichtbaren Bereich nur die Großkreise und schlanken Weichen verwendet.

#11 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von Ingo77 05.02.2008 09:20

öhm, ich hab noch ne Frage:

jetzt liegen schon ein paar Entwürfe vor, teils als "Stadtbahnhof", teils als "Vorort/Vorstadt-Bahnhof".

Ist das nun egal? Was mir grade vorschwebt, ist nämlich eher der Stadtbahnhof mit örtlich getrenntem Personen/Güterbereich usw. Oder wäre das "Overkill" nach der derzeitigen "Ausschreibung" ?

Ingo

#12 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von m-a-l-3000 06.02.2008 19:48

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Hallo,

hab noch ein paar kleinigkeiten geändert, unter anderem die Fahrzeugliste (Desiro dazu, Hersteller für S-Tog...) und das eine Gütergleis links hab ich in deren zwei aufgeteilt, die jetzt in das Areal der Carlsberg Brauerei einfahren.

Inspiriert durch die schönen Neuheiten von Heljan und Hobbytrade dachte ich mir, ich plane gleich mal einen Vorortbahnhof von Kopenhagen (Dänemark).
Meine Anlage trägt daher den passenden Namen: Hoje Taastrup!

Als Rollmaterial für den Personenverkehr habe ich gewählt:

DSB IC3 (von Heljan) und zwar mehrere davon.
DSB ME (Rot-Schwarz, von Hobbytrade) mit DSB DoStos (ebenfalls Hobbytrade).
DSB ME (Blau, von Hobbytrade) mit DSB N-Wagen(blau, von Heljan).
DSB MZ (Rot, Hobbytrade) mit DSB N-Wagen (Rot, von Heljan).
DSB Desiro (von Piko)
DSB S-Tog (Juhu Hersteller gefunden! S-Tog der 2. Generation von ScheuerModeller, S-Tog der 4. Generation von Halling)
Ausserdem natürlich noch Diverse Loks (Darunter Nohab MY und Elektrolok EG) und Wagen für den Güterverkehr (darunter Containertragwagen und Bierwagen "Carlsberg", sowie Getreidewagen und Chemiekesselwagen (zur Anlieferung bei Carlsberg Brygge) sowie CNL und DB Nachtzug Wagen für den Nachtzug nach München/Köln/Zürich.

Und hier nun die Bilder





Muß dazu sagen, dass ich ein Fan von Automatischen Schattenbahnhöfen bin (so sie denn fuktionieren) und gern dem automatisch gesteuerten Treiben auf der anlage mal zuschau.
Ein bisschen Rangieren ist Hin- und Wieder aber auch mal ganz nett, darum habe ich eine Containerverladung und einen Werksanschluß (Brauerei Carlsberg Brygge) eingebaut. Außerdem ist Hoje Taastrup Endhaltestelle für die S-Bahn, was eine Fahrzeughalle rechtfertigt.

Geplant wurde die Anlage mit Märklin K-Gleisen. Kleinster Radius auf der gesammten Anlage ist 424,6 mm (im sichtbaren Bereich aber nur in Industriegleisen). Ansonsten habe ich im sichtbaren Bereich nur die Großkreise und schlanken Weichen verwendet.

[ Editiert von m-a-l-3000 am 06.02.08 19:50 ]

#13 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von markstutz 07.02.2008 03:38

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@ Ingo: (sorry, deine Frage habe ich übersehen)

Schwierige Frage! Versuche deinen Plan doch so zu gestalten, dass es irgendwie noch "in die Stadt hinein" geht. Also z.B. eine Doppelspur, die zwischen Häuserschluchten verschwindet.

Es handelt sich auf alle Fälle nicht um einen Hauptbahnhof.

#14 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von hazus 07.02.2008 12:14

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Wien Donauturm nennt sich meine fiktive S-Bahn Endhaltestelle der Epoche 5, die ich euch präsentieren möchte. Die S-Bahnen kommen aus Richtung A (von rechts) wo sich gedachterweise das Stadtzentrum befindet. Auf der Strecke herrscht, wie auf einigen Wiener S-Bahn Linien auch, Rechtsverkehr. Eine S-Bahngarnitur fährt also in Gleis 2 ein. Manche S-Bahnen fahren jetzt noch weiter raus aufs Land, für andere ist hier Endstation. In diesem Fall fährt die Garnitur weiter in die Abstellgruppe, wo sie darauf wartet, wieder die Rückreise antreten zu dürfen. Wenn es soweit ist, fährt sie aus der Abtellgruppe aus und wird auf Gleis 3 bereit gestellt.

Gleis 1 und 4 dienen der Umfahrung der S-Bahngleise durch Intercities, etwa stündlich hält hier auch ein Regionalzug, der das Umland an die Stadt anbindet. Gleis 5 dient als Zieh- und Aufstellgleis für Güterwägen, die von einem Industriebetrieb im Umland angeliefert und dem dargestellten Industriebetrieb zugestellt werden.

Die gesamte Anlage befindet sich in Hochlage. Vor allem der S-Bahnsteig ist recht breit, auf etwa einem halben Meter werdne alle Bahnsteige von einer hellen Glaskonstruktion überdacht. Vor dem Bahnhof, eine Ebene tiefer verläuft eine vierspurige Straße, auf der auch eine Straßenbahnlinie verläuft, die sich im Bereich der Bahnsteigüberdachung verzeigt: Linie 1 fährt geradeaus weiter, Linie 2 unterquert den Bahnhof.Hinter der Straße befindet sich das Eingangstor zur unterirdischen Kassenhalle sowie einige Geschäfte in Arkaden, wie ein Bäcker oder ein Kiosk. Das Brett mit der Straße und der Straßenbahn sollte abnehmbar konstruiert werden, damit im Falle eines Unfalls auch auf den Schattenbahnhof zugegriffen werden kann. Zusätzlich würde sich anbieten, unter der Hauptstraße noch eine U-Bahnstation anzudeuten, damit wäre die Rolle des Bahnhofs als Umsteigebahnhof und Verkehrsknotenpunkt perfekt.

Die Bahnsteiglängen betragen 1,8 bis 1,9 Meter, eine Doppelgarnitur mit der klassischen Wiener S-Bahn 4020 ist ca. 1,4 Meter lang, zwei Talente etwa 1,2m und auch der Regionalzug hat (gerade noch) Platz: Fünf Doppelstockwaggons plus Taurus ergeben 1,8m.

Der linke Anlagenschenkel ist vom Industriebetrieb geprägt, in der Ecke befindes sich die Abstellgleise für insgesamt 8 S-Bahnen (bzw. 4 in Doppeltraktion) und das Park & Ridehaus, das von den Gleisen unterquert wird.

Der rechte Anlagenschenkel kann nach eigenem Ermessen und persönlichem Geschmack gestaltet werden. Anbieten würde sich ein Komplex von Vorstadthäusern, ich persönlich würde, um dem Namen der Station gerecht zu werden, einen Park mit einem Aussichtsturm (Berliner Funkturm von Faller) in der Mitte gestalten, geschicktere Naturen können sich auch an den Nachbau des Donauturmes wagen.

[ Editiert von hazus am 07.02.08 12:16 ]

[ Editiert von hazus am 07.02.08 12:17 ]

#15 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von Ingo77 07.02.2008 13:14

Zitat
Gepostet von markstutz

Es handelt sich auf alle Fälle nicht um einen Hauptbahnhof.



Ok, dann war meine erste Idee (Kopfbahnhof) sowieso nicht zulässig.
Bis meine aktuelle Planung eingestellt werden kann, dauert's noch ein paar Tage. Habe schon Mühe, das Betriebsablaufschema zu konstruieren.....

Ingo

#16 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von Smile0721 09.02.2008 17:59

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Hallo Zusammen,

anbei mein Beitrag:




Die Anlage ist in der Epoche V angesiedelt, also schon betriebswirtschaftlich durchoptimiert.

Fangen wir einfach mal vorne an. Auf der linken Seite könnt Ihr die Altstadt des kleinen Städtchens Altendingen, einer mittlerweile in die Stadt Weinsteig eingemeindete Gemeinde sehen. Die Straßenbahn bedient im eingleisigen Bereich die Altstadt, der Marktplatz ist am Dreieck gelegen.

Oben seht Ihr den Bahnhof von WS-Altendingen. Das Empfangsgebäude thront quer über den Gleisen, die in Tieflage verlaufen. Die beiden Bahnsteige 3/4 und 6/7 dienen dem Richtungsbetrieb. Tagsüber halten hier alle Regionalzüge sowie die InterRegios. Morgens und Abends halten sogar noch einige InterCities in Altendingen. Die ICEs, die nach Weinsteig fahren, braußen allerdings durch den Stadtteil Altendingen durch. Gleis 5 hat keine Bahnsteiganbindung, es dient vor allem dem durchfahrenden Güterverkehr und der Überholung der im Bahnhof stehenden Züge. Gleis 8 dient vor allem den wenigen in Altendingen beginnenden und endenden Regionaltriebzügen.
Gleis 10 und 11 sind für die Zweisystemtram vorgesehen, die die Stadt (in diesem Fall Weinsteig) mit dem Umland verbindet. Allerdings fährt die Tram hier noch mit Gleichstrom, so dass der neue Betriebshof Altendingen auch von den Gleichstromtrams angefahren werden können.
Der vordere Bahnhofsbereich dient noch dem Autoverlad, solange die DB Autozug noch diesen Service aufrechterhält. An Gleis 1 werden die Autos verladen, Gleis 2 dient der Bereitstellung.
Eine Besonderheit bietet der Bahnhof an sich. Nur ein Teil der Gleislänge ist sichtbar. Nur 1,8 - 2 Meter der Bahnsteiganlage ist auch sichtbar, der Rest erstreckt sich imaginär auf die andere Seite unterhalb des Empfangsgebäudes. In Wirklichkeit verschwinden die Garnituren im Schattenbahnhof. Aber so ist es auch möglich, vorbildlich lange Garnituren einsetzen.

Den TramBetriebshof findet man im oberen Bereich rechts hinter dem Bahnhof. Auf der rechten Seite überquert die Tram-Bahn Verbindungskurve die Hauptbahngleise. Hier liegt auch noch ein kleiner Industriebetrieb, der ab und an mit ein paar Güterwagen versorgt werden muss.

Bereits mit 15kV, 16 2/3 Hertz erreicht die Tram nun den Bahnhof Thannbach, in dem die kleine Nebenbahn (mittlerweile bis zum Mittelzentrum elektrifiziert für die Tram) von der Hauptbahn abzweigt. Während die Hauptbahn sofort im Tunnel (braun) verschwindet, fährt die Tram/Nebenbahn noch ein wenig am Hang entlang. Der alte Bahnhof von Thannbach ist total runtergekommen, die Hauptbahn hält hier nicht. Nur der neue Bahnsteig der Stadtbahn ist hier zu sehen.

Folgender Verkehr ist nachbildbar:

Tram
Stadtbahn aus der Stadt heraus über Thannbach in das Unterzentrum
RE Hauptbahn
RB Hauptbahn
RE Neitech auf Nebenbahn diesel
ggf. RB auf Nebenbahn diesel
InterRegio
InterCity (mit und/oder ohne Halt)
ICE (ohne Halt)
Güterverkehr
Bedienung des Güteranschlusses
AutoZug Verlad und Bereitstellung
Übergabe von neuen Trams über Übergabegleis

Anbei noch ein Überblick über den Schattenbahnhof


#17 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von Ingo77 09.02.2008 19:02

Zitat
Gepostet von Smile0721
Hallo Zusammen,

anbei mein Beitrag:



Könntest du noch ein paar technische Angaben machen: Mindestradien, Gleissystem, Weichenwinkel, tatsächliche Nutzlängen im SBF

Ingo

#18 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von Smile0721 09.02.2008 19:30

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Hallo,

ja klar kann ich die machen:

Also Mindestradius im sichtbaren Bereich:

Tram: 26 cm
Nebenbahn: R4 Roco/Tillig
Hauptbahn: ca. R9/R10 Roco
Schattenbahnhof: R3 Roco (also so dass alles durchkommt)

Gleissysteme: Roco Line, Tillig Elite, MBT-Hof Tram

Die Weichenwinkel betragen auf der Hauptbahn mehrheitlich 10°-12°, auf Nebengleise sind auch 15°-Weichen verarbeitet

Die Nutzlänge im Schattenbahnhof beträgt mindestens 360 cm, auf einzelnen Gleise bis zu 4 Meter. Das reicht auch für den 14-Wagen IC :-)

#19 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von hazus 10.02.2008 13:16

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hallo smile,

An sich gefällt mir dein Vorschlag, nur würde ich sagen, auch bei der Straßenbahn gilt: weniger ist oft mehr!

lg Chris

[ Editiert von hazus am 10.02.08 16:47 ]

#20 RE: Gleisplan-Contest Nr. 9 - Der Stadtbahnhof von Ingo77 11.02.2008 09:38

So, nun mein Beitrag zum aktuellen Gleisplan-Wettbewerb.

Der Bahnhof Herenhausen:



In voller Größe:
http://img522.imageshack.us/img522/8505/...bahnhof1xb2.jpg


Die Schattenbahnhöfe: Insgesamt gibt es derer 4. Rechts unten ist die doppelte Gleiswendel der Fernbahntrasse, links unten die vierfache der Güter- und Personenstrecke.

Schattenbahnhof der S-Bahn inkl. Ein/Ausfädelungen.



Schattenbahnhöfe der Güterbahn und der Personenstrecke



Schattenbahnhof der Fernstrecke



Das Betriebsablaufschema macht speziell die Gleisverbindungen im Schattenbahnhof etwas "durchsichtiger":




Der Bahnhof HERENHAUSEN (Vorortbahnhof von HERENHEIM HBF)

Zeitliche Einordnung: 80er/90er Jahre. Ergo entzerrte Strecken von Güter/Personenbahn, S-Bahn soweit möglich auf eigener Trasse. DKWs und DWW sind ausgebaut, Güter/Nebengleise auf das Notwendigste reduziert.

Modellumsetzung: Dank des zur Verfügung stehenden Platzes sind die Gleisanlagen nach Vorbildmaßstäben umgesetzt, d.h. der kleinste Vorbildradius von 190m (entspricht 218cm in 1:87) für Hauptbahnen findet seine Umsetzung auf der Bahn - zumindest im sichtbaren Bereich. Es finden sich keine S-Kurven ohne Zwischengeraden und zu jedem Bogen auch der Übergangsbogen. Die Verwendeten Weichentypen enstprechen den Normen des Vorbildes, z.B. im Hauptstrang nur aus EW 300 und EW500 abgeleitete Weichentypen, Steilweichen werden hauptsächlich im abzweigenden Strang befahren usw.

Der Mindestradius im unsichtbaren Bereich wurde auf 60cm festgelegt - aus 3 Gründen:
1) Betriebssicherheit: 60cm ist bei H0-Fahrzeugen so aureichend groß, dass es kaum Entgleisungen wg. zu enger Kurven geben dürfte und der Gleisabstand bei 26,4m-Wagen nicht vergrößert werden muss.
2) Gleiswendeln: bei 60cm Radius erreicht man höchstens eine Steigung von 2,5%, eher noch flacher
3) 60cm schaffen so ziemlich sämtliche Kleinserienloks.

Die S-Bahnen können in vorbildgerechter Länge verkehren (150m Zuglänge), die Züge der Hauptstrecke müssen (leider) an die machbaren Gleisnutzlängen angepasst werden, die bei rund 2,50m liegen. Das reicht immer noch für Lok + 7 maßstäbliche Schnellzugwagen bzw. einen Güterzug mit mehr als 20 G-Wagen.

Die "Tunnelöffnungen" zu allen seiten des Bahnhofes sollten Arkaden/Überführungsbauwerke sein. Um das glaubhaft erscheinen zu lassen sollte der Bereich oberhalb der großen Gleiswendeln landschaftlich "erhöht" dargestellt werden. Platz ist dort reichlich, um einen Vorstadt-Ausschnitt darstellen zu können. Bitte die 4(!) Arbeitsöffnungen berücksichtigen, sie gewähren Zugriff auf alle Ecken der Anlagen.


Beschreibung der Betriebsabläufe im Bahnhof HERENHAUSEN

Der Bahnhof HERENHAUSEN, seines Zeichens Vorortbahnhof des Bahnhofes HERENHEIM, ist ein Trennungsbahnhof der besonderen Art.

In westlicher Richtung liegt der imaginäre Hauptbahnhof HERENHEIM, welcher in Kopfform ausgeführt ist, in östlicher Richtung geht es in die weite Welt (WW).

Züge, die über die Fernbahntrasse HERENHEIM erreichen wollen, passieren HERENHAUSEN in Ost-West-Richtung. Personenzüge bleiben auf der Haupttrasse, Güterzüge werden hingegen ausgefädelt und rollen gen Güterbahnhof über eine eigene doppelgleisige Trasse.

Neben dem Hauptbahnverkehr wird in Richtung HERENHEIM noch eine S-Bahn-Trasse in die von da an reine Personenstrecke eingefädelt.
In umgekehrter Richtung (d.h. von HERENHEIM weg) werden im Bahnhof HERENHAUSEN die S-Bahn-Züge auf eine eigene Trasse gelenkt und die vom Güterbahnhof einlaufenden Züge wieder in die Hauptstrecke eingefädelt.

Sinn und Zweck der Gleisanlagen: (WW = weite Welt, GB = Güterbahnhof)

Gleis 1: Durchfahr/Haltegleis der Relation WW-HERENHEIM (Personenverkehr)
Gleis 2: Durchfahr/Haltegleis der Relation HERENHEIM-WW (Personenverkehr)
Gleis 3: Überholgleis der Relation WW-HERENHEIM (Personenverkehr)
Gleis 4: Durchfahr/Haltegleis der Relation WW-GB (Güterverkehr). in Notfällen Überholgleis für HERENHEIM-WW
Gleis 5: Überholgleis der Relation WW-GB/WW-GB
Gleis 6: Durchfahr/Haltegleis der Relation GB-WW
Gleis 7: Gütergleis
Gleis 11: S-Bahn-Gleis der Relation HERENHAUSEN-WW
Gleis 12: S-Bahn-Gleis der Relation WW-HERENHAUSEN
Gleis 21/22: Bedienung der Kopframpe/Ladestraße/Güterschuppen
Gleis 23/24: Anschluß der Lagerhalle/Güterschuppen
Gleis 41: Schutzgleis
Gleis 71: Ausziehgleis
Gleis 72: Lokwartegleis/Ausziehgleis


Die Fahrmöglichkeiten innerhalb der Schattenbahnhöfe dürften aus dem Betriebsablaufschema ersichtlich werden (oder auch nicht :-)). Die Verbindungsstrecken in die Wendeln hinein und hinaus eröffnen jedenfalls reichlich Fahrvarianten und ein Austausch der Züge innerhalb der Schattenbahnhöfe mit "Personenverkehr". Nur der Abstellbahnhof für die Güterstrecke ist nicht an das "Austauschsystem" angebunden.

Fragen zur technischen Ausführung und Betriebsabläufen sind willkommen...

Ingo

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